Bitcoin (BTC) wird heute 11, sichert jetzt Eure Coins!

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Am heutigen Tag jährt sich der Start der Bitcoin (BTC)-Blockchain zum elften Mal. Wie letztes Jahr kann man auch heute an der “Proof of Keys”-Aktion teilnehmen und seine “monetäre Souveränität erklären”, wie es Trace Mayer, der Initiator des Projekts, formulierte.

Am dritten Januar 2009, also genau vor elf Jahren, startete der mysteriöse Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto die Bitcoin-Blockchain mit dem sogenannten Genesis-Block. Dessen Coinbase-Transaktion (Auszahlung der Blockbelohnung) enthielt die Botschaft:

“The Times 03/Jan/2009 Chancellor on brink of second bailout for banks.

Zu deutsch etwa: “Kanzler steht kurz vor zweiter Bankenrettung”. Diese Titelstory der London Times deutet nicht nur auf den damaligen Kontext der Bankenkrise hin. Sie wurde von Satoshi auch als Beweis verwendet, dass die Blockchain tatsächlich am besagten Tag startete und nicht früher. Es fand also kein “Premining” statt, bei dem sich der Erfinder der Kryptowährung zahlreiche Coins vor allen anderen hätte sichern können.

Während Menschen nur einmal im Jahr Geburtstag haben, darf Bitcoin (BTC) übrigens gleich doppelt feiern: Neben dem Genesis-Block wird auch die Erstveröffentlichung des Whitepapers  am 31. Oktober 2008 als auch die werden jährlich zelebriert. Damals machte Satoshi seine Ideen einer Kryptografie-Mailingliste zugänglich.

Zweites “Proof of Keys”-Event

Zum runden Geburtstag im vergangenen Jahr ersann der langjährige Bitcoin-Investor und -Podcaster Trace Mayer eine jährliche Community-Aktion namens “Proof of Keys“, bei der jeder BTC-Besitzer mitmachen kann und die einem sinnvollen Zweck dient:

Hodler können dabei am driten Januar gemeinsam ihre „monetäre Souveränität erklären“, indem sie ihre Coins auf Wallets übertragen, von denen sie die Private Keys selbst kontrollieren. Wenn sie dann noch über eigene Full Nodes am Consensus-Algorithmus teilnehmen würden, seien sie „Bitcoin-Bürger erster Klasse“, so Mayer.

Der Hintergrund: Viele Bitcoin-Besitzer lagern ihre Coins auf Exchanges, bei denen sie die Private Keys nicht selbst besitzen. Das ist zwar kurzfristig bequem, doch gilt die Regel: “Not your keys, not your Bitcoin”. Man ist nämlich Hackern und der Willkür der Exchange-Betreiber schutzlos ausgeliefert.

Durch die gemeinsame Aktion lässt sich außerdem überprüfen, ob Exchanges die Einlagen ihrer Kunden auch tatsächlich jederzeit auszahlen können. Klassische Banken sind in der Vergangenheit schon oft in Schwierigkeiten geraten, wenn zu viele Kunden gleichzeitig ihr Geld verlangten. Sie verleihen die Kontoguthaben nämlich weiter und behalten nur einen kleinen Bruchteil als Reserve. Bei einem „Sturm auf die Bank“ gehen die Geldinstitute daher bankrott (oder werden von einer Zentralbank „gerettet“).

Binance zumindest schient vor dem Test keine Angst zu haben. Die Kryptobörse bewarb die Aktion sogar kurz vor Weihnachten über Twitter.

Kontrollierst Du die Private Keys für Deine Bitcoin-Besitztümer? Schreib es uns in die Kommentarspalte!

© Bild via Kimberly Vardeman, Flickr.comLizenz

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