Bitcoin im Fokus: Kursziel 300.000 Dollar, Risiken und Quantenschutz diskutiert

Autor: Coinkurier Redaktion

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Kategorie: Nachrichten

Zusammenfassung: Der Pressespiegel thematisiert Bitcoin-Kurschancen bis 300.000 US-Dollar, warnt jedoch vor Krypto-Risiken und einem Totalinvestment. Zudem stehen Aktienmärkte, Stablecoins und Blockchain-Sicherheit im Fokus.

Von einem möglichen Bitcoin-Kursziel von 300.000 US-Dollar bis 2029 über Warnungen vor Krypto-Risiken bis hin zu quantensicheren Signaturen: Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Marktprognosen, Sicherheitsfragen und aktuellen Entwicklungen rund um Bitcoin und Blockchain.

Bitcoin-Prognose: Kursziel von 300.000 US-Dollar bis 2029 im Gespräch

FinanzNachrichten.de berichtet unter dem Titel „Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen“ über eine mögliche langfristige Kursentwicklung der Kryptowährung. Der Beitrag enthält die Werte US5949724083 und BTC~USD, nennt im bereitgestellten Inhalt jedoch keine weiteren Details zur Begründung der Prognose.

Damit steht im Mittelpunkt der Meldung die Erwartung, dass Bitcoin bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen könnte. Eine konkrete aktuelle Kursangabe oder eine ausführliche Analyse zu den möglichen Treibern dieser Entwicklung ist im verfügbaren Quelltext nicht enthalten.

FinanzNachrichten.de: „Erst der Anfang: Bitcoin könnte bis 2029 auf 300.000 US-Dollar steigen“

Infobox: Im Fokus steht ein mögliches Bitcoin-Kursziel von 300.000 US-Dollar bis 2029.

Marktüberblick: DAX nahe am Allzeithoch, Bitcoin und Technologiewerte im Fokus

Der Aktionär beschreibt in seiner Ausgabe „Opening Bell“ einen bullenstarken Wochenschluss am Aktienmarkt. Der DAX lag demnach 0,6 Prozent im Plus, während das jüngste Allzeithoch in Reichweite blieb, aber noch nicht überwunden war.

Besondere Aufmerksamkeit galt der Rede des Fed-Chefs in Jackson Hole. Anleger erwarteten Hinweise auf die Geldpolitik; zugleich könnten die Renditen langlaufender US-Anleihen und der Ölpreis um die Marke von 80 Dollar für Bewegung sorgen.

Bei den deutschen Einzelwerten standen BMW, Volkswagen und Mercedes im Mittelpunkt. Nach Einschätzung der Citigroup könnte die Autobranche das Schlimmste hinter sich haben.

Brenntag und Lanxess erhielten laut Der Aktionär Rückenwind durch Lieferprobleme der chinesischen Chemiekonkurrenz infolge der weiterhin blockierten Straße von Hormus. RWE stieg nach einem positiven Kommentar von Berenberg, wobei die Privatbank das Kursziel auf 72 Euro anhob.

Qiagen blieb dagegen nach dem Rücksetzer im Mai angeschlagen. Der Bericht nennt damit sowohl positive Impulse bei einzelnen deutschen Aktien als auch weiterhin bestehende Belastungen.

In New York lagen Nvidia, Marvell Technology und PayPal im Fokus. Nvidia lieferte mit dem Sprung über das jüngste Hoch ein Kaufsignal und könnte erneut die Marke von 240 Dollar testen.

Marvell Technology enttäuschte mit dem Ausblick. PayPal stand nach dem geplatzten Deal mit Finanzinvestoren ohne Übernahmefantasie unter Druck.

Affirm Holdings stellte für das erste Quartal einen Umsatz von 1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar in Aussicht. Außerdem behandelte der Beitrag IMAX und Take-Two sowie eine neue Ausgabe von DER AKTIONÄR mit Kurschancen von bis zu 150 Prozent und einer neuen Silberwette fürs Depot.

