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title: Bitcoin-Haltefrist vor dem Aus: Widerstand gegen Steuerreform wächst
canonical: https://www.coinkurier.de/bitcoin-haltefrist-vor-dem-aus-widerstand-gegen-steuerreform-waechst/
author: Coinkurier Redaktion
published: 2026-10-14
updated: 2026-10-14
language: de
category: Nachrichten
description: Die geplante Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist stößt auf wachsenden Widerstand und entfacht eine Debatte über Gold, Altersvorsorge und staatliche Regelverlässlichkeit. Zudem könnten steigende US-Anleiherenditen und ein möglicher KI-Crash Bitcoin und Aktien belasten.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Haltefrist vor dem Aus: Widerstand gegen Steuerreform wächst

> **Autor:** Coinkurier Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-10-14

**Zusammenfassung:** Die geplante Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist stößt auf wachsenden Widerstand und entfacht eine Debatte über Gold, Altersvorsorge und staatliche Regelverlässlichkeit. Zudem könnten steigende US-Anleiherenditen und ein möglicher KI-Crash Bitcoin und Aktien belasten.

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Die Debatte um die Bitcoin-Haltefrist spitzt sich zu: Während in Deutschland der politische Widerstand gegen die geplante Steuerreform wächst, rücken auch Gold, private Altersvorsorge und die Verlässlichkeit staatlicher Regeln in den Fokus. Gleichzeitig könnten steigende US-Anleiherenditen und ein möglicher KI-Crash die Perspektiven für Bitcoin an den Finanzmärkten grundlegend verändern.

## Bitcoin-Haltefrist: Widerstand gegen Abschaffung wächst

Die geplante Abschaffung der einjährigen Haltefrist für Bitcoin und andere Kryptowährungen verzögert sich offenbar. Nach Angaben von **BTC-ECHO** befindet sich das Vorhaben weiterhin in der Ressortabstimmung und soll am Mittwoch nicht wie geplant im Bundeskabinett behandelt werden.

Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Frank Schäffler wertet die Verzögerung als mögliches Zeichen dafür, dass der politische Widerstand Wirkung zeigt. Mehr als 44.000 Menschen unterstützen demnach eine Petition zum Erhalt der Haltefrist. Zudem haben sich mindestens zwölf Bundestagsabgeordnete kritisch zur geplanten Abschaffung geäußert.

Nach der derzeit geltenden Regelung können Privatanleger Gewinne aus Bitcoin und anderen Kryptowährungen nach einer Haltedauer von mehr als einem Jahr steuerfrei realisieren. Das Bundesfinanzministerium möchte diese Regelung abschaffen und Gewinne unabhängig von der Haltedauer besteuern. Für vor 2027 erworbene Bestände sieht der bisherige Entwurf einen Bestandsschutz vor.

Wie umstritten die Reform ist, zeigen laut BTC-ECHO auch Umfragewerte. 41 Branchenexperten schätzten die Wahrscheinlichkeit einer gesetzlichen Abschaffung innerhalb der kommenden sechs Monate im Durchschnitt auf 65 Prozent. Unter 254 Teilnehmern aus der BTC-ECHO-Community lag der entsprechende Wert bei 69 Prozent.

| Aspekt | Angabe | 

| Unterstützer der Petition | Mehr als 44.000 | 

| Abgeordnete mit kritischer Haltung | Mindestens zwölf | 

| Expertenbefragung | 41 Branchenexperten | 

| Wahrscheinlichkeit laut Branchenexperten | 65 Prozent | 

| Wahrscheinlichkeit laut BTC-ECHO-Community | 69 Prozent | 

**Zusammenfassung:** Die Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist ist vorerst nicht im Bundeskabinett behandelt worden. Eine Petition mit mehr als 44.000 Unterstützern sowie Kritik aus der Union erhöhen den politischen Druck.

