Bitcoin (BTC)-VERBOT in Argentinien scheitert spektakulär!

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Argentinien hat es verboten, Bitcoin (BTC) per Kreditkarte zu kaufen. Doch statt einzuknicken, erreichte das BTC-Handelsvolumen in dem südamerikanischen Land einen Rekordstand!

In Argentinien hat sich wieder einmal die altbekannte Wahrheit bestätigt, dass sich Bitcoin (BTC) nicht einfach so verbieten lässt. Die dortige Zentralbank ergreift aktuell mehr und mehr Maßnahmen, welche die Währungsreserven des Landes schützen sollen: So dürfen argentinische Bürger nicht mehr als 200 US-Dollar pro Monat erwerben und seit kurzem auch keine Bitcoins mehr per Kreditkarte kaufen.

Bitcoin-Handelsvolumen in argentinischen Pesos explodiert

Wenn dieses Vorgehen den BTC-Handel in dem südamerikanischen Land zurückdrängen sollte, so ist es allerdings spektakulär fehlgeschlagen: Laut der Statistik-Seite Coin.Dance erreichte das Bitcoin-Handelsvolumen in argentinischen Pesos in der vergangenen Woche seinen bisherigen Höchststand! Auf der Peer-to-Peer Exchange LocalBitcoins wurden BTCim Wert von fast 20 Millionen Pesos umgesetzt.

© Coin.Dance

Bei dieser beeindruckenden Entwicklung darf jedoch nicht die starke Inflation in Argentinien außer Acht gelassen werden. Es ist nämlich nicht so, dass gerade exorbitant viele BTC gekauft worden wären. Tatsächlich ist der Peso im Vergleich zum Bitcoin jedoch nahezu wertlos geworden.

So stieg das BTC-Volumen zwar nach dem Kreditkarten-Kaufverbot von 24 auf 30 Bitcoins an, jedoch wurden in der Vergangenheit schon deutlich größere Digitalgeld-Mengen in dem südamerikanischen Land umgesetzt.

In einer Woche im Dezember 2018 waren es beispielsweise 65 BTC und im April 2016 sogar einmal 228 BTC. Eine Statistik, die den US-Dollar- oder Euro-Preis der gehandelten Bitcoins zu den fraglichen Zeitpunkten angibt, wäre sicher aufschlussreich gewesen, wird von Coin.Dance jedoch nicht geführt.

Glaubst Du, dass sich die Staaten weltweit eher in eine Bitcoin-freundliche oder eine Bitcoin-feindliche Richtung entwickeln? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Nicolas Raymond, Flickr.comLizenz, editiert

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