Bitcoin (BTC)- und Ripple (XRP)-Preis: Historischer Kurseinbruch bei Kryptowährungen!

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Ein extremer Kurseinbruch hat heute Mittag den ohnehin schon schwächelnden Kryptomarkt erwischt. Bitcoin (BTC) sank zeitweise unter 6.000 US-Dollar, für Ethereum (ETH) war es der schlimmste Crash aller Zeiten. Immerhin verbreitet der BitMEX-CEO Optimismus:

Heute ist ein absolut schwarzer Tag für Bitcoin (BTC) und den gesamten Kryptomarkt: Kein einziger Coin in den Top-100 befindet sich im Plus (Stablecoins natürlich ausgenommen) und die meisten machen 20 Prozent oder mehr Verluste.

Bitcoin (BTC) krachte zeitweise sogar unter 6.000 US-Dollar und verlor in den letzten 24 Stunden rund 22 Prozent an Wert. Seit Mai 2019 war der Preis nicht mehr so niedrig gewesen. Ripple (XRP) ist mit einem Minus von “nur” rund 20 Prozent noch glimpflich davongekommen.

Was Ethereum (ETH) betrifft, so meldete CoinDesk, dass die zweitgrößte Kryptowährung gerade ihren größten Crash aller Zeiten innerhalb von 24 Stunden erlebt hätte. Zeitweise war ETH 33 Prozent im Minus. Als Auslöser für die ganze Misere dürfte der Coronavirus der klare Schuldige sein, der heute auch den DAX um über 10 Prozent abstürzen ließ.

BitMEX-CEO: Nach $6.000 kommt Sprung auf $20.000! 

Arthur Hayes, CEO von BitMEX, der führenden Exchange für Crypto-Derivate, hatte nur wenige Stunden vor dem Einbruch seine neuste Einschätzung zur aktuellen Marktlage veröffentlicht.

Der Exchange-Chef, welcher für seine “kreative” Ausdrucksweise bekannt ist, denkt dabei etwas ausschweifend über die Folgen des Coronavirus und die Maßnahmen der Zentralbanken in China und den USA nach.

Die Chinesen würden jegliche Begrenzung der Kreditmenge aufgeben, um stattdessen ihr Jahresziel in Sachen Bruttoinlandsprodukt (BIP, englisch GDP) noch erreichen zu können. Daraufhin würden sich die Bürger des Reichs der Mitte gegen Inflation absichern wollen und vor allem die wohlhabenden Küstenbewohner würden in Bitcoin investieren.

Hayes rechnete mit einem Sturz in den Bereich zwischen 6.000 und 7.000 USD, der dann ja auch sogleich eintrat. Allerdings sei dies bereits der “maximale Schmerz”. Der Preis werde nicht etwa auf 3.000 USD fallen, sondern wieder bergauf gehen:

Da die Druckmaschinen der Zentralbanken in den Bestienmodus umschalten, dürfte Bitcoin bis zum Jahresende einen schönen Rücklauf durch 10.000 Dollar in Richtung 20.000 Dollar haben. Jede Zentralbank wird die Zinssätze auf null senken und eine offene quantitative Lockerung ankündigen. Aber zunächst wird, wie bereits 2008 und 2009, das, was wie ein No-Brainer erscheint – Zentralbanken drucken und Risikoanlagen wie Gold und Bitcoin gewinnen an Wert – nicht durchsickern.

Hayes endete mit einem Seitenhieb auf Ripple (XRP), einen Coin, den er nicht zu mögen scheint: Sogar “CRipple” (englisch für Krüppel), könne explodieren.

Ist nach diesem Crash der Boden für Bitcoin und Co. erreicht, oder droht nun ein noch weit tieferer Einbruch? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via QuoteInspektor.comLizenz

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