Im Beitrag genannte KennzahlWert
DAX-Veränderung0,6 Prozent im Plus
Ölpreisum die Marke von 80 Dollar
RWE-Kursziel von Berenberg72 Euro
Mögliche Nvidia-Marke240 Dollar
Affirm-Umsatzprognose für das erste Quartal1,19 bis 1,22 Milliarden Dollar
Genannte Kurschancenbis zu 150 Prozent

Infobox: Der DAX lag 0,6 Prozent im Plus. Im Aktienfokus standen unter anderem Nvidia, Marvell Technology, PayPal, Affirm Holdings, BMW, Volkswagen, Mercedes, Brenntag, Lanxess, RWE und Qiagen.

Changpeng Zhao rät jungen Anlegern von einem Krypto-All-in ab

BTC-ECHO berichtet über Changpeng „CZ“ Zhao, den Gründer der Krypto-Börse Binance, und seine Einschätzung zum Investieren in Kryptowährungen. Zhao hatte 2014 sein Apartment verkauft, um Bitcoin zu kaufen, als der Kurs unterhalb der 1.000-US-Dollarmarke lag.

Während der Community-Fragerunde des Binance Clubhouse Bali 2026 sprach Zhao über diese Entscheidung. Auf die Frage, ob ein entsprechendes Vorgehen auch für 25-jährige Anleger im Jahr 2026 sinnvoll sei, äußerte er sich vorsichtig.

„Ich würde niemandem raten, sein Apartment zu verkaufen, um alles auf eine Karte zu setzen, wenn es den Großteil seines Vermögens ausmacht.“

Zhao betonte, dass jeder solche Entscheidungen selbst treffen müsse, weil die Krypto-Preise stark schwankten und Anleger die Risiken verstehen müssten. Sein eigenes Vertrauen in den langfristigen Erfolg von Bitcoin sei groß gewesen, sein Lebensstil habe jedoch nicht davon abgehangen.

BTC-ECHO zufolge soll der 49-jährige Geschäftsmann heute über ein Vermögen von mehr als 100 Milliarden US-Dollar verfügen. Zhao erklärte, selbst mit einem Bitcoin-Kurs von Null zurechtzukommen.

Gleichzeitig hält Zhao an einer positiven langfristigen Einschätzung fest. Er glaubt, dass Kryptowährungen langfristig weiter wachsen werden, und sieht sowohl bei Bitcoin als auch bei BNB sowie bei anderen starken Krypto-Projekten erhebliches Aufwärtspotenzial.

Für die meisten Menschen empfiehlt der Binance-Gründer heute einen Dollar-Cost-Averaging-Ansatz, also regelmäßige Käufe über einen Sparplan. Dabei solle ein kleiner Teil des Einkommens eingesetzt werden, „sagen wir 1, 5 oder 10 Prozent“, ohne dass der Lebensstandard beeinträchtigt werde.

Die Auswahl müsse nicht ausschließlich auf Bitcoin fallen, solle sich aber zumindest auf einen der Top-Coins und nicht auf „irgendeine Kryptowährung“ konzentrieren.

Infobox: CZ befürwortet langfristig Bitcoin und starke Krypto-Projekte, warnt aber vor einem vollständigen Einsatz des eigenen Vermögens und empfiehlt stattdessen einen regelmäßigen Sparplan.

WirtschaftsWoche: Co-Pierre Georg warnt vor Risiken des Kryptomarkts

Die WirtschaftsWoche veröffentlicht ein Interview mit Co-Pierre Georg, dem Leiter des Centre for Digital Economics der Frankfurt School of Finance. Georg beschreibt, wie seine zunächst skeptische Haltung gegenüber Bitcoin durch die intensivere Beschäftigung mit der Kryptowährung kritischer geworden sei.

Als Risiken nennt Georg unter anderem mögliche Probleme beim Unternehmen Strategy. Das ehemalige Softwareunternehmen habe in den vergangenen Jahren massiv Bitcoin gekauft und dafür wiederholt neues Geld aufgenommen.

Nachdem der Kryptomarkt eingebrochen sei, sei dieses Modell ins Stocken geraten. Um weiteres Kapital von Anlegern zu erhalten, habe Strategy eine hochverzinsliche Vorzugsaktie ausgegeben, für die das Unternehmen immer höhere Zinsen zahlen müsse.

Die Dividendenrendite liege mittlerweile bei etwa zwölf Prozent. Georg erklärt dazu, hohe Zinsen seien bei einer Investition nicht unbedingt positiv, sondern vor allem ein Zeichen für hohes Risiko.

Strategy habe zuletzt wiederholt Bitcoin verkauft, um den Druck abzufedern. Georg sieht jedoch weniger kurzfristige Ausschläge als einen möglichen konstanten Verkaufsdruck als Problem.

Der Indexanbieter MSCI prüfe, ob Unternehmen wie Strategy aus seinen Indizes ausgeschlossen werden sollten, wenn deren Geschäftsmodell im Grunde darin bestehe, Bitcoin zu kaufen. Ein Ausschluss könnte dazu führen, dass Strategy aus vielen ETFs falle und mechanischer Kaufdruck wegfalle.

Georg glaubt nicht, dass Strategy schnell pleitegeht. Wenn sich die Kurse jedoch nicht stabilisierten, könnten die rund 840.000 Bitcoin nach und nach auf den Markt kommen.

Als weiteres zentrales Risiko nennt Georg Tether, den größten Emittenten von Stablecoins. Stablecoins sind spezielle Kryptowährungen, die an den Wert einer Fiatwährung wie dem Dollar gekoppelt sind und nicht im Kurs schwanken sollen.

Nach Darstellung der WirtschaftsWoche werde der größte Teil des Stablecoin-Volumens nicht für Zahlungen, sondern für Market-Making und damit für die Liquiditätsversorgung von Kryptobörsen genutzt. Georg warnt, dass ein Verlust der Dollarbindung bei Tether zu unterschiedlichen Preisen auf Kryptobörsen führen könnte.

Im Zweifel könnten Börsen Auszahlungen stoppen. Dies könne selbstverstärkende Effekte auslösen und weitere Anleger aus dem Markt treiben.

Georg verweist außerdem darauf, dass Tether lange keine vollständige Wirtschaftsprüfung gehabt habe, die die Anlage der Einlagen bestätige. Eigenen Angaben zufolge machten Bitcoin drei Prozent der Einlagen aus; etwa drei Viertel lägen in US-Staatsanleihen und Cash.

Georg unterstellt Tether nicht grundsätzlich falsche Zahlen. Er hält den Anteil an US-Staatsanleihen und Cash in wirklichen Marktstresssituationen jedoch nicht für ausreichend und bezeichnet Tether gemessen an gängigen Eigenkapitalregeln als extrem niedrig kapitalisiert.

Eine Einschätzung zum fairen Bitcoin-Wert hält Georg für schwierig. Dabei müsse auch berücksichtigt werden, wofür Bitcoin tatsächlich genutzt werde.

Das globale Zahlungsvolumen mit Bitcoin liege laut den im Interview genannten Industriedaten pro Jahr in der Größenordnung von 700 bis 850 Millionen Dollar. Zum Vergleich habe die Forschung allein durch Anlagebetrug Bitcoin-Zahlungen in Höhe von 2,6 Milliarden Dollar über drei Jahre identifiziert.

Die von Chainalysis genannte Zahl, wonach ein Prozent aller Krypto-Transaktionen einen kriminellen Bezug habe, bezeichnet Georg als eine der größten Selbsttäuschungen der Kryptoindustrie. Seiner Ansicht nach werde dabei durch Transaktionen geteilt, sodass auch Market-Making und andere technische Transaktionen einflössen.

„Wer Bitcoin kauft, stellt aus meiner Sicht Liquidität für diese illegalen Zahlungen zur Verfügung.“

Georg argumentiert, Bitcoin sei als Zahlungsmethode für illegales Glücksspiel gestartet und als Zahlungsmittel des Darknets groß geworden. Nach aktueller Forschung werde Bitcoin weiterhin in großem Stil für Verbrechen genutzt.

Die WirtschaftsWoche berichtet, der Artikel sei erstmals am 27. August 2026 veröffentlicht und aufgrund des Leserinteresses erneut gezeigt worden.

Im Interview genannte KennzahlWert
Alter von Co-Pierre Georg44-Jährige
Dividendenrendite der Strategy-Vorzugsaktieetwa zwölf Prozent
Bitcoin-Bestand von Strategyrund 840.000 Bitcoin
Bitcoin-Anteil an den Tether-Einlagendrei Prozent
Anteil von US-Staatsanleihen und Cash an den Tether-Einlagenetwa drei Viertel
Globales Bitcoin-Zahlungsvolumen pro Jahr700 bis 850 Millionen Dollar
Durch Anlagebetrug identifizierte Bitcoin-Zahlungen2,6 Milliarden Dollar über drei Jahre
Krimineller Bezug laut Chainalysisein Prozent aller Krypto-Transaktionen

Infobox: Georg warnt vor Verkaufsdruck bei Strategy, einem möglichen Tether-Risiko und gesellschaftlichen Nebenwirkungen der Kryptowährungen. Einen fairen Bitcoin-Preis zu nennen, hält er für schwierig.

SHRINCS: BIP-Entwurf soll quantensichere Bitcoin-Signaturen ermöglichen

Blocktrainer berichtet über einen neuen BIP-Entwurf namens SHRINCS. Der Vorschlag beschreibt quantensichere und kompakte, hashbasierte Bitcoin-Signaturen sowie einen sicheren Rückfallmechanismus nach einer Wallet-Wiederherstellung.

SHRINCS soll einen Zielkonflikt lösen: Im normalen Betrieb soll ein kompakter Stateful-Pfad den zusätzlichen Blockspace begrenzen. Wenn der Wallet-Zustand verloren geht, soll ein größerer Stateless-Pfad dennoch eine sichere Ausgabe der Bitcoin ermöglichen.

Ausgangspunkt ist das mögliche Risiko leistungsfähiger Quantencomputer. Ein solcher Quantencomputer könnte aus einem sichtbaren öffentlichen Schlüssel den privaten Schlüssel berechnen und dadurch fremde Bitcoin ausgeben.

Noch existiert laut Blocktrainer kein Quantencomputer, der dazu in der Lage ist. Das mögliche Schadensausmaß sei jedoch zu groß, um das Szenario zu ignorieren.

Eine zentrale Herausforderung quantenresistenter Signaturen ist ihre Größe. Heutige Schnorr-Signaturen auf Basis elliptischer Kurven benötigen 64 Byte, während viele Post-Quantum-Verfahren Signaturen von mehreren Kilobyte erzeugen.

Größere Signaturen verringern die Zahl der Transaktionen, die in einen Block passen, und dürften dadurch die Netzwerkgebühren anfachen. SHRINCS setzt deshalb auf SHA-256 und darauf aufgebaute Hashstrukturen statt auf elliptische Kurven.

Der Entwurf enthält die kryptografischen Algorithmen sowie eine ausführbare Referenzimplementierung. Diese ist laut Blocktrainer nur zur Überprüfung der Spezifikation gedacht und noch nicht für den produktiven Einsatz vorgesehen.

Beim Stateful-Pfad verwendet SHRINCS pro Einmalschlüssel 32 parallele Hashketten mit Positionen zwischen 0 und 15. Die Hashketten basieren auf SHA-256; ein Verifizierer kann die veröffentlichten Zwischenwerte bis zu den jeweiligen Endwerten weiterhashen.

Die Endwerte werden zu einem WOTS-Public-Key zusammengefasst. Zusätzlich enthält die Signatur einen Merkle-Pfad, mit dem der Verifizierer die Stateful-Wurzel rekonstruiert und mit dem entsprechenden Teil des 48 Byte großen SHRINCS-Public-Keys vergleicht.

Die Signaturgröße des Stateful-Pfads liegt je nach Merkle-Pfad zwischen 548 und 4.619 Byte. Zum Vergleich erzeugt das standardisierte hashbasierte Post-Quantum-Verfahren Signaturen mit 7.856 Byte.

Ein kritischer Punkt ist die Einmalverwendung der Schlüssel. Wenn derselbe Einmalschlüssel für zwei verschiedene Nachrichten genutzt wird, können zusätzliche offengelegte Teile der Hashketten ausreichen, um eine gültige Signatur für eine andere Nachricht zu konstruieren.

Deshalb führt die Wallet einen persistenten Counter. Dieser beginnt bei 0 und wird für jede erzeugte Stateful-Signatur erhöht.

Der neue Counter-Wert muss dauerhaft gespeichert werden, bevor die Wallet die Signatur an die aufrufende Software zurückgibt. Ein Zurücksetzen des Zählers aus einem Backup sowie paralleles Signieren mit demselben Schlüssel auf mehreren Geräten wären gefährlich.

Das führt zu einem Wiederherstellungsproblem: Ein Seed lässt sich wiederherstellen, der zuletzt verwendete Counter ist darin aber nicht enthalten. Bei einem alten Zählerstand könnte ein Einmalschlüssel erneut verwendet werden.

SHRINCS kombiniert deshalb zwei alternative Signaturpfade unter einem 48 Byte großen öffentlichen Schlüssel. Eine gültige Signatur aus einem der beiden Pfade genügt.

MerkmalStateful-PfadStateless-Pfad
Signaturgröße548 bis 4.619 Byte5.777 Byte
Persistent gespeicherter CounterErforderlichNicht erforderlich
EinsatzNormaler BetriebRückfall nach verlorenem oder unsicherem Wallet-Zustand

Nach einer Wiederherstellung mit einem Seed kann die Wallet über den Stateless-Pfad weiterhin eine gültige Signatur erzeugen. In der Praxis könnte sie die Bitcoin damit auf ein neu erzeugtes Schlüsselpaar übertragen; bei korrekt verwaltetem Counter stünde für dieses neue Schlüsselpaar anschließend wieder der kompakte Stateful-Pfad zur Verfügung.

Der Entwurf besitzt noch keine BIP-Nummer und trägt den Status „Draft“. Ein formaler Sicherheitsbeweis für die konkrete Konstruktion und ihre Parameter steht noch aus.

Darüber hinaus enthält der Vorschlag noch keine Regeln für Bitcoin-Sighash, Script, Konsens oder Aktivierung. Der Draft aktiviert im Bitcoin-Netzwerk nichts und ersetzt Schnorr nicht.

Infobox: SHRINCS beschreibt einen quantensicheren Stateful- und einen größeren Stateless-Signaturpfad. Die Stateful-Signaturen sind zwischen 548 und 4.619 Byte groß, die Stateless-Signaturen 5.777 Byte; der Vorschlag befindet sich noch im Status „Draft“.

Ransomware-Gruppe fordert 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT

Golem.de führt in der bereitgestellten Quelle den Titel „Rhysida: Ransomware-Gruppe will 2 Millionen in Bitcoin von Berliner Landes-IT“. Der verfügbare Inhalt besteht jedoch überwiegend aus Hinweisen zur Cookie-Zustimmung, Werbung und technischen Ladeproblemen.

Aus dem nutzbaren Quelltext geht lediglich die im Titel genannte Forderung der Ransomware-Gruppe Rhysida hervor. Weitere Angaben zum betroffenen Bereich der Berliner Landes-IT, zum Ablauf des Angriffs oder zu einer Reaktion sind im bereitgestellten Inhalt nicht enthalten.

Infobox: Laut Golem.de fordert Rhysida 2 Millionen in Bitcoin von der Berliner Landes-IT.

Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Bedeutung der Meldungen liegt weniger in einzelnen Kurszielen als in der wachsenden Spannweite der Bitcoin-Risiken: Zwischen langfristiger Hoffnung, spekulativer Übertreibung, strukturellen Marktproblemen, technologischer Vorsorge und kriminellem Missbrauch zeigt sich ein Anlage- und Zahlungssystem mit erheblichen Chancen, aber ebenso erheblichen Unsicherheiten.

Besonders relevant ist, dass selbst eine grundsätzlich positive Perspektive keine Rechtfertigung für eine übermäßige Konzentration des eigenen Vermögens liefert. Für Privatanleger bleibt ein begrenztes, regelmäßig aufgebautes Engagement deutlich verantwortbarer als ein vollständiger Kapitaleinsatz.

Die Risiken bei marktprägenden Akteuren und Stablecoins verdienen hohe Aufmerksamkeit, weil sie im Stressfall nicht nur einzelne Unternehmen, sondern Liquidität, Preise und Auszahlungsfähigkeit des gesamten Kryptomarkts beeinflussen könnten. Der quantensichere Signaturentwurf ist dagegen ein wichtiges Signal für vorausschauende technische Entwicklung, ersetzt aber noch keine belastbare Sicherheitsprüfung oder Netzwerkentscheidung.

Die Ransomware-Forderung unterstreicht zudem, dass Bitcoin weiterhin auch als Instrument für Erpressung und illegale Zahlungsströme relevant ist. Das dürfte den regulatorischen Druck erhöhen und die gesellschaftliche Akzeptanz mitprägen.

Zