3 Gründe weshalb hinter SatoshiNRH nicht der Gründer von Bitcoin (BTC) steckt:

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Es ist mal wieder soweit: Ein weiterer Scammer schickt sich an, die Erfindung von Bitcoin (BTC) für sich zu reklamieren. Diesmal stammt der gute Herr aus Indien.

Im Laufe der vergangenen Tage zirkulierte im Netz eine Pressemitteilung in der es hieß, dass “Satoshi Nakamoto” sein Schweigen brechen würde. Einige Blogs sprangen auf die billige PR-Kampagne auf und hypten die “frohe Botschaft” von Satoshis angeblicher Wiederkehr. In der Pressemitteilung heißt es:

“Zusätzlich zu seiner Identität, wird Nakamoto “Meine Enthüllung” nutzen, um Fakten wie sein Herkunftsland, seine Ausbildung, seinen beruflichen Hintergrund sowie die Frage, weshalb er die 980.000 Bitcoins noch nicht angerührt, hat zu klären.”

An anderer Stelle hieß es, dass “Satoshi” vor hat, Bitcoin zu revolutionieren und “neu zu gebären”. Wahrscheinlich versucht hier also jemand, ähnlich wie Craig Wright, den Nimbus von Satoshi Nakamoto auszunutzen, um seinen eigenen “Bitcoin” unter die Leute zu bringen und damit eine Menge Geld zu machen.

Wie angekündigt kam am Sonntag also nun der erste von drei Blog-Beiträgen heraus. Darin beschrieb “Satoshi” wie ihm der Gedanke kam, eine dezentrale Onlinewährung zu bauen, seine persönlichen Hintergründe, seine angebliche Beziehung zu Hal Finney und weshalb er sich für den Namen Satoshi Nakamoto als Synonym entschieden hat.

Augenscheinlich hat sich der Betreiber der Webseite bei der Fabrikation seiner “Enthüllung” einige Gedanken gemacht. Die ganze Geschichte erinnert ein wenig an die “Nakamoto Family Foundation”, eine Seite, welche vor knapp einem Jahr mit einer ähnlichen Enthüllung auftrumpfte, die sich rasch als PR-Gag herausstellte.

Auch im Falle der Satoshi Nakamoto Renaissance Holdings (SatoshiNRH) sind sich erfahrene Bitcoiner bereits sicher: Hier versucht abermals ein Betrüger vergeblich, die Bitcoin-Gemeinde an der Nase herum zu führen.

So bemerkte der Twitter-Account @DeCNTRLZD den dilettantischen Aufbau der Webseite, welche im Übrigen auf Grund zu hoher Zugriffszahlen für kurze Zeit down war.

Monero-Entwickler Riccardo Spagni bemerkte auf dem Kurznachrichtendienst, dass die Webseite TheBCCI.net, welche der Autor als seine eigene reklamierte, laut Archive.org unter dem Namen Bilal Khalid registriert war. Khalid stammt aus dem indischen Bundesstaat Punjab.

Ein weiterer Twitter-Nutzer mit dem Handle @MoedaRags machte die Community auf einen peinlichen (mittlerweile korrigierten) Rechtschreibfehler aufmerksam: Der Autor der Scam-Zeilen nannte die Cypherpunks-Bewegung, welcher der echte Satoshi Nakamoto entsprang, “cyberpunks”.

Heute und morgen sollen auf SatoshiNRH.com dann die nächsten zwei Teile der “Enthüllung erscheinen”.

Was meinst Du, steckt ein Inder hinter dem Pseudonym des Bitcoin-Erfinders Satoshi Nakamoto? 😀 Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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