BaFin genehmigt 250-Millionen-Euro-Tokenverkauf für Immobilien-Startup

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Die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat dem Hamburger Startup Fundament grünes Licht für einen 250 Millionen Euro schweren Tokenverkauf gegeben. Der auf Ethereum (ETH) basierende Token soll Immobilien repräsentieren.

Das in Hamburg ansässige Startup Fundament hat die Erlaubnis der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) bekommen, ein Security Token Offering (STO) durchzuführen. Dabei will das Unternehmen 250 Millionen Tokens zum Wert von jeweils einem Euro an den Mann bringen.

Es handelt sich um einen ERC-20-Token, der auf der Kryptowährung Ethereum (ETH) basiert. Entsprechend können Anleger auch unter Verwendung von ETH investieren. Der Verkauf soll voraussichtlich im kommenden Monat beginnen.

Der erste Immobilien-Token für den weltweiten Massenmarkt

Die Nachrichtenseite Coindesk befragte fragte Fundament-Mitgründer Florian Glatz, warum sich dessen Firma den umständlichen Regulierungen der BaFin unterworfen habe. Ihm zufolge ermöglichte dies den bestmöglichen Zugang für Investoren:

“Der Grund, warum wir diesen langen, langwierigen Prozess mit den Regulierungsbehörden durchlaufen haben, war, dass wir alle Beschränkungen loswerden wollten. Normalerweise sind diese Projekte entweder durch den Mindestinvestitionsbetrag, der über 100.000 Euro liegen würde, oder durch die Anzahl der Investoren, die Sie haben könnten, stark eingeschränkt. Es ist also die erste wirklich massenmarkttaugliche Immobilie für die Welt.”

Der Wert von Fundament’s Token wird durch verschiedene Bauprojekte gedeckt, die sich in deutschen Großstädten wie Hamburg, Frankfurt am Main, Jena befinden. Den Investoren wird eine jährliche Dividende von vier bis acht Prozent in Aussicht gestellt.

Liegt in der Tokenisierung von Vermögenswerten die Zukunft? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Eric Haglund, Flickr.comLizenz

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