Antonopoulos: Googles Quantencomputer keine Gefahr für Bitcoin (BTC)

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Nachdem Google vor Kurzem die “Quanten-Überlegenheit” beansprucht hat, gibt Bitcoin (BTC)-Experte Andreas Antonopoulos Entwarnung: Dies sei keine Bedrohung für die weltgrößte Kryptowährung.

Ein möglicher Durchbruch in der Entwicklung von Quantencomputern wird oft als Untergangsszenario für Bitcoin (BTC) dargestellt. Diese hypothetischen Superrechner seien in der Lage, Bitcoins für normale Rechner undurchdringliche Kryptografie zu knacken, sodass man Private Keys und die dazugehörigen BTC mit Leichtigkeit stehlen könnte.

Vor diesem Hintergrund konnte manchen Krypto-Fans schon mulmig werden, als Google im vergangenen Monat in einem geleakten Dokument erklärte, die Quanten-Überlegenheit (“Quantum Supremacy”) erreicht zu haben. Man habe mit einem Quantenrechner eine Aufgabe in drei Minuten und 20 Sekunden gelöst, für die ein herkömmlicher Supercomputer 10.000 gebraucht hätte.

Antonopoulos: Keine Gefahr für Bitcoin (BTC)

Andreas Antonopoulos, der bekannte Bitcoin-Evangelist und Autor mehrerer Bücher zum Thema Kryptowährungen, gibt nun allerdings Entwarnung. Während Googles Quantencomputer nur über 53 Qbits verfügte, seien für einen Angriff auf Bitcoin tausende von diesen erforderlich. Außerdem bräuchte man eine Fehlerkorrektur, was das ganze Unterfangen noch einmal deutlich schwieriger machen würde.

Aber auch, wenn die Technik irgendwann ausgereift sein sollte, könne die Entwicklergemeinde von Bitcoin darauf reagieren und neue Sicherheitsmechanismen einbauen, so Antonopoulos.

Selbst wenn irgendein Geheimdienst heimlich eine Quanten-Superwaffe entwerfen sollte, würde er sie zudem kaum gegen BTC einsetzen, da es weitaus wichtigere Ziele gäbe und ein Angriff auf das Bitcoin-Netzwerk die Existenz dieser Waffe offenbaren würde.

Für wie wahrscheinlich hältst Du einen baldigen Durchbruch in Sachen Quantencomputer? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via IBM Research, Flickr.comLizenz

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