5 Dinge auf die Bitcoin – Neueinsteiger unbedingt achten sollten!

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Der Bitcoin- und Krypto-Markt boomt und damit auch die Gefahr in Fallen zu tappen. Besonders für Neueinsteiger sind der Markt und seine Regeln immer noch sehr schwierig zu überschauen und an jeder zweiten Ecke lauern Betrüger, die es auf eben diese Unwissenheit abgesehen haben.

Seit den Anfängen, vor inzwischen über 12 Jahren, bis heute ist viel passiert. Waren es über einen langen Zeitraum lediglich Privatanleger, welche in Krypto investierten, sind es spätestens seit 2020 die institutionellen Unternehmen, welche den Sektor neu formen.

Mit dem Wachstum der Krypto-Branche nahmen auch die Versuche zu, die oft naiven Investoren zu betrügen. In einem kürzlich veröffentlichten Bericht, dem „Crypto Investor Scam Report“, wird detailliert beschrieben, wie Investoren seit 2012 bis Dato, durch verschiedenste Betrügereien, insgesamt über 16 Milliarden US-Dollar gestohlen wurden.

In aller Regel zielen diese Scam-Projekte auf ungebildete Neuinvestoren, welche sich auf Krypto einlassen wollen, aber leider den falschen Weg genommen haben.

Das Versprechen hoher Renditen!

Fast ausnahmslos haben alle diese Betrügereien gemein, das sie den Neueinsteigern extrem hohe Renditen versprechen. Oft heißt es ein Anbieter habe eine spezielle Handelssoftware erstellt, mit welcher das Geldverdienen wie von alleine geschehe.

Oder es wird versprochen, durch ein mehrstufiges Marketingprogramm, bei welchem Krypto-Investoren Belohnungen für Empfehlungen erhalten, schnell reich zu werden.

Auch gerne benutzt werden dubiose neue Coins, denen in der Regel jedweder Anwendungsfall fehlt, welche aber trotzdem horrende Renditen abwerfen sollen.

So oder so, am Ende ist man vielleicht schlauer, aber in der Regel auch ärmer.

5 wichtige Tipps, um nicht in die nächste Krypto-Falle zu tappen:

1. Schnell reich werden, durch hohen Renditen

Einige der größten Krypto-Betrügereien, wie BitConnect und PlusToken, versprachen massiv hohe Renditen – meist über 1% pro Tag –  was zwar sehr vielversprechend klingt, aber nicht nachhaltig ist.

Fragen sie sich einfach selbst: Warum sollte mir jemand dabei helfen diese Wahnsinns-Renditen zu verdienen? – Richtig: Es gibt keinen Grund! – Würde wirklich jemand einen Weg gefunden haben solch eine Rendite am Fließband produzieren zu können, dann würde er sich ein einziges Mal irgendwo Geld leihen und selbst reich werden! Aber er würde mit absoluter Sicherheit nicht daran interessiert sein, sein Zaubermittel mit irgendjemand Fremden zu teilen.

Es ist eine Sache, hohe Renditen von etablierten Coins wie Bitcoin oder Ethereum zu sehen, aber vermeiden Sie es, mit solchen Versprechungen in neue Coins und Projekte zu investieren.

 2. Kein Whitepaper oder bewährtes Modell

Jedes Krypto-Projekt sollte ein Whitepaper oder einen Proof of Concept haben, der zeigt, was sie erreichen möchten. Das Whitepaper von Satoshi Nakamoto aus dem Jahr 2008, in dem die Bitcoin- und Blockchain-Technologie eingeführt wurde, gilt als Wasserdicht und setzt den ersten wichtigen Industriestandard für alle darauffolgenden Krypto-Projekte.

Es sollte eine rote Fahne für einen Investor sein, wenn das Whitepaper schlecht erstellt ist, nicht gut durchdacht ist, plagiiert wirkt oder wenn es gar überhaupt kein Whitepaper gibt.

Gleiches gilt für ein funktionierendes Geschäftsmodell. Kann das Krypto-Projekt glaubhaft machen, dass sie halten können, was sie versprechen?

Wenn dies nicht der Fall ist, gibt es eine weitere rote Fahne, dass das Projekt möglicherweise nicht über den Hype hinaus existieren wird.

3. Schatten-Team mit geringer Glaubwürdigkeit

Informieren Sie sich über das Team hinter dem Projekt. Ist das Team mehr als nur eine Person?

Suchen Sie nach einem soliden Team mit unterschiedlichen, glaubwürdigen Hintergründen, welche auch auf anderen Websites gefunden werden können, um zu verifizieren, wer sie wirklich sind.

Große rote Fahne, wenn dem Team in der Vergangenheit kriminelle Aktivitäten nachzuweisen sind, wie z.B. einigen Personen hinter dem WoToken-Betrug.

Auch eine große rote Fahne verdient es, wenn hinter dem Projekt niemand zu finden ist und das Team angeblich anonym bleiben möchte, wie beim BitConnect-Betrug.

4. Riesige Promotion und Hype

Eine weitere rote Fahne ist es, wenn das Krypto-Projekt große Werbeaktionen hat und versucht einen Hype zu kreieren, mit auffälligen Aufforderungen einzusteigen. Sollte das Projekt „Angst“ propagieren den Einstieg zu verpassen, handelt es sich in der Regel um einen Scam.

Donner und Trompeten dienen dazu die Tatsache zu verbergen, dass es kein funktionierendes Geschäftsmodell gibt oder um einen Mangel an Wissen und Erfahrung zu vertuschen. Leider kann der Hype eine große Verlockung für jemanden sein, der befürchtet, das „nächste große Ding“ zu verpassen, aber versierte Anleger werden es in der Regel als rote Fahne verstehen.

 5. Geld durch Empfehlungen verdienen

Achten Sie schließlich auf Krypto-Projekte, bei denen Investoren nur durch Empfehlungen und nicht durch Einnahmen oder Dividenden aus dem eigentlichen Projekt, Renditen versprochen werden. Diese Art von Struktur ist von grundlegender Bedeutung für ein Pyramidensystem oder einem mehrstufigen Marketingschema, bei dem das System nur von immer mehr investierenden Personen und nicht von Produktrenditen getragen wird.

Beachten Sie diese 5 Grundregeln, sind sie als neuer Investor im Krypto-Markt nur schwer reinzulegen.

 

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