Endlich Neues zu Bakkt: Bitcoin (BTC)-Futures starten im Juli in Testphase

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Die Bitcoin (BTC)-Futures-Plattform Bakkt will nach zahlreichen Verzögerungen im Juli endlich mit dem User Acceptance Testing (UAT) ihrer Terminkontrakte beginnen.

Seit Langem fiebert die Krypto-Gemeinde dem Start der Bitcoin (BTC)-Futures der Bakkt-Plattform entgegen. In einer Ankündigung vom Montag hat das Tochterunternehmen der Intercontinental Exchange (ICE) nun endlich Neuigkeiten zu den Terminkontrakten veröffentlicht, die den Kryptomarkt in neue Höhen katapultieren könnten.

Bald hat das Warten auf die Bakkt-Futures ein Ende

Wie Bakkt-CEO Kelly Louffler in einem Medium-Artikel erklärte, wird im Juli das sogenannte User Acceptance Testing (UAT) gestartet. In den kommenden Monaten sollen die Terminkontrakte dann auf einer in den USA bundesweit regulierten Börse an den Start gehen. Loeffler führte aus, dass das Produkt in zwei verschiedenen Ausführungen erhältlich sein werde: Einerseit täglich abgewickelte Futures, andererseits monatliche Futures.

Die Bakkt-Chefin bestätigte weiterhin, dass ihr Unternehmen “eng” mit der U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) zusammengearbeitet habe und fügte hinzu, dass Bakkt sein Bestes tue, um die regulatorischen Anforderungen bezüglich “Trading, Transparenz und Marktsicherheit” zu erfüllen.

Bakkt möchte “Bitcoin-Futures 2.0” anbieten. Im Gegensatz zu den Futures, welche im Dezember 2017 von CBOE und CME aufgesetzt wurden, handelt es sich dabei um Terminkontrakte, die nicht nur Wetten auf einen zukünftigen Bitcoin-Preis zulassen, sondern denen tatsächlich über den Markt erworbene Bitcoins zugrunde liegen. Nach Ablauf eines solchen Vertrages erhalten die Kunden also kein Fiatäquivalent, sondern die Bitcoins selbst.

Fortschritte nach langer Verzögerung

Zahlreiche Krypto-Enthusiasten hatten durch die endlosen Verzögerungen bezüglich der Veröffentlichung von Bakkt schon die Befürchtung geäußert, dass die Trading-Plattform nie starten würde. Bakkt hätte erst am 12. Dezember 2018, dann am 24. Januar 2019 starten sollen. Als beide Termine ungenutzt verstrichen waren, gab es lange Zeit überhaut keinen Terminplan mehr. Doch dies hat sich zum Glück nun geändert.

Erst vor wenigen Wochen hatte Bakkt zudem eine Partnerschaft mit der US-Großbank BNY Mellon zur geographisch getrennten Aufbewahrung von Private Keys bekannt gegeben. In der gleichen Mitteilung wurde öffentlich gemacht, dass Bakkt die Digital Asset Custody Company (DACC) übernommen und gleichzeitig eine Versicherung über 100 Millionen Dollar bei “globalen Versicherungsgesellschaften” abgeschlossen habe.

Sicherlich haben auch die neuesten Meldungen zu Bakkt einen Beitrag dazu geleistet, dass sich der Kryptomarkt weiterhin im Aufwind befindet. Bitcoin wird gerade bei über 8.100 US-Dollar gehandelt, Ethereum (ETH) bei über 200 US-Dollar und Bitcoin Cash (BCH) bei rund 400 US-Dollar.

Wird Bitcoin stark vom Start der Bakkt-Futures profitieren können? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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