Bitcoin hat das Zeug den Dollar abzulösen!

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In einem Kommentar für die britische Financial Times, schrieb der Chef-Stratege und Leiter des „Emerging Markets Equity-Teams“ von Morgan Stanley – Ruchir Sharma: „Es gibt Gründe zu der Annahme, dass [der neueste] Bitcoin-Ansturm tiefere Wurzeln hat.“

Bis vor kurzem haben die meisten Wirtschaftsexperten die Annahme, dass BTC den Dollar in jedwedem Szenario verdrängen könnte, als ausgesprochen fantasievoll abgetan. Aber die jüngste Rallye der führenden Kryptowährung, scheint nicht nur die üblichen BTC-Cheerleader zu begeistern, sondern auch konservativere Finanzanalysten davon überzeugt zu haben, dass Bitcoin eines Tages den US-Dollar in der Börsen-Szene übertreffen könnte.

Ruchir Sharma, der Berichten zufolge ein verwaltetes Vermögen von rund 20 Mrd. USD an Kundengeldern managt, sagte zu diesem Thema, dass “die Herrschaft des Dollars wahrscheinlich enden wird, wenn der Rest der Welt das Vertrauen darin verliert, dass die Vereinigten Staaten ihre Rechnungen auch weiterhin begleichen können”.

Er fügte dem hinzu, dass sich die Bemühungen BTC zu regulieren oder einfach weiterhin auf die Taktik zu vertrauen, das übermäßiges „Geld drucken“ den US-Dollar durch die bevorstehende globale Rezession bringen könne, sich letztendlich als vergeblich erweisen wird.

“Der Anstieg von Bitcoin mag sich immer noch als Blase erweisen, aber selbst wenn sie platzt, sollte der diesjährige Ansturm auf Kryptowährungen den Gelddruckern der Regierungen überall auf der Welt, insbesondere in den USA, als Warnung dienen.”, so Sharma.

Sharma beendete seinen Kommentar mit einem besonders BTC-bullischen Statement

, …welches den Krypto-HODLern sehr wahrscheinlich Freude bereiten wird:

„Gehen Sie nicht davon aus, dass Ihre traditionellen Währungen die einzigen Wertspeicher oder Tauschmittel sind, denen die Menschen jemals vertrauen werden. Technisch versierte Menschen werden wahrscheinlich nicht aufhören, nach Alternativen zu suchen, bis sie eine finden oder erfinden. Und ein Eingreifen zur Regulierung des Booms digitaler Währungen, wie einige Regierungen bereits erwägen, könnte diesen populistischen Aufstand nur noch beschleunigen.“

John LaForge, leitender Stratege bei Wells Fargo, sagte: “Die meisten Anleger haben von Kryptowährungen gehört, aber nur wenige haben jemals eine gekauft oder verwendet. – In den letzten 12 Jahren sind sie von buchstäblich nichts auf 560 Milliarden USD Marktkapitalisierung gestiegen. Modeerscheinungen dauern normalerweise nicht 12 Jahre. Es gibt gute Gründe dafür – Gründe, die jeder Investor hören sollte.“

An diesem Meinungsbild zweier renommierter Finanzstrategen, erkennt man gut den schrittweisen Wandel der aktuellen Wirtschaftsbranche. Seit vielen Jahrzehnten bestehende Grundsätze und Handlungsmuster werden durch das Manifestieren von Kryptowährungen in einer immer globaler werdenden Gesellschaft überdacht und neu bewertet. – Immer mehr der heute handelnden Finanzmanager schauen nun genau hin und bilden sich ihre eigene Meinung. Vor einigen Monaten noch hätten sie nach solchen Aussagen und Kommentaren wahrscheinlich sofort ihren Job verloren; doch spätestens seit Herbst 2020 hat sich dieses Bild gedreht.

Bild@Quoteinspector / Lizenz

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