Bitcoin – aktuelle Fundamentaldaten sind noch nicht eingepreist!

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Hedgefond-Manager und CNBC-Moderator Brian Kelly ist der Meinung, dass die aktuelle Marktsituation die Fundamentaldaten von Bitcoin falsch einordnet.

Laut seiner Biografie auf der CNBC-Website, ist Kelly Gründer und CEO von BKCM LLC, einer Vermögensverwaltung, welche sich auf „globale Makro- und Währungsinvestitionen, einschließlich Investitionen in digitale Währungen“ konzentriert. Darüber hinaus ist er Portfoliomanager des BKCM Digital Asset Fund und des REX BKCM Blockchain ETFs.

Nebenbei ist Kelly auch der Autor des  Buches  „The Bitcoin Big Bang: How Alternative Currencies Are About to Change the World“, welches bereits im November 2014 veröffentlicht wurde. – Er scheint also die Zeichen der Zeit schon recht früh korrekt gedeutet zu haben, weswegen uns seine Ansicht zur Markteinschätzung von Bitcoin stets brennend interessiert.

Kellys jüngste Kommentare zu BTC wurden während der Dienstags-Episode von CNBCs „Fast Money“ ausgestrahlt, als Bitcoin knapp über 36.000 US-Dollar gehandelt wurde.

Kelly´s Ansicht nach, hat Bitcoin bereits die Talsohle erreicht oder steht kurz davor diesen Boden zu bilden:

„Wenn man sich Bitcoin ansieht, dreht sich alles um den Netzwerkeffekt und letztendlich um das Adresswachstum. Eine der wichtigsten Kennzahlen, die ich bei der Verwaltung von Kryptogeld betrachte, ist also, wie schnell Adressen faktisch wachsen, im Vergleich zu der Erwartung des Marktes, wie schnell diese Adressen wachsen sollten.

Was wir aktuell beobachten ist, dass das Adresswachstum im Wesentlichen flach verläuft, aber der Markt sich zurzeit nach unten neigt, weswegen wir einen Rückgang des Adresswachstums von fast 20 % zu erwarten hätten.“, so Kelly.

„Wir haben diese Art von Divergenz seit März 2020 nicht mehr gesehen und immer wenn Bitcoin so unrealistisch bewertet wird, ist dies im Allgemeinen ein Zeichen für einen Bodenbildungsprozess. – Somit blicken wir zurück auf März 2020, als wir eine massive Divergenz hatten: Damals kostete Bitcoin 3.500 US-Dollar und stieg auf 60.000 US-Dollar. Wir betrachten hier genau die gleiche Art von Situation, in der es so aussieht, als würde Bitcoin versuchen, die Talsohle zu erreichen. Der Markt bewertet die Fundamentaldaten, die Bitcoin zugrunde liegen, falsch“, fuhr er fort.

„Ich habe diesen Monat persönlich unseren Fond aufgestockt, weil ich denke, dass es eine große Chance ist. In unserem Fonds sind wir long und werden immer länger… Bitcoin ist sehr Impuls-getrieben. Jetzt müssen wir also sehen, wie sich der Kurs hier durchsetzt und eine Dynamik in Gang bringt, aber für mich hat sich die Geschichte kein bisschen geändert. Wir werden institutionell akzeptiert als Inflationsschutz und aus regulatorischer Sicht haben wir aktuell eine eher verwässerte Situation – es wird nicht verboten und wir reden darüber, es ins System zu bringen. Das sind alles positive Dinge für mich und das spiegelt sich für mich in dieser Fehlplatzierung wider.“

Bild@Pxhere / Lizenz

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