300k USD XRP-Diebstahl bringt australischen Hacker ins Gefängnis

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Einer Australierin drohen mehr als zwei Jahre Gefängnis, nachdem sie im Januar 2018 mehr als 300.000 Dollar in XRP-Tokens gestohlen hat.

Eine 25-jährige Frau aus Sydney wurde für den Diebstahl von über 100.000 “Ripple”-Kryptogeld im Januar 2018 zu maximal zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt.

Kathryn Nguyen und ein Mitarbeiter hackten sich in das Krypto-Konto eines 56-jährigen Mannes ein und tauschten die Zwei-Faktor-Authentifizierung mit ihrem Mobiltelefon aus. Danach überwies sie die große Summe der Kryptowährung an eine ausländische Börse, wo es gegen Bitcoin eingetauscht und in verschiedene Wallets gesteckt wurde.

Der Raub fand vor 2 Jahren statt. Zu dem Zeitpunkt fand auch der Höhepunkt des Kryptogeld-Booms statt. Die Ripple-Coins erreichten einen Spitzenwert von etwas mehr als 4 Dollar pro Stück, was Nguyen zu diesem Zeitpunkt mehr als 300.000 USD in Ripple einbrachte.

Es ist auch interessant und von Wichtigkeit, dass der Wert von XRP inzwischen auf circa 0,30 $ gesunken ist, so dass die Menge des gestohlenen Geldes jetzt etwa 30.000 $ wert ist.

Richter hatte Schwierigkeiten zu urteilen?

Der vorsitzende Richter Chris Craigie sagte, es sei eine “schwierige und beunruhigende Entscheidung” gewesen, Nguyen ins Gefängnis zu schicken, und dass ihre Referenzen eine “großzügige und fleißige Persönlichkeit” widerspiegelten.

Er sagte auch, dass die Beleidigung “untypisch” erschien und dass ihr “moralisches Urteilsvermögen zum Zeitpunkt des Krypto-Diebstahls verzerrt war”.

Nachdem sie beim Handel mit Bitcoin Geld verloren hatte, begann sie ein Geschäft, in dem sie Designer-Handtaschen und -Schuhe reparierte. Nguyen wird im Oktober 2021 auf Bewährung entlassen werden können.

Polizei hat Schwierigkeiten mit Cyberkriminalität?

Die Polizei begann ihre fast einjährigen Ermittlungen gegen Nguyen, nachdem das Opfer berichtete, dass es von seinem Trading-Konto ausgeschlossen wurde. Der Kommandeur der Cyberkriminalitätstruppe von NSW, Detective Superintendent Matthew Craft, sagte, dass es für potenzielle Opfer von Cyberkriminalität unerlässlich sei, einen Bericht zu erstellen.

“Das Problem, das wir auf nationaler Ebene, nicht nur in New South Wales, haben, ist, dass die Melderate für Cyberkriminalität sehr niedrig ist”, sagte Craft.

Das NSW Cybercrime Squad hat in den vergangenen 12 Monaten bei zahlreichen Festnahmen geholfen und dabei geholfen, lokale Betrugssyndikate und Identitätsdiebe auffliegen zu lassen. Aber Cyberkriminalität überschreitet Grenzen, was die Arbeit der Polizei erschwert.

Glaubst Du, dass der Richter richtig verurteilt hat oder das eine längere Strafzeit von Notwendigkeit wäre? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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