EIL: Bitcoin (BTC) jetzt endgültig unzerstörbar: Node soeben auf Raumstation installiert!

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Das Startup SpaceChain hat eine Bitcoin (BTC)-Node ins Weltall geschickt. Diese verarbeitet nun auf der internationalen Raumstation ISS Transaktionen und macht damit das Bitcoin-Netzwerk noch sicherer.

Das Startup SpaceChain hat Bitcoin- und Raumfahrt-Geschichte geschrieben. Vergangene Woche sendete es erstmals eine Bitcoin (BTC)-Note zur internationalen Raumstation ISS. Das Gerät war natürlich nur ein kleiner Teil der Ladung einer Falcon 9-Rakete, die vom berühmten US-Startplatz Cape Canaveral in Florida aufbrach.

Die Node soll über den Zeitraum etwa eines Jahres Multi-Signatur-Transaktionen durch den ISS Data-Feed schicken, wie CoinDesk berichtete. SpaceChain-CEO Zee Zheng erklärte, dass dies zwar langsam, aber besonders sicher und damit für Großkunden attraktiv sei:

“Wir wollen es tatsächlich langsamer machen. Wir sehen, dass so viele Krypto-Exchanges gehackt werden und innerhalb von zwei Minuten werden die Gelder – Millionen von Dollar – transferiert. Durch die Nutzung dieses Kanals können wir […] Transaktionen sichern.”

In der Vergangenheit hatte SpaceChain bereits zweimal Satelliten von China aus ins All geschickt. Bei dem aktuellen Projekt bekam das Startup eine Finanzierungshilfe von 60.000 Euro durch die Europäische Weltraumorganisation ESA.

SpaceChain (SPC) gewinnt stark an Wert

SpaceChain verfügt auch über einen gleichnamigen Token mit dem Ticker-Symbol SPC. Dieser hat in der letzten Woche wohl als Reaktion auf den Erfolg des ISS-Projekts gut 60 Prozent an Wert gewonnen und ist von rund 0,0028 auf etwa 0,0045 US-Dollar angestiegen.

Verglichen mit dem Anfang 2018 erreichten Allzeithoch von fast 0,50 US-Dollar ist der Token heute jedoch quasi wertlos. CoinMarketCap beziffert den Return on Investment (ROI) auf -98.63 Prozent.

Blockstream sendet seit Jahren Bitcoin (BTC) aus dem All

So interessant SpaceChains Projekte auch sein mögen: Das Startup kann nicht für sich beanspruchen, Bitcoin erstmals ins All gebracht zu haben. Diese Ehre gebührt dem Entwickler-Unternehmen Blockstream, welches bereits seit August 2017 ein eigenes Satelliten-Programm betreibt.

Blockstream Satellite versendete die Bitcoin-Blockchain ursprünglich über gemietete Satelliten nach Europa, Amerika und Afrika. Im Dezember 2018 startete dann die zweite Phase des Projekts. In deren Rahmen wurde ein weiterer Satellit aktiviert, der nun auch Asien und Australien immer auf dem neusten Stand der Blockchain hält.

Das Programm hilft nicht nur, Bitcoin-Daten zu empfangen, wenn man sich beispielsweise an einem abgelegenen Ort befindet oder das Internet ausgefallen ist. Inzwischen kann man nämlich auch durch die Satelliten Nachrichten versenden. Diese werden über das Lightning Network bezahlt.

Glaubst Du, dass sich die Node auf der ISS für SpaceChain finanziell lohnen wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via SpaceChain Foundation, Medium.com

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