Entscheidung über Bitcoin (BTC)-ETF schon wieder verschoben

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Die US-Börsenaufsicht SEC hat ihre Entscheidung über die Genehmigung eines Bitcoin (BTC)-ETF erneut verschoben. Gleichzeitig wurde die Zulassung eines neuen Bitcoin-Investment-Trust beantragt.

Laut einem am Montag veröffentlichten Dokument hat die U.S. Securities and Exchange Commission (SEC) erneut ihre Entscheidung bezüglich der Zulassung eines Bitcoin (BTC)-Exchange Traded Fund (ETF) vertagt.

Dabei ging es um den Antrag der Firmen VanEck und SolidX. Dieser war im Januar als Folge des Shutdowns der US-Regierung zurückgezogen und später wieder neu eingereicht worden.

Die SEC hat um Kommentare von Seiten der Öffentlichkeit gebeten. Diese können innerhalb von 21 Tagen, nachdem die Anordnung im Federal Register veröffentlicht wurde, eingereicht werden.

Nun muss die SEC bis zum 19. August eine Entscheidung fällen oder aber ihr Urteil erneut verschieben. Dann wäre der 18. Oktober die endgültige Deadline, wie der auf Kryptowährungen spezialisierter Anwalt Jake Chervinsky über Twitter erklärte.

Neuer Antrag der NYSE Arca

Die US-Börse NYSE Arca, an welcher der SolidX/VanEck-ETF gelistet werden soll, hat am Montag die Zulassung eines ähnlichen Finanzinstruments beantragt: Der “United States Bitcoin and Treasury Investment Trust” soll ausschließlich in Bitcoin und US-Staatsanleihen mit kurzer Laufzeit investieren und von der Firma Wilshire Phoenix Funds verwaltet werden.

Die BTC-Reserven des Trusts sollen durch Coinbase Custody verwaltet werden. Diese Abteilung der amerikanischen Exchange Coinbase, welche sich vor allem an institiutionelle Investoren richtet, hatte vergangene Woche einen Meilenstein vermelden können: Sie verwaltet nun schon über eine Milliarde US-Dollar in Digitalgeld.

Wie lange wird es wohl noch dauern, bis schließlich ein Bitcoin-ETF zugelassen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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