Bitcoin (BTC)-Crash! Zog unbekannter Miner BTC wieder unter $10.000?

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Keine 24 Stunden, nachdem Bitcoin (BTC) den Sprung auf über 10.000 US-Dollar geschafft hatte, ist der führende Coin schon wieder in den vierstelligen Bereich abgerutscht. Eine Theorie zu dem Crash gibt einem mysteriösen Mining-Pool die Schuld:

Wie gewonnen, so zerronnen. Nachdem der Bitcoin (BTC)-Preis in der Nacht zum Dienstag das psychologisch wichtige Level von 10.000 US-Dollar überschritten hatte, ist die größte Kryptowährung am Nachmittag desselben Tages sogleich wieder abgestürzt. Auf BitMEX,  der bekannten Exchange für Krypto-Derivate, sackte der Preis innerhalb weniger Minuten von 10.180 auf 8.600 USD. Laut CoinMarketCap wird Bitcoin aktuell bei rund 9.500 Dollar gehandelt.

Mysteriöser Miner Schuld an Bitcoin (BTC)-Crash?

Ki Young Yu, CEO der Datenplattform CryptoQuant, will den Auslöser des Einbruchs gefunden haben: Der größte unbekannte Mining-Pool habe kurz vor dem Dip “kapituliert” und seine Coins bewegt, um sie offenbar zu verkaufen. Ki Young Yu beschreibt das ungewöhnliche Verhalten des Pools wie folgt:

“Große Mining-Pools senden normalerweise regelmäßig #BTC an Exchanges, aber dieser größte unbekannte Mining-Pool bewegt seine Bitcoins erst dann, wenn der Preis DIE SPITZE erreicht.”

Auf Nachfrage eines anderen Twitter-Nutzers räumte der CryptoQuant-CEO allerdings ein, dass “Kapitulation” eigentlich genau das falsche Wort für dieses Verhalten ist. Der Pool scheint ja im Gegenteil über so viele Reserven zu verfügen, dass er Durststrecken ohne Verkäufe verkraften und auf die beste Gelegenheit warten kann.

Weitere Gründe für Bitcoin (BTC)-Preissturz:

In einem komplexen System wie dem Bitcoin-Markt kann man eine Entwicklung natürlich nicht zu 100 Prozent einem einzigen Faktor zuschreiben. Allgemein herrschte wohl ein gewisser Überoptimismus am Markt, sodass zu viele Trader Long Positionen eingingen (also auf steigenden Preise setzten), die dann liquidiert wurden.

Wie Cointelegraph erklärt, schoss die sogenannte Funding Rate, welche normalerweise bei 0,01 Prozent liege, auf 0,16 Prozent hoch. Dies bedeute, dass der Halter eines Long-Kontrakts über 100.000 USD alle acht Stunden 160 Dollar an einen gleichwertigen Short-Kontrakt-Halter zahlen musste. Dieses Ungleichgewicht konnte natürlich auf lange Sicht nicht halten.

Auch in den Augen von Matthew Ficke, CEO der Exchange OKCoin, wurde der Crash einfach von typischer Trader-Aktivität ausgelöst: “Preisbewegungen, wie wir sie gestern gesehen haben, ziehen in der Regel kurzfristige Trader an, die versuchen, sich für einen größeren Durchbruch nach oben zu positionieren”, meinte er in Bezug auf ursprünglichen Anstieg über 10.000 US-Dollar. Die dadurch eingegangenen Long-Positionen würden jedoch schnell verwundbar werden, wenn die Rally nicht weitergehe, sodass die Volatilität steige.

Bist Du guter Dinge, dass der Bitcoin-Preis es schon bald wieder auf über 10.000 US-Dollar schaffen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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