Bank of Korea testet CBDC auf Samsung Galaxy-Handys

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Die südkoreanische Zentralbank hat angekündigt, gemeinsam mit dem südkoreanischen multinationalen Unternehmen Samsung eine digitale Währung zu testen.

Die südkoreanische Zentralbank will CBDC als Alternative zur physischen Währung anbieten. Die Zentralbank hat am 28. Juni 2021 ein Pilotprogramm gestartet, mit dem die Praktikabilität von digitalen Zahlungen mit Galaxy-Smartphones getestet werden soll.

Das Pilotprogramm wird in zwei Phasen ablaufen. Die erste Phase wird bis Dezember dieses Jahres laufen, um die Eignung der Technologie zu prüfen. In der zweiten Phase, die voraussichtlich von Januar bis Juni nächsten Jahres laufen wird, sollen die praktischen Aspekte der Transaktionen und Abrechnungen des CBDC untersucht werden.

Die Bank of Korea kündigte bereits im Mai eine Ausschreibung zur Auswahl des Technologielieferanten für das CBDC an. Nach einem harten Wettbewerb wurde der Auftrag an Ground X vergeben, dessen Klaytn-Plattform die CBDC hosten wird. Ground X ist eine Blockchain-Tochter des koreanischen Kommunikationsriesen Kakao.

CBDCs sind von der Zentralbank gestützte digitale Währungen. Ziel eines CBDC ist es, eine digitale Alternative zur traditionellen Fiat-Währung eines Landes zu bieten. Einige basieren auf Blockchains, viele sind einfach von ihnen “inspiriert”. Die meisten Länder erforschen derzeit CBDCs.

Seit 2019 hat Samsung Kryptowährungen in seine Smartphone-Hardware integriert. Das Unternehmen begann mit dem Modell S10 mit integrierter Kryptowährungs-Wallet. Im Jahr 2020 folgte das Modell S20, das den Speicher für private Kryptowährungsschlüssel in seinen Galaxy-Modellen erweiterte. Samsung führte eine Wallet ein, die es Nutzern ermöglicht, Kryptowährungen wie Bitcoin und andere auf ihren Geräten zu speichern und kontaktlose Zahlungen mit Kryptowährungen durchzuführen.

Wenn das Pilotprojekt erfolgreich ist, wird Südkorea eines der ersten Länder sein, das eine CBDC-Alternative zu Diensten wie Apple Pay und Google Pay anbietet, die kontaktlose Zahlungen per Telefon ohne Internetverbindung ermöglichen.

Südkorea hat auch damit begonnen, den Kryptomarkt zu besteuern, was dazu führte, dass einige Investoren Beamte für den Steuersatz kritisieren. Die meisten Bürger sind jedoch der Meinung, dass der Markt besteuert werden sollte. Das Land hat auch Privacy-Token verboten.

 

Bild@ Pixabay / Lizenz

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