Aufschwung abgewürgt? Plötzlicher Rückschlag für Ripple (XRP) kommt aus Japan!

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BITBOX, die Exchange des führenden japanischen Messengers LINE, hat plötzlich angekündigt, Ripple (XRP) nicht länger anzubieten. Nach den hohen gestrigen Gewinnen hat der XRP-Preis daraufhin wieder etwas nachgelassen.

Mitte Dezember 2019 war der Ripple (XRP)-Preis zum erstem Mal seit 2017 auf unter 0,20 US-Dollar gesunken. Dort verblieb er bis zu einem starken Preisanstieg am Montag, der XRP zeitweise sogar auf über 0,22 US-Dollar katapultierte.

Doch inzwischen ist der Preis wieder auf 0,21 US-Dollar gesunken. Das dürfte auch mit schlechten Nachrichten aus Ostasien zusammenhängen: BITBOX, eine der beiden Exchanges des führenden japanischen Messengers LINE, hat das plötzliche Ende des XRP-Handels auf der eigenen Plattform verkündet. Die entsprechende Mitteilung enthält keine konkreten Gründe für den Schritt, sondern bleibt sehr allgemein:

“Wir beobachten ständig alle Coins, die auf BITBOX gehandelt werden. Wenn ein Coin nicht unseren Standards entspricht, die auf seiner Leistung, Zuverlässigkeit, Liquidität oder den gesetzlichen und regulatorischen Anforderungen basieren, wird er von unserer Börse ausgeschlossen. Um Ihr Vermögen und Ihre Interessen zu schützen, informieren wir Sie rechtzeitig vor dem Delisting.”

Ab dem 16. Januar sollen Einzahlungen und Trading nicht mehr möglich sein. Abhebungen werden dagegen noch bis zum 16. Februar weiterlaufen. BITBOX bedient den weltweiten Krypto-Markt mit Ausnahme Japans selbst. Für das Land der aufgehenden Sonne ist LINEs zweite Exchange BITMAX zuständig.

Warum Exchanges Kryptowährungen aus dem Angebot nehmen:

Das Delisting ist ein Schritt, den Exchanges aus den unterschiedlichsten Gründen gehen können. Beispielsweise wird er dann nötig, wenn Staaten, in denen die Kryptobörsen operieren, den Handel mit bestimmten Coins untersagt.

So geschah es im Mai 2018 in Japan, dass die drei wohl bekanntesten Privacy Coins Monero (XMR), Dash (DASH) und zCash (ZEC) verboten wurden. Gleichzeitig traf es auch Augur (REP), obwohl dieser Token nicht dem Schutz der Privatsphäre, sondern Wetten auf zukünftige Ereignisse dient.

Die aktuell neuntgrößte Kryptowährung Bitcoin SV (BSV) wurde aus einem anderen Grund von weltweit führenden Exchanges wie Binance und Kraken aus dem Angebot gestrichen: Ziel war es, “Faketoshi” Craig Whrite, den selbsternannten Bitcoin-Erfinder und maßgeblichen Urheber von BSV, zu bestrafen. Zuvor hatte Wright einen seiner Kritiker, den anonymen Twitter-Nutzer Hodlonaut, der Verleumdung angeklagt und eine Belohnung für die Aufdeckung von dessen Identität ausgesetzt.

Gerade wenn kleinere Coins von Exchanges aus dem Handel genommen werden, dürfte der Grund jedoch meistens schlicht darin liegen, dass der mögliche Gewinn die Kosten eines weiteren Angebots nicht gerechtfertigt hätte.

Wie schätzt Du die Chancen ein, dass der Aufschwung von XRP sich doch noch fortsetzt? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos, editiert

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