„Bitcoin (BTC) wird Gold als Wertaufbewahrungsmittel ablösen“, meint EOS-CEO Blumer

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Laut Brendan Blumer, dem CEO der EOS-Entwicklerfirma Block.one, wird Bitcoin (BTC) schon bald Gold als führendes Wertaufbewahrungsmittel ablösen.

Brendan Blumer, Gründer und CEO des führenden EOS-Entwicklers Block.one, hat einige Prognosen zur Zukunft des Bitcoin (BTC) auf Twitter veröffentlicht. Die zuversichtlichste von diesen besagt, dass Bitcoin innerhalb der nächsten zwei Jahrzehnte Gold als wichtigstes Gut zur Wertaufbewahrung übertreffen werde.

Geht  man von den Zahlen des World Gold Councils zur bisher geförderten Goldmenge und dem aktuellen Goldpreis von etwa 1.300 Euro pro Feinunze aus, so ist der gesamte Goldmarkt aktuell etwa sieben Billionen Euro wert. Sollte das gesamte Bitcoin-Netzwerk eines Tages genauso wertvoll sein, würde dies bedeuten, dass ein einzelner BTC über 330.000 Euro kosten würde.

Weitere Krypto-Größen treffen optimistische Vorhersagen

Auch andere bekannte Persönlichkeiten der Krypto-Branche verbreiteten kürzlich ähnlich positive Vorhersagen. Changpeng Zhao, CEO der führenden Exchange Binance, schrieb auf Twitter: „$4k & 300k – Es gibt harte Tage und es gibt gute Tage. Wir sind immer hier“. Offenbar wollte er damit andeuten, dass ein BTC eines Tages 300.000 US-Dollar wert sein werde.

Auch Tyler und Cameron Winklevoss, die Betreiber der Exchange Gemini, äußerten sich optimistisch. In einem Interview mit der britischen Zeitung The Telegraph erklärten sie, Kryptowährungen könnten einmal bedeutender als Facebook werden.

Blumer erwartet zwei Klassen von Bitcoin

Block.one-Chef Blumer traf noch weitere Vorhersagen auf Twitter: Am Wochenende erklärte er, Bitcoin werde sich in einen „dunklen“ und einen „hellen“ Pool aufspalten, wobei ersterer „pseudo-anonym“ (pseudonym) und letzterer völlig transparent sein werde. Heute führte er denselben Gedanken weiter aus, indem er erklärte, der Wert eines BTC werde durch die Geschichte des jeweiligen Coins bestimmt werden.

Damit spielte Blumer auf die Frage der Fungibilität an. Ein-Euro-Münzen beispielsweise sind fungibel, denn man kann jede von ihnen gegen eine beliebige andere austauschen.

Bei Kryptowährungen wie Bitcoin ist das nicht immer der Fall. BTC, die gestohlen oder für illegale Aktivitäten benutzt wurden, was sich aus Daten auf der Blockchain schließen lässt, gelten als „unreine Münzen“ (Tainted Coins). Ihre Annahme kann verweigert werden.

Das hat auch positive Effekte: Z.B. wurde es den Hackern der neuseeländischen Exchange Cryptopia erschwert, mit ihrem Diebesgut davonzukommen, da andere Kryptobörsen die gestohlenen Coins identifizierten und einfroren. Andererseits wird die Privatsphäre der Krypto-Nutzer leiden, wenn Institutionen nur Coins mit einer makellosen und völlig transparenten Vorgeschichte akzeptieren sollten.

Was hältst Du von Blumers Vorhersagen? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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