Bitcoin (BTC)-Handel in Venezuela auf Höchststand von 115 Milliarden Bolívar pro Woche

0
1128

In der vergangenen Woche erreichte das Bitcoin (BTC)-Handelsvolumen auf der Exchange LocalBitcoins in Venezuela einen neuen Höchststand von 115 Milliarden Bolivar. Das zeigt vor allem die Schwäche der dortigen Fiatwährung.

Das Bitcoin (BTC)-Handelsvolumen in Venezuela ist in der vergangenen Woche quasi explodiert. Zumindest stieg es auf der Peer-to-Peer-Exchange LocalBitcoins auf rund 115 Milliarden Bolívar (die örtliche Fiatwährung), während es in der Vorwoche noch bei “nur” 77 Milliarden Bolívar gelegen hatte. Das geht aus einem Schaubild der Krypto-Datenplattform Coin.Dance hervor. © Coin Dance

Eher Schwäche des Bolívar, als Stärke von Bitcoin (BTC)

Wer jetzt allerdings darin einen Beweis für eine Art “Hyperbitcoinisierung” in Venezuela erkennen will, der sollte noch einmal genauer hinsehen. Tatsächlich ist es nämlich so, dass Bitcoin nicht etwa immer gefragter wird, sondern dass die örtliche Fiatwährung weiterhin durch die Hyperinflation an Wert einbüßt.

Schaut man sich nämlich das Handelsvolumen in Bitcoin an, so zeigt sich, dass die aktuellen Werte weit von einem neuen Allzeithoch entfernt sind. Vergangene Woche wurden in dem südamerikanischen Land rund 533 BTC über LocalBitcoins gehandelt. In einer Februarwoche dieses Jahres war dieser Wert mit 2.487 Bitcoins jedoch mehr als viermal so groß.

Derweil arbeitet Venezuela weiterhin an seiner obskuren, angeblich mit Öl gedeckten Staats-Kryptowährung namens Petro. Vergangene Woche erklärte die Regierung, man habe eine Plattform für Petro-Überweisungen aus dem Ausland namens Patria Remesa fertiggestellt.

Glaubst Du, dass der Venezolanische Bolívar vollständig durch Kyptowährungen ersetzt werden könnte? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here