Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto feiert 45. Geburtstag! Das steckt dahinter:

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Satoshi Nakamoto, der mysteriöse Schöpfer von Bitcoin (BTC), ist am Sonntag nach eigenen Angaben 45 Jahre alt geworden. Auch wenn das wohl nicht auf den tatsächlichen Menschen hinter dem Pseudonym zutreffen mag, hat das Geburtsdatum doch eine tiefere Bedeutung:

Alles Gute nachträglich, Satoshi Nakamoto! Der Erfinder des Bitcoin (BTC) ist am gestrigen Sonntag 45 Jahre alt geworden. Genau genommen kann das natürlich niemand bestätigen, denn bis zum heutigen Tag konnte dem Pseudonym keine reale Person zweifelsfrei zugeordnet werden.

Woher sollen wir also wissen, dass er am 5. April 1975 geboren wurde? Das Datum wurde vor sechs Jahren durch einen Reddit-Nutzer namens Gwern ermittelt. Dieser beobachtete Satoshis Profil auf der Webseite der P2P Foundation und stellte fest, dass das dort angegebene Alter am besagten Tag um ein Jahr steigt, also entsprechend dann Satoshis Geburtstag sein muss.

Neben dem Alter von nun 45 Jahren besagt das Profil auch, dass der Bitcoin-Schöpfer männlich sei und in Japan lebe, was natürlich beides zu dem Namen “Satoshi Nakamoto” erwarten passt.

Die tiefere Bedeutung von Satoshis “Geburtsdatum”

Nun erwartet natürlich niemand, dass diese Daten auf den tatsächlichen Menschen zutreffen, der Bitcoin erfunden hat. Wenn es so einfach wäre, hätte man die Person innerhalb der letzten gut elf Jahre seit der Veröffentlichung des Bitcoin Whitepapers sicherlich leicht identifizieren können.

Andererseits gibt es aber auch guten Grund zu der Annahme, dass Satoshi den 5. April 1975 nicht ohne Hintergedanken ausgewählt hat: Am 5. April 1933 unterschrieb der damalige US-Präsident Franklin D. Roosevelt nämlich eine Verordnung (Executive Order 6102), welche die Amerikaner zwang, bis zum 1. Mai dieses Jahres all ihre Goldmünzen, Goldbarren und Goldzertifikate bei der Zentralbank Federal Reserve abzugeben. 1975 war dann das erste Jahr, in dem der private Goldbesitz in den USA wieder erlaubt wurde.

Bitcoin wird nicht umsonst häufig als “digitales Gold” bezeichnet. Wie bei dem Edelmetall (und anders als bei Fiatwährungen wie Euro oder US-Dollar) gibt es nur eine begrenzte Menge an BTC. Man kann sogar guten Gewissens behaupten, dass Bitcoin ein noch knapperes Gut darstellt: Es ist nämlich durchaus möglich, dass eines Tages große, bislang ungekannte Goldvorkommen gefunden werden. Bei BTC jedoch ist die Gesamtmenge von Anfang an im Code festgeschrieben (21 Millionen Bitcoins). Beide sind beliebte Vermögenswerten für diejenigen, die an der Stabilität des Fiat-Finanzsystems ihre Zweifel haben.

Ob Satoshi nun wirklich am Sonntag Geburtstag hatte oder nicht: Wir dürfen ihm gratulieren und dankbar sein für seine geniale Erfindung!

Glaubst Du, dass Satoshi Nakamoto eines Tages wieder persönlich in Erscheinung treten wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via BeatingBetting.co.uk, Flickr.comLizenz

2 Kommentare

  1. Ich denke Mr. Steve Wright ist Satoshi.
    Vieles spricht dafür.
    Er hat bestimmt schon längst den Schlüssel möchte aber nicht mit den Erben teilen.
    Er zögert die Veröffentlichung hinaus , demnach kein dickes Ego.
    Wer ein Pseudonym statt seinen eigenen Namen wählt ist in meinem Augen wirklich cool.

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