Bericht: US-Dollar wird 800x häufiger für Geldwäsche genutzt als Bitcoin (BTC)

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Einem Bericht des Recherche-Instituts Messari zufolge wird der US-Dollar im Darknet 800 mal häufiger für illegale Geschäfte genutzt als Bitcoin (BTC).

Kryptowährungen wie Bitcoin (BTC) sehen sich regelmäßig massiver Kritik von Politikern und Bankern ausgesetzt. Zumeist zielt diese Kritik auf die hinreichende Anonymität der Internetwährung. Diese würde nämlich Geldwäschern Tür und Tor öffnen, so heißt es. Einem Bericht der Recherche-Firma Messari zufolge ist Bitcoin aber keinesfalls die beliebteste Währung von Geldwäschern – sondern der US-Dollar.

Genau genommen, wird der US-Dollar 800 Mal häufiger dazu genutzt, kriminelle Geschäfte zu verschleiern, als Bitcoin (BTC): “Für jeden $ der übers Darknet in BTC gewechselt wird, werden $800 gewaschen.”

Diese Meldung überrascht, heißt es doch seitens der Regierungen allenthalben, dass Bitcoin die präferierte Währung von Terroristen und Kriminellen sei. Erst kürzlich machte Donald J. Trump, 45. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Schlagzeilen, als er sich über den Kurznachrichtendienst Twitter negativ zu Bitcoin (BTC) und Kryptowährungen im Allgemeinen äußerte. Trump machte in einer dreiteiligen Tweet-Folge deutlich, dass Bitcoin wie auch Facebooks Libra keine Dollar-Alternativen seien.

BTC und andere Kryptowährungen seien kein Geld, ihr Wert sei hochvolatil und beruhe auf heißer Luft, so Trump. Weiterhin wiederholte der US-Präsident die alte Leier, das die Coins kriminelles Verhalten wie Drogenhandel unterstützten könnten.

Mit solchen Forderungen ist sich Trump ausnahmsweise mit der Opposition einig: Auch Politiker der Demokratischen Partei fordern eine strenge Regulierung.

Auch Steven Mnuchin, der aktuelle Finanzminister der USA, sprach in einer Pressekonferenz zum Thema Kryptowährungen in Bezug auf Bitcoin (BTC) und Facebooks geplanten Coin Libra von einer “Frage der nationalen Sicherheit”:

“Kryptowährungen wie Bitcoin wurden missbraucht, um Milliarden von Dollar an illegalen Aktivitäten wie Cyberkriminalität, Steuerhinterziehung, Wucher, Erpressung, illegale Drogen und Menschenhandel zu unterstützen. Viele Akteure haben versucht, Kryptowährungen zu verwenden, um ihr bösartiges Verhalten zu finanzieren. Das ist in der Tat eine Frage der nationalen Sicherheit.”

Woher rührt die Panikmache gegen Kryptowährungen? Teile uns Deine Meinung dazu in der Kommentarspalte mit!

1 Kommentar

  1. Na, eins ist doch wohl klar. Herr Donald J. war pleite, als er sein Amt antrat. Doch wie sieht es jetzt aus? Er wünscht sich öffentlich einen starken Dollar und schon schoß er hoch. Er wettert gegen Libra und Kryptos. Auch dafür wir es einen Grund geben. Wer glaubt, dass er das für “sein Land” macht? Ich persönlich glaube, dess er es für “sein Portemonnaie” inszeniert. Er ist schließlich als fast “Einziger” in der Lage Börsenkurse direkt nach dem eigenen Gusto zu beeinflussen.

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