## Petition bringt Bitcoin und Gold in den Bundestag

Die Anhörung zur geplanten Abschaffung der Bitcoin-Haltefrist hat nach Darstellung von **Business Punk** eine weitergehende steuerpolitische Debatte ausgelöst. Nicole Nowak, in der Bitcoin-Szene als „Heart Money“ bekannt, und der Steuerexperte Dr. Ingo Heuel stellten sich am 12. Oktober den Fragen der Abgeordneten und des Bundesfinanzministeriums.

Nowak initiierte die Petition ProHaltefrist, die von 44.439 Unterstützern getragen wird. Ihr Ziel ist es, die Bundesregierung von der Abschaffung der steuerfreien Haltefrist für Bitcoin abzubringen. Während der Anhörung rückte jedoch auch Gold in den Mittelpunkt.

Ausgangspunkt war eine Frage des CSU-Abgeordneten Heiko Hain. Er wollte wissen, ob mögliche Ausweichbewegungen in andere Anlageklassen berücksichtigt worden seien. Das Bundesfinanzministerium teilte demnach mit, dass im Rahmen der Verbände- und Länderbeteiligung auch Vorschläge eingegangen seien, die steuerlichen Änderungen „eher noch Richtung Gold auszuweiten“.

Nach der derzeitigen Regelung können Privatanleger Bitcoin und physisches Gold nach mehr als einem Jahr grundsätzlich steuerfrei verkaufen. Für Bitcoin soll diese Möglichkeit bei Neuanschaffungen ab 2027 entfallen. Gewinne würden dann unabhängig von der Haltedauer mit 25 Prozent Kapitalertragsteuer plus Solidaritätszuschlag belastet. Gold bliebe zunächst steuerfrei.

Business Punk berichtet außerdem über die unterschiedliche Einordnung von Bitcoin und Aktien. Bitcoin habe keinen Emittenten, keinen Vorstand, keine Unternehmensbilanz und keinen Schuldner. Das Netzwerk funktioniere dezentral, während das Angebot auf rund 21 Millionen Bitcoin begrenzt sei.

In Deutschland wird Bitcoin steuerlich bislang grundsätzlich als anderes Wirtschaftsgut nach Paragraf 23 Einkommensteuergesetz behandelt. Künftig soll die Kryptowährung in die Systematik der Kapitaleinkünfte nach Paragraf 20 wechseln. In den USA werde Bitcoin dagegen als Digital Commodity eingeordnet; SEC und CFTC hätten diese regulatorische Unterscheidung im März 2026 ausdrücklich präzisiert.

> „Und das ist ja nicht gerecht.“

Dieses Zitat wird Nicole Nowak zugeschrieben, die während der Anhörung die zusätzliche Belastung privater Altersvorsorge kritisierte. Sie verwies darauf, dass ihre Generation und nachfolgende Generationen eigenverantwortlich Vermögen aufbauen müssten und selbst entscheiden sollten, ob sie dafür ETFs, Gold oder Bitcoin nutzen.

Die Reform könnte laut Business Punk unterschiedliche Auswirkungen haben. Kurzfristige Händler mit hohen Einkommen könnten vom pauschalen Kapitalertragsteuersatz profitieren, während langfristige Sparer bei ab 2027 erworbenen Coins die bisherige Steuerfreiheit verlieren würden. Das Bundesfinanzministerium rechne für 2031 mit zusätzlichen Einnahmen von rund 350 Millionen Euro.

Für inländische Kryptobörsen und Finanzdienstleister sieht der Bericht zusätzliche Anforderungen vor. Ab 2028 sollen entsprechend verpflichtete inländische Anbieter Kapitalertragsteuer direkt einbehalten. Fehlen nachweisbare Anschaffungskosten, könne eine pauschale Ersatzbemessungsgrundlage von 50 Prozent des Verkaufserlöses greifen.

- Die Petition ProHaltefrist wird von 44.439 Unterstützern getragen.

