“America First” auch bei Bitcoin (BTC)-Mining! USA wollen Hashrate heimholen:

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Das US-amerikanische Mining-Unternehmen Layer1 hat sich das ehrgeizige Ziel gesetzt, 30 Prozent der Bitcoin (BTC)-Hashrate in die USA zu “repatriieren”. Es handele sich auch um eine Frage der “nationalen Sicherheit”.

Bitcoin (BTC)-Mining gilt aktuell als ein Geschäft, das fest in der Hand der Chinesen liegt. Sowohl die größten Mining-Pools, als auch Hersteller von ASIC-Geräten wie Bitmain oder Canaan Creative kommen aus dem Reich der Mitte. Das Schürfen von BTC wird außerdem durch die niedrigen Strompreise in China begünstigt.

Layer1: 30% von Bitcoin (BTC)-Mining in die USA!

Doch ein US-Unternehmen namens Layer1 hat sich vorgenommen, die chinesische Vorherrschaft auf diesem Markt zu brechen: Am Mittwoch gab die Firma in einer Pressemitteilung den Start einer “Bitcoin-Fabrik” in Westtexas bekannt und verkündete ihre großen Pläne für die Zukunft:

“Mit dem Ziel der Repatriierung des U.S. Bitcoin-Minings will Layer1 in den kommenden Monaten auf 100 Megawatt hochfahren und 2 % der gesamten Bitcoin-Hashrate überschreiten, mit einem Fahrplan zur Erreichung von 30 % bis Ende 2021.

Dies wird die USA in die Lage versetzen, die Dominanz Chinas im Bitcoin-Mining auszugleichen und die nationalen Sicherheitsbemühungen des Landes für eine Anlageklasse mit dem Potenzial, eine Reservewährung zu sein, zu verbessern.”

Der Plan ist vielleicht gar nicht mal so größenwahnsinnig, wie er scheint, denn Layer1 hat einflussreiche Unterstützer: Im November wurden 50 Millionen US-Dollar in das Unternehmen investiert, unter anderem auch von Peter Thiel, dem berühmten Tech-Investor und Unterstützer von US-Präsident Donald Trump.

Auch wenn Trump persönlich letztes Jahr öffentlich erklärt hat, “kein Fan von Bitcoin und anderen Kryptowährungen” zu sein, so kann man in den Plänen von Layer1 doch die “America First”-Agenda des Präsidenten erkennen.

Auch Russland will mehr Marktanteile bei Bitcoin (BTC)-Mining

Der Krypto-Unternehmer Dmitry Marinichev ist gewissermaßen das russische Äquivalent zu Layer1: Im Oktober 2019 verkündete er sein ambitioniertes Ziel, 20 Prozent des globalen BTC-Mining-Marktes an sich zu reißen. Marinichev war 2014 zum Internet-Beauftragter der russischen Regierung ernannt worden.

Sein Plan bestand darin, eine stillgelegte Aluminium-Fabrik des RUSAL-Konzerns zur Mining-Farm umfunktionieren. Das Werk in der Nordrussischen Region Karelien war 2018 wegen westlicher Sanktionen außer Betrieb genommen worden.

Marinichev steckt auch noch hinter dem Russian Mining Coin (RMC). Mit dem Verkauf dieses Tokens wurden 2017 ganze 47 Millionen US-Dollar eingenommen. Damit handelt es sich um das bis heute größte Initial Coin Offering (ICO) Russlands. Zu seinen aktuellen Mining-Plänen gibt es allerdings seit Oktober keine neuen Meldungen.

Glaubst Du, dass die USA mit Layer1 tatsächlich ihren Anteil am weltweiten Bitcoin-Mining erheblich erhöhen werden? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Nicolas Raymond, Flickr.comLizenz, editiert

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