Bitcoin (BTC)-Mining Difficulty erreicht neues Allzeithoch

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Noch nie war die Mining Difficulty, das ist die Schwierigkeit einen gültigen Hash für einen Block zu finden, zum Schürfen eines Bitcoins so hoch wie aktuell. Und das obwohl der Bitcoin-Preis mit $8.560 weniger hals halb so stark ist (43%) wie noch Ende 2017.

Zum aktuellen Zeitpunkt liegt die Schwierigkeit bei 7,5 Billionen und übertrifft damit das bisherige Allzeithoch von 7,45 Billionen Anfang Oktober 2018.

Der Grund für die anwachsende Mining-Difficulty dürfte mit dem Reward Halving im Mai 2020 zusammenhängen. Dann wird sich der Coinbase Reward nämlich von aktuell 12,5 auf 6,25 BTC halbieren. Die Absicht Bitcoin als Miner vor dem Halving zu akkumulieren liegt daher auf der Hand.

Im Kontrast dazu, liegt Ethereums Hashrate immer noch quasi bei 50% seines Allzeithochs vom Oktober.

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Miner sind der Garant für ein sicheres Netzwerk. Sie sind verantwortlich für die Verifikation des auf Kryptographie beruhenden Geldverkehrs und gewährleisten, dass das Netzwerk gegen Manipulationen immun ist. Denn: Eine Transaktion gilt erst als bestätigt, wenn die Mehrheit der Miner diese validiert hat. Dieser Mechanismus verunmöglicht, dass einzelne Miner fehlerhafte Transaktionen ins Netzwerk einschleusen. Eine Verfälschung der Transaktionshistorie gelingt daher nur, wenn sich die Mehrheit der Miner zusammentut und koordiniert agiert. Ein sehr unwahrscheinliches Szenario. Je mehr Miner dem Netzwerk ihre Rechenleistung zur Verfügung stellen, desto besser ist das Netzwerk abgesichert. Die Wahrscheinlichkeit einer koordinierten Attacke sinkt daher linear mit wachsender Zahl an unabhängig arbeitenden Minern.

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