- Die geplante Neuregelung soll für Neuanschaffungen ab 2027 gelten.

- Der vorgesehene Kapitalertragsteuersatz beträgt 25 Prozent plus Solidaritätszuschlag.

- Für 2031 werden zusätzliche Einnahmen von rund 350 Millionen Euro erwartet.

- Ab 2028 sollen verpflichtete inländische Anbieter die Kapitalertragsteuer direkt einbehalten.

**Zusammenfassung:** Die Anhörung zur Bitcoin-Haltefrist entwickelte sich zu einer Grundsatzdebatte über Gold, private Altersvorsorge und die steuerliche Behandlung digitaler Vermögenswerte. Eine Entscheidung fiel laut Business Punk zunächst nicht.

## WELT warnt vor möglichen Folgen für Gold und private Vermögen

**WELT** stellt die geplante Neuregelung als Frage nach der Verlässlichkeit staatlicher Regeln und dem Schutz privaten Wohlstands dar. Der Titel des Beitrags lautet „Heute Bitcoin, morgen Gold?“ und richtet den Blick damit über die konkrete Reform der Besteuerung von Kryptogewinnen hinaus.

Nach der Darstellung von WELT soll die Besteuerung von Kryptogewinnen neu geregelt werden. Bitcoin sei dabei möglicherweise nur der Anfang, weil eine Änderung der bisherigen Regeln auch eine Debatte über andere private Vermögenswerte auslösen könne.

Im Mittelpunkt steht Paragraf 23. WELT verbindet die geplante steuerliche Neubewertung von Bitcoin mit der Frage, ob künftig auch die steuerliche Behandlung von Gold oder anderen Anlageklassen neu bewertet werden könnte.

**Zusammenfassung:** WELT ordnet die Bitcoin-Reform als grundsätzliche Debatte über staatliche Regeln und den Schutz privaten Wohlstands ein. Im Zentrum steht die Sorge, dass auf Bitcoin weitere Anlageklassen folgen könnten.

## US-Anleiherenditen als Risiko für Aktien und Bitcoin

Eine mögliche Verkaufswelle an der Wall Street könnte nach einem Bericht von **Yahoo Finanzen Deutschland** im Anleihemarkt beginnen. Der Stratege Harley Bassman warnt demnach, dass eine Rendite von 6 Prozent für 20-jährige US-Staatsanleihen einen Marktdruck auslösen könnte, der Verkäufen von 110 Milliarden USD an Anleihen entspricht.

Die Rendite der 20-jährigen US-Staatsanleihe lag am 13. Oktober bei etwa 5,68 Prozent und damit 0,32 Prozentpunkte unter der von Bassman genannten Warnmarke. Betroffen seien etwa 200 Milliarden USD an Treasury-Futures. Bei diesen Kontrakten können Verkäufer entscheiden, welche Anleihen sie liefern.

Steigende Renditen treffen länger laufende Anleihen besonders stark. Manager, die Risiken reduzieren wollen, könnten laut Yahoo Finanzen Deutschland weitere Anleihen verkaufen oder ihre Positionen absichern. Dies könnte die Kurse zusätzlich unter Druck setzen und die Renditen weiter steigen lassen.

> „Ein solcher Lieferwechsel käme einer Auktion von 110 Milliarden USD an 20-jährigen Anleihen durch das Schatzamt innerhalb von vier Monaten gleich."

Die genannte Summe beschreibt laut Bericht den möglichen Marktdruck und keine bestätigten Verkäufe. Auch der Aktienmarkt könnte betroffen sein, weil höhere Staatsanleiherenditen Investoren einen größeren Ertrag bieten und die Finanzierung für Unternehmen verteuern.

Eine weitere Schwelle sieht eine Umfrage der Bank of America bei 5,9 Prozent für zehnjährige US-Staatsanleihen. Ab diesem Niveau würden Manager Anleihen gegenüber Aktien bevorzugen. Am Dienstag lag die Rendite laut Quelle bei 5,22 Prozent.

Bitcoin wurde am Dienstag bei etwa 83.014 USD gehandelt. Steigende Renditen könnten Investoren aus risikoreicheren Anlagen abziehen und damit den Druck auf Kryptowährungen erhöhen. Bitunix habe die jüngste Schwäche bei Krypto bereits mit steigenden US-Finanzierungskosten verbunden.

| Marktgröße oder Schwelle | Angabe | 

| Warnmarke für 20-jährige US-Staatsanleihen | 6 Prozent | 

| Rendite am 13. Oktober | 5,68 Prozent | 

| Abstand zur Warnmarke | 0,32 Prozentpunkte | 

| Betroffene Treasury-Futures | Etwa 200 Milliarden USD | 

| Möglicher Anleiheverkaufsdruck | 110 Milliarden USD | 

| Schwelle für zehnjährige US-Staatsanleihen | 5,9 Prozent | 

| Rendite am Dienstag | 5,22 Prozent | 

| Bitcoin-Kurs am Dienstag | Etwa 83.014 USD | 

Bassman sieht das tiefer liegende Problem im Haushaltsdefizit von Washington mit 6,2 Prozent. Seine Einschätzung lautet: „Wir haben eher ein Vertrauensproblem als ein Inflationsproblem."

**Zusammenfassung:** Laut Yahoo Finanzen Deutschland liegt die Rendite der 20-jährigen US-Staatsanleihe nur 0,32 Prozentpunkte unter der von Harley Bassman genannten Warnmarke von 6 Prozent. Ein schneller Renditeanstieg könnte Anleihen, Aktien und Bitcoin unter Druck setzen, ohne dass eine der genannten Schwellen einen Crash garantiert.

## Arthur Hayes sieht Bitcoin als möglichen Profiteur eines KI-Crashs

Arthur Hayes, ehemaliger BitMEX-CEO, erwartet nach Darstellung von **Finanzen.net** einen möglichen Crash des KI-Booms und eine anschließende staatliche Rettungsaktion. Bitcoin und andere Kryptowährungen könnten von der dabei freigesetzten Liquidität profitieren, sagte Hayes gegenüber CNBC.

Auf der Gamma Prime Investing Conference in Singapur erklärte Hayes am Dienstag, die Menschheit „verschwende Billionen“ für den Bau von KI-Rechenzentren. Seiner These zufolge werde jede große technologische Neuerung überbaut; darauf folgten ein Crash und eine Rettungsaktion.

Den Härtetest erwartet Hayes für Ende 2027 oder 2028. Zu diesem Zeitpunkt könnte ein großer Teil der neuen Rechenzentren fertiggestellt sein und die Betreiber könnten zugesagte Zahlungen für Rechenleistung einfordern. Als Nachfragetreiber nannte er SpaceX, OpenAI und Anthropic, die jedoch keine Gewinne erzielten.

Hayes hält auch ein positives Gegenszenario für möglich. Wenn KI binnen zwölf Monaten so nützlich werde, dass die Nachfrage stark wachse, könnten die Unternehmen profitabel werden. NVIDIA und Speicherchiphersteller verdienten bereits Geld; offen sei jedoch, ob Anleger den richtigen Multiplikator auf die künftigen Gewinne zahlten.

Finanzen.net weist zugleich auf einen möglichen Haken der These hin. Sollte die KI-Blase platzen, könnten risikoreiche Anlagen einschließlich Bitcoin zunächst unter Druck geraten. Erst in einer anschließenden Kreditkrise könnten Regierungen und Notenbanken neue Liquidität bereitstellen.

- Hayes erwartet einen möglichen Härtetest Ende 2027 oder 2028.

- Bitcoin könnte nach einer staatlichen Rettungsaktion von zusätzlicher Liquidität profitieren.

- Ein KI-Crash könnte risikoreiche Anlagen zunächst belasten.

- Das positive Gegenszenario sieht eine stark wachsende KI-Nachfrage vor.

- Hayes ist Mitgründer und Investmentchef des Krypto-Investmenthauses Maelstrom.

Hayes plant laut Finanzen.net mit Flop ein eigenes Projekt rund um KI-Rechenleistung. Es soll einen Spotmarkt für Rechenleistung und ein Zahlungsnetzwerk für KI-Agenten schaffen; der Start ist für das erste Quartal 2027 geplant.

**Zusammenfassung:** Arthur Hayes erwartet zunächst einen möglichen KI-Crash und anschließend eine Rettungsaktion, von der Bitcoin profitieren könnte. Finanzen.net betont jedoch, dass Bitcoin in der ersten Phase eines solchen Szenarios ebenfalls unter Druck geraten könnte und Hayes eigene Interessen im Krypto-Markt hat.

## Aktien, Gold und Bitcoin im Fokus der Marktanalyse

**Der Aktionär** befasst sich in einer Marktanalyse mit der Frage nach einer möglichen großen Rotation. Im Mittelpunkt stehen Meta, Shopify, Lumentum, Gold und Bitcoin.

Die Meldung nennt die genannten Aktien, Gold und Bitcoin als Schwerpunkte der Analyse. Weitere Zahlen, Kursdaten oder konkrete Einschätzungen sind in den vorliegenden Inhalten nicht enthalten.

**Zusammenfassung:** Der Aktionär richtet den Blick auf eine mögliche Rotation zwischen Aktien, Gold und Bitcoin. Die vorliegenden Angaben enthalten dazu keine weiteren verwertbaren Daten.

## Einschätzung der Redaktion

Die geplante Neuregelung ist politisch und wirtschaftlich weit bedeutsamer als eine reine Anpassung der Bitcoin-Besteuerung. Sie berührt das Vertrauen privater Anleger in die Beständigkeit steuerlicher Rahmenbedingungen und könnte langfristige Vermögensbildung unattraktiver machen.

Besonders kritisch wäre eine rückwirkungsnahe Neubewertung etablierter Anlagegrundsätze. Der Bestandsschutz für vor 2027 erworbene Bestände begrenzt zwar unmittelbare Härten, schafft aber zugleich einen klaren Bruch zwischen bestehenden und künftigen Investments.

Die Debatte über Gold zeigt zudem, dass die Reform einen größeren Präzedenzfall schaffen könnte. Eine Ausweitung auf weitere Anlageklassen würde die Unsicherheit für private Anleger erheblich verstärken.

**Infobox:** Entscheidend ist weniger die kurzfristige Steuereinnahme als die langfristige Glaubwürdigkeit der Finanz- und Steuerpolitik.

## Einschätzung der Redaktion

Die Anhörung macht deutlich, dass Bitcoin steuerpolitisch nicht mehr isoliert betrachtet wird. Die Verbindung zu Gold und privater Altersvorsorge erhöht die gesellschaftliche Relevanz der Reform und erschwert eine schnelle politische Umsetzung.

Eine pauschale Gleichbehandlung unterschiedlicher Anlageformen könnte wirtschaftliche Unterschiede zwischen Bitcoin, Gold und Unternehmensbeteiligungen unzureichend berücksichtigen. Für langfristige Sparer wäre die Reform voraussichtlich belastender als für kurzfristig handelnde Anleger.

**Infobox:** Die Reform droht zu einer Grundsatzentscheidung über private Vermögensbildung und steuerliche Gleichbehandlung zu werden.

## Einschätzung der Redaktion

Steigende US-Anleiherenditen bleiben kurzfristig ein größeres Marktrisiko für Bitcoin als die deutsche Steuerdebatte. Sie können Kapital aus spekulativen Anlagen abziehen und die Bewertung von Risikoassets unter Druck setzen.

Die genannten Schwellenwerte sind jedoch keine automatischen Auslöser für einen Crash. Entscheidend wäre, ob steigende Renditen dauerhaft mit höherem Finanzierungsdruck, schwächerer Liquidität und sinkender Risikobereitschaft einhergehen.

**Infobox:** Der wichtigste kurzfristige Belastungsfaktor für Bitcoin ist derzeit das globale Zins- und Liquiditätsumfeld.

## Einschätzung der Redaktion

Die KI-Crash-These ist als langfristiges Szenario interessant, aber für eine konkrete Bitcoin-Prognose zu spekulativ. Ein Einbruch bei KI-Investitionen würde Risikoanlagen zunächst wahrscheinlich belasten; ein späterer Liquiditätsschub könnte Bitcoin erst in einer zweiten Phase zugutekommen.

Die Entwicklung hängt daher stärker von der Reaktion von Regierungen und Notenbanken als vom eigentlichen KI-Crash ab. Zudem muss die Nähe des Prognostikers zum Kryptomarkt bei der Bewertung seiner Erwartungen berücksichtigt werden.

**Infobox:** Ein möglicher KI-Crash wäre für Bitcoin zunächst ein Risiko und erst später potenziell ein Liquiditätstreibstoff.

## Einschätzung der Redaktion

Die gleichzeitige Betrachtung von Aktien, Gold und Bitcoin verweist auf ein Marktumfeld, in dem Anleger ihre Portfolios stärker nach Risiko, Liquidität und Inflationsschutz ausrichten. Eine nachhaltige Rotation lässt sich daraus allein jedoch nicht ableiten.

Für Bitcoin bleibt entscheidend, ob die Nachfrage unabhängig von kurzfristigen Umschichtungen wächst. Ohne zusätzliche Kurs- oder Kapitalflussdaten ist eine belastbare Bewertung der behaupteten Rotation nicht möglich.

**Infobox:** Die Marktthese ist relevant, liefert aber ohne konkrete Daten noch keinen ausreichenden Beleg für eine bevorstehende große Umschichtung.

Quellen:
- [Wiederstand zeigt Wirkung: Ist die Bitcoin-Haltefrist jetzt gerettet?](https://www.btc-echo.de/news/widerstand-zeigt-wirkung-abschaffung-der-bitcoin-haltefrist-vorerst-gestoppt-239140/)
- [Erst Bitcoin, dann Gold? Wie eine Influencerin Berlins Steuerpläne herausfordert](https://www.business-punk.com/erst-bitcoin-dann-gold-wie-eine-influencerin-berlins-steuerplaene-herausfordert/)
- [Besteuerungs-Pläne: Heute Bitcoin, morgen Gold? Finger weg von Paragraf 23!](https://www.welt.de/finanzen/plus6accc22d917c96cff556da05/besteuerungs-plaene-heute-bitcoin-morgen-gold-finger-weg-von-paragraf-23.html)
- [Wall Streets 110-Milliarden-USD-Anleihenwarnung: Was das für Aktien und Bitcoin bedeutet](https://de.finance.yahoo.com/nachrichten/wall-streets-110-milliarden-usd-211938646.html)
- [Bitcoin könnte laut Ex-BitMEX-Chef Hayes vom möglichen KI-Crash profitieren - Chance für Krypto-Anleger?](https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/crash-als-chance-bitcoin-koennte-laut-ex-bitmex-chef-hayes-vom-moeglichen-ki-crash-profitieren-chance-fuer-krypto-anleger-00-15975938)
- [Kommt die große Rotation? Meta, Shopify, Lumentum, Gold, Bitcoin in der Analyse](https://www.deraktionaer.de/videos/heavytraderz/kommt-die-grosse-rotation-meta-shopify-lumentum-gold-bitcoin-in-der-analyse-20415531.html)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [www.coinkurier.de](https://www.coinkurier.de/bitcoin-haltefrist-vor-dem-aus-widerstand-gegen-steuerreform-waechst/)*
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