Bitcoin (BTC)-Kurs erreicht in Simbabwe Höchstwert von $76,000

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10.000 US-Dollar sollen teuer für einen Bitcoin sein? Dann wird Dich überraschen, was man in Simbabwe unlängst für eine Digitalmünze auf den Tisch legen musste:

Während der Bitcoin (BTC)-Kurs bei der renommierten Exchange Bitstamp gerade wieder die 10.000 US-Dollar unterschritten hat, fluten gerade Berichte das Netz, dass ein Bitcoin in Simbabwe derzeit 76.000 US-Dollar koste. Damit läge der Preis um mehr als 600% höher als an internationalen Börsen des Krypto-Sektors.

Und tatsächlich: Auf der OTC (Over The Counter)-Plattform LocalBitcoins wurden Bitcoins für $76.000 angeboten.

Ursächlich für die enorme Preisdifferenz war, dass der simbabwische Dollar überraschenderweise wieder von der Regierung eingeführt wurde, nachdem er 2008 während einer Hyperinflation von der Bildfläche verschwand. Seitdem diente in dem Land vor allem der US-Dollar als Stabilitätsanker.

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Seit 2017 ist der Handel mit Kryptowährungen in dem südafrikanischen Land offiziell verboten. Das Verbot von Krypto-Börsen konnte allerdings erst im Mai 2018 durchgesetzt werden. Seitdem findet der Handel mit dem Digitalgeld vor allem über inoffizielle OTC-Plattformen wie LocalBitcoins statt.

Mittlerweile hat sich das Preisniveau allerdings wieder normalisiert, wie ein aktuellerer Screenshot der Plattform belegt:

Der bekannte Krypto-YouTuber Ivan on Tech sieht in der starken Nachfrage der simbabwischen Bevölkerung nach Bitcoin den Beweis für dessen Notwendigkeit und kommentiert die Situation mit den Worten: “Die Welt braucht dringend Bitcoin!!!”

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© Bild via Gusture, Flickr.comLizenz

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