Bitcoin (BTC) ist nicht im Bullenmarkt, sondern im Lamamarkt!

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Nach den jüngsten Bitcoin (BTC)-Preisanstiegen hat der bekannt Analyst Tom Lee einen neuen Bullenmarkt ausgerufen, doch längst nicht alle Beobachter teilen seine Einschätzung. Derweil erfand ein bekannter Krypto-Youtuber den „Lamamarkt“ als dritte Alternative.

Nach den starken Preisanstiegen der vergangenen Woche konnte Bitcoin (BTC) seinen Wert um etwa 5.200 US-Dollar stabilisieren. Die positive Entwicklung verleitete Tom Lee, Leiter für Recherche bei Fundstrat Global Advisors, kürzlich zu der Einschätzung, Bitcoin sei wieder in einen Bullenmarkt eingetreten.

Lee, ein vielzitierter Prognostiker des Bitcoin-Preises, hatte die Marktentwicklung allerdings vergangenes Jahr deutlich zu optimistisch eingeschätzt. Zuerst hatte er einen Preis von 25.000 US-Dollar für Ende 2018 vorhergesagt, nur um dann im November auf 15.000 US-Dollar zurück zu rudern. Auch dieses Ziel wurde bekanntlich deutlich verfehlt.

Viele positive Anzeichen

Dieses Mal scheint es aber allen Grund zum Optimismus zu geben. Der jüngste Preisanstieg hat Bitcoin wieder ins Rampenlicht der öffentlichen Aufmerksamkeit gestellt. Die Suchanfragen gingen laut Google Trends durch die Decke und auch etablierte Medien wie z.B. Die Welt berichteten wieder über das digitale Gold.

Auch das BTC-Handelsvolumen hält sich auf einem äußerst hohen Niveau von rund 17 Milliarden US-Dollar pro Tag. Am vergangenen Mittwoch verzeichnete CoinMarketCap (CMC) sogar ein Volumen von fast 23 Milliarden US-Dollar und damit beinahe einen neuen Rekord. Erst kürzlich war CMC allerdings vorgeworfen worden, die Seite würde nach oben manipulierte Zahlen darstellen.

Bären- oder Lamamarkt?

Doch manche Beobachter wollen sich vorschnell von der euphorischen Stimmung anstecken lassen und bleiben bärisch. Für den ehemaligen Wall Street-Trader und bekannten Krypto-Analysten Tone Vays beispielsweise ist ein Absturz des BTC-Preises auf 1.300 US-Dollar immer noch ein „realistisches Ziel“. In einem aktuellen Interview erklärte er, ein Sturz auf unter 3.000 US-Dollar sei vorerst realistischer als ein Anstieg auf über 10.000 US-Dollar.

Für alle, die das ständige Gerede über Bullen- oder Bärenmärkte nicht mehr hören können, hat der YouTube-Kommentator Crypto Daily kürzlich das Konzept des „Lamamarkts“ erfunden. Den Begriff erklärt er wie folgt:

„Es gibt keine großen Verschwörungen um den Preis. Es gibt keine Vorhersagen. Es wird nicht auf technische, fundamentale oder (…) sentimentale Gründe für Preisbewegungen gezeigt. (…) Ein Lama denkt: Wenn Bitcoin fällt, heißt das, dass Leute verkaufen und wenn Bitcoin steigt, heißt das, dass Leute kaufen.

Und wenn das schnell passiert, dann war es vielleicht ein Wal. Aber das was es dann auch. Ein Lama ist auch sehr geduldig und ist sich bewusst, dass die Seitwärtsbewegung des Bitcoin, mit Schwankungen von ein paar hundert Dollar hier und da, (…) das ganze Jahr weitergehen könnte. Ein Lama sagt nicht die Zukunft voraus.“

Wie bewertest Du die Marktlage? Bulle, Bär oder doch Lama? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Eric de Redelijkheid, Flickr.com, Lizenz

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