Festnahme: Niederländer soll €100 Millionen mit Bitcoin (BTC)-Betrug ergaunert haben

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Ein Direktor von zwei Bitcoin (BTC)-Mining-Unternehmen wurde in den Niederlanden verhaftet. Er hatte offenbar 100 Millionen Euro von Investoren eingesammelt und das Geld für persönlichen Luxus veruntreut.

Am Montag wurde der niederländische Bitcoin (BTC)-Unternehmer Berry van Mourik verhaftet. Ihm werden Betrug, Fälschung und Geldwäsche vorgeworfen, wie die örtliche Zeitung de Gelderlander berichtete.

Der Direktor von zwei Unternehmen soll laut der niederländische Steuerfahndung FIOD  seit 2017 rund 100 Millionen Euro von etwa 100 Investoren eingesammelt haben. Er gab vor, mit dem Geld Mining-Farmen einrichten zu wollen, kaufte aber offenbar keinerlei Geräte zum Schürfen von Kryptowährungen. Den Opfern seines Betrugs hatte er Gewinne von 0,3 BTC (gut 2.000 Euro) pro Monat versprochen.

Laut den NL Times handelt es sich bei einem der beiden Unternehmen des Angeklagten um die in Lelystad ansässige Firma Koinz Trading. Die selbsternannte “größte Bitcoin-Fabrik der Niederlande” war im Februar 2018 für bankrott erklärt worden, nachdem zahlreiche Kunden die Firma des Betrugs beschuldigt und ihr Geld zurückgefordert hatten.

Geld für Luxusgüter verschwendet

Rund zwei Millionen Euro soll sich van Mourik in die eigene Tasche gesteckt haben. Der 33-Jährige gab das Geld offenbar für Luxusgüter aller Art aus, darunter Autos, Motorräder, Reisen und Glücksspiele.

Bereits am 21. November 2018 durchsuchten FIOD und Polizei das Haus und die Geschäftsräume des Angeklagten. Dabei beschlagnahmten sie zahlreiche Luxusartikel  wie Taschen, Schuhen und ein Dirtbike.

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© Bild via Depositphotos

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