Bitcoin (BTC)-Hashrate auf Rekordstand von fast 90 Trillionen Hash pro Sekunde

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Die Hashrate von Bitcoin (BTC), welche ein Indikator für die Sicherheit der Kryptowährung ist, hat einen neuen Rekordstand von rund 88 Trillionen Hash pro Sekunde erreicht.

Die Hashrate ist ein wichtiger Wert für Proof of Work (PoW)-Kryptowährungen, denn sie zeigt an, wie gut ein Coin gegen 51 Prozent-Attacken geschützt ist. Während z.B. Ethereum Classic (ETC) Anfang des Jahres von einem solchen Angriff betroffen war, gilt Bitcoin (BTC) als relativ geschützt.

Denn die Hashrate der größten Kryptowährung ist so hoch, dass ein möglicher Angreifer kaum ausreichend Mining-Geräte unter seine Kontrolle könnte. Am Dienstag hat die BTC-Hashrate nun laut Daten von Blockchain.com einen neuen Rekortwert von 87,8 Exahash pro Sekunde erreicht. Anders ausgedrückt errechnen Miner in jeder Sekunde 87,8 Trillionen (nach amerikanischer Zählweise Quintillionen) Hashes.

© Blockchain.com

Bitcoins Hashrate steigt nahezu unaufhörlich, nur Ende 2018, als der BTC-Preis kurzzeitig auf 3.000 US-Dollar sank, gab es einen größeren Rückschlag. Im Juni 2019 waren jedoch wieder die Werte vor dem Einbruch erreicht und verzeichnet die Hashrate wieder Rekorde über Rekorde.

Obwohl eine steigenden Hashrate eine gute Sache ist, kann man nicht zweifelsfrei sagen, dass sie zu einem Preisanstieg führen wird. Sie stieg beispielsweise auch im Bärenmarkt von 2018 die meiste Zeit, während der Preis fiel.

Glaubst Du, dass die Hohe Hashrate auch auf den Bitcoin-Preis abfärben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Depositphotos

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