Bitcoin (BTC)-Mining-Krise! Darum bricht Hashrate dramatisch ein:

26.03.2020 12:40 275 mal gelesen Lesezeit: 2 Minuten 0 Kommentare

Am Mittwoch sank die Bitcoin (BTC)-Hashrate auf das niedrigste Niveau seit September. Die Bestätigungszeiten für Transaktionen schoss auf fast 20 Minuten hoch. Warum Ängste vor einer "Todesspirale" dennoch unbegründet sind: Die Bitcoin (BTC)-Preiseinbrüche dieses Monats haben dazu geführt, dass viele, vor allem ältere Mining-Geräte nicht mehr profitabel betrieben werden konnten und deswegen abgeschaltet wurden. Dadurch sank die Hashrate laut Blockchain.com am Mittwoch auf nur noch 75 Millionen Terahash pro Sekunde - so wenig wie seit September nicht mehr. Eine niedrigere Hashrate bedeutet neben einer größeren Anfälligkeit gegenüber 51%-Attacken auch kurzfristig längere Bestätigungszeiten für Transaktionen.

Am Mittwoch erreichten diese Blockchain.com zufolge einen Jahreshöchststand von 19 Minuten.

Angst vor Bitcoin-"Todesspirale" unbegründet

Wann immer die der BTC-Preis und die -Hashrate stark absinken (wie zum Beispiel auch Ende 2018) beschwören Krypto-Skeptiker das Bild einer "Todesspirale" herauf.

Laut dieser halbgaren Theorie sorgt der sinkende Wert von Bitcoin für Miner-Kapitulationen, wodurch wiederum das Netzwerk weniger sicher wird und der Preis daher umso tiefer sinkt. Ein Teufelskreis an dessen Ende BTC wertlos wäre. Aktuell wird diese Idee noch durch den Faktor verstärkt, dass das nächste Bitcoin-Halving vor der Tür steht. In kaum 50 Tagen wird sich die Blockbelohnung von 12,5 auf 6,25 BTC halbieren. Die Miner werden also auch die Hälfte ihres Einkommens verlieren, was viele aus dem Geschäft treiben dürfte. Für den bekannten Bitcoin-Analysten PlanB ist die Todesspirale vor allem ein psychologisches Problem. Im Januar führte er eine Umfrage durch, der zufolge knapp 50 Prozent der Befragten die Gefahr einer Todesspirale sehen oder sich nicht sicher sind. Sollte diese irrationale Angst verschwinden, steht laut PlanB der Weg zu einem Bitcoin-Preis von 50.

000 bis 100.000 US-Dollar offen. Der Analyst und der bekannte Kryptograph und Blockstream-CEO Adam Back sind sich einig, dass das tatsächliche Risiko "effektiv Null" beträgt. https://twitter.com/adam3us/status/1220381373728542720

Bitcoin (BTC) hat eingebauten Korrekturmechanismus

Bitcoin-Erfinder Satoshi Nakamoto hat sein Netzwerk von Anfang an gegenüber Hashrate-Schwankungen abgesichert: Die Mining-Difficulty wird alle 2016 Blöcke angepasst, sodass die Miner nach einem Einbruch der Hashrate wieder leichter BTC finden können.

Die jüngste Anpassung fand in der vergangenen Nacht statt. Die Schwierigkeit wurde um 15,95 Prozent gesenkt, was die zweitgrößte Reduktion in Bitcoins Geschichte darstellt. Das System passt sich organisch an, um Bitcoins Blockzeit konstant bei etwa zehn Minuten zu halten. Im Laufe der Zeit mögen einige Miner bankrottgehen, aber der Fortbestand der Bitcoin-Blockchain steht dabei nie infrage.

Findest Du den aktuellen Einbruch der Hashrate besorgniserregend, oder hast Du vollstes Vertrauen in die eingebaute Resilienz des Netzwerks? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte! © Bild via Depositphotos, editiert

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Zusammenfassung des Artikels

Der Artikel berichtet, dass die Bitcoin Hashrate auf das niedrigste Niveau seit September gesunken ist und die Bestätigungszeiten für Transaktionen auf fast 20 Minuten angestiegen sind. Dennoch werden Ängste vor einer Todesspirale als unbegründet eingestuft, da das Bitcoin-Netzwerk einen eingebauten Korrekturmechanismus hat, der es vor Hashrate-Schwankungen schützt.

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