Bitcoin (BTC): Warum durch das Halving Zentralisierung droht!

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Bei Spekulationen um das Bitcoin (BTC)-Halving geht es meistens darum, ob und wenn ja wie stark der Preis durch das Ereignis steigen wird. Der Mining-Experte Troy Houtman wies nun darauf hin, dass darüber hinaus die Gefahr einer größeren Zentralisierung bestehe.

Anfang Mai wird es wieder so weit sein: Bitcoin (BTC) durchläuft ein Halving, also die Halbierung der Belohnung für das Finden eines neuen Blocks. Beim bislang dritten Ereignis dieser Art wird dieser Lohn der Miner von aktuell 12,5 auf dann nur noch 6,25 BTC gesenkt werden.

Diskussionen zu diesem Thema beschränken sich meistens darauf, dass dann durch das Absenken des Angebots bei gleichbleibender Nachfrage der Preis von Bitcoin steigen müsse. Umstritten ist allerdings, ob alle positive Auswirkungen des Halvings schon längst in den Preis eingerechnet sind oder sich erst noch zeigen werden.

Mining-Experte: Größere Zentralisierung droht!

Ein weiterer Faktor ist allerdings, welche Auswirkungen die plötzliche und dauerhafte Halbierung ihres Einkommens auf die Miner haben wird. Dazu interviewte die Krypto-Nachrichtenseite Crypto.IQ kürzlich Troy Houtman von der “Blockchain & Crypto Mining Association” auf der North American Bitcoin Conference.

Houtman wies darauf hin, dass durch das Halving vor allem veraltete Mining-Geräte wie der Antminer S9 vom Netz genommen werden könnten, weil sie mehr Geld für Strom verbrauchen als durch die Blockbelohnung einnehmen würden. Dies könnte ein schlagartiges Abfallen von Bitcoins Hashrate und damit der Sicherheit des Netzwerks zur Folge haben. Auch der moderne Antminer S17 würde zwar heute noch vier bis fünf US-Dollar täglich erwirtschaften, doch dieser Profit könnte nach dem Halving gegen null gehen.

Houtman zufolge könnten bei einer solchen Entwicklung vor allem die großen Mining-Konzerne wie Bitmain als Gewinner dastehen, während kleinere Konkurrenten aus dem Geschäft gedrängt würden. Schließlich könne Bitmain einfach seine eigenen Maschinen günstig herstellen, während andere Marktteilnehmer einen viel höheren Kaufpreis zu zahlen hätten. Entsprechend würden Bitcoin-Mining ein noch zentralisierteres Geschäft als ohnehin schon werden.

Allerdings räumt Houtman auch ein, dass dies nur eines der möglichen Szenarien ist. Alles hänge nämlich davon ab, wie sich der BTC-Preis verhalte. Sollte er ausreichend steigen, könnten auch kleinere Mining-Firmen und ältere Geräte weiterhin profitabel am Netz bleiben.

Historisch betrachtet kam es 2016, im Jahr des letzten Halving, zu keinem erkennbaren Absinken von Bitcoins Hashrate. Im Gegenteil hat sich diese damals zwischen Januar und Dezember von etwa 750.000 auf 2.380.000 Terahash pro Sekunde mehr als verdreifacht.

Glaubst Du, dass das Halving eher positive oder eher negative Folgen für Bitcoin haben wird? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via Marco Verch, Flickr.comLizenz

3 Kommentare

  1. Meine lieben Kruptojunger

    Ich verfolge schon lange eure news.

    Leider ist es mir bis heute nicht klar welche Vorteile ein Produkt wie Bitcoin hat… Sicher ist, dass es kein Zahlungsmittel ist. Dafür schwankt der Wert viel zu stark.

    Abgesehen davon kann ich auch heute ein paar Millionen für 20 Franken überweisen ohne Risiko!!

    Wenn man nicht kriminell aktiv ist verstehe ich den Vorteil nicht.

    Ich muss immer wieder lesen das es soviel bitcoin Millionäre gibt.. Es soll doch nur 12 Mio. Bitcoin irgendwann geben. Also reden wir von Dollar oder andere Fiatwärungs Milionäre und nicht Bitcoin Millionäre.

    Sämtliche Artikel reden über Spekulation… Wie hoch oder tief der Bitcoin steigen oder Fällen kann. Sonst nichts!! Geht ins Kasino setzt auf Rot oder Schwarz. Bitte nicht an Roulette Tische spielen mit Doppelnull. Und ihr habt sicher eine Bessere Chance euer Geld zu vermehren. Einfach 5 mal stehen lassen und dann nach Hause gehen. Egal ob gewonnen oder verloren.

    Blockchain ist super!!

    Aber vergisst die coins. Unternehmen wie Wirecard werden die Banken ersetzten. Muss nicht Wirecard sein.. (ev. Bilanz Fälschung) Wer rebelisch drauf ist, kauft am besten einen Wald aber nicht in der Schweiz. Ausser er sucht einen ruhigen Ort für seinen roden Hund.

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