Antonopoulos zerschmettert Unkenrufe, Bitcoin-Mining sei umweltschädlich, endgültig

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Andreas Antonopoulos über Hardware-Wallets. | © YouTube: London Real
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Der bekannte Bitcoin-Evangelist, Autor und YouTuber Andreas Antonopoulos hat in einem am Freitag hochgeladenen YouTube-Video endgültig mit der haltlosen Kritik aufgeräumt, Bitcoin-Mining sei umweltschädlich.

Bei seiner „Internet of Money“-Tour machte der berühmte Bitcoin-Evangelist Andreas Antonopoulos am 10. November Halt in Seattle, Washington. Ein achtminütiger Ausschnitt seiner Rede, ist jetzt auf seinem YouTube-Kanal erschienen. Im Video mit dem Titel „Warum die Mathematik zum Energie-Verbrauch [von Bitcoin-Mining] Sch–ße ist“ zerstört er endgültig die Behauptung, Bitcoin-Mining gefährde das Weltklima.

Auf die Frage aus dem Publikum, ob es eine Währung wie Bitcoin auch ohne den energieaufwändigen Prozess des Minings geben könnte, antwortete Antonopoulos mit einer ausschweifenden achtminütigen Rede, die es in sich hatte. Zwar könne er sich vorstellen, dass Bitcoin einmal ohne Mining auskommt, aber einen gewissen Energieverbrauch wird es immer geben. Ihm zufolge sei das aber gar nicht so schlimm.

Die Arroganz der Eliten

Als erstes entlarvt Antonopoulos die Arroganz der Mining-Kritiker. Meistens würde nämlich dem Bitcoin Energieverschwendung vorwerfen, die selbst gar nichts mit Bitcoin am Hut hätten. Es falle immer über etwas zu urteilen, das man nicht kenne, so der Autor.

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Denn aus Perspektive eines Bitcoiners ist vielleicht der unsägliche Energieverbrauch in der Weihnachtszeit eine Verschwendung. Der Redner wirft die Frage auf, woher jemand das Recht nehme darüber zu urteilen, welche Art des Energiekonsums verschwenderisch sind?

Bitcoin-Mining als Stütze erneuerbarer Energien 

Das zweite Argument des Computerwissenschaftlers hat es in sich: Eines der größten Probleme von durch u.a. Windrädern erzeugten sogenannten „erneuerbaren Energien“ ist, dass sie nur schlecht transportabel sind. Meist wird nur ein kleiner Teil der erzeugten Energie genutzt. Was also, wenn man die überschüssige Energie in Bitcoin-Mining-Geräte einspeist? Ganz genau, man würde genug Geld verdienen, um weitere Windräder bezahlen zu können. Wie man die Kritik gegen das Schürfen von Digitalwährungen auch dreht und wendet, sie fällt in sich zusammen.

Energieverbrauch unabhängig von Transaktionszahl

Als letztes zerstreut der YouTuber mit mittlerweile fast 160.000 Abonnenten noch das Argument, Mining würde mit zunehmender Nutzung von Bitcoin (wegen des hohen Energieverbrauchs) die Welt ins Chaos stürzen. Denn tatsächlich habe die Anzahl an Transaktionen im Netzwerk fast gar keinen Einfluss auf die zum Minen benötigte Energie.

Das häufig vorgebrachte Argument, der Energieverbrauch würde mit steigender Adaption immer weiter und weiter steigen, sei in etwa so kurzsichtig, wie wenn man behaupten würde, ein 14 Jähriger, der in einem Jahr 10 Zentimeter gewachsen ist, würde in dreißig Jahren eine Größe von mehr als vier Metern erreichen.

Zum Schluss betont Antonopoulos noch, dass die gleichen Unkenrufe auch dem Internet in seiner Anfangszeit entgegen geschallt sind. Nichts davon hat sich bewahrheitet. Warum? Weil die etablierte Presse damals wie heute keine Ahnung von der Materie hat.

Glaubst Du, dass Mining die Welt ins Chaos stürzen wird, oder steckt unnötige Panikmache dahinter? Teile uns Deine Meinung in der Kommentarspalte mit!

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