Baldige EZB-Präsidentin Christine Lagarde: Bitcoin (BTC) ist eine Währung für Kriminelle

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Die aktuelle IWF-Chefin und aussrichtsreiche Kandidatin für die Präsidentschaft der EZB, Christine Lagarde, sieht in Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen ein Risiko für die Finanzstabilität. Potenzial sieht sie allerdings in regulierter Blockchain-Technologie.

In wenigen Wochen soll die Chefin des Internationalen Währungsfonds (IWF) Christine Lagarde den bisherigen EZB-Präsidenten Mario Draghi ablösen. In einer Rede vor dem Ausschuss für Wirtschaft und Währung betonte sie, dass die EZB ihr Bestreben nach Konsumentenschutz verstärken solle, ohne sich aber vor Innovationen wie Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen zu verschließen. Für gewöhnlich bedeutet die Forderung nach Konsumentenschutz stärkere Regulierungen.

Im Wortlaut meinte Lagarde:

“Im Bezug auf neue Technologien – inklusive Kryptowährungen wie Bitcoin – sollten wir uns über Risiken im Bezug auf die Finanzstabilität und kriminelle Aktivitäten bewusst sein. Ich fordere, dass wir angemessene Regulationen einführen, sodass diese Technologien in unserem Sinne nutzbar werden. Aber wir sollten dennoch den Nutzen dieser Innovationen nicht verkennen und ihnen Platz für Entwicklungen bieten.”

Weiterhin versprach Lagarde, dass sie als EZB-Präsidentin die “Vielfalt und Beweglichkeit” der Institution ausbauen möchte, sodass sich diese an die sich wandelnde Umwelt anpassen könne.

Agustin Carstens, Chef der Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ), auch bekannt als “Zentralbank der Zentralbanken”, stimmt ähnliche Töne an. Gegenüber der Financial Times (FT) erklärte er, dass die BIS die Bemühungen der globalen Zentralbanken unterstütze, digitale Währungen auf der Grundlage nationaler Fiat-Währungen zu erforschen und zu entwickeln, wie der Coin Kurier berichtete.

Eine Reihe von Zentralbanken sind an solchen Arbeiten beteiligt und “wir arbeiten daran, sie zu unterstützen”, sagte Carstens. Darüber hinaus könnten solche Währungen schon in kürzester Zeit auf den Plan treten, sofern es klare Anzeichen für die Nachfrage seitens der Öffentlichkeit gäbe.

“Es könnte sein, dass es früher als wir denken einen Markt dafür gibt, und wir müssen in der Lage sein, Zentralbank-Digitalwährungen bereitzustellen”, so Carstens.

Denkst Du, dass Christine Lagarde eine würdige Präsidentin der Europäischen Zentralbank wäre? Teile es uns in der Kommentarspalte mit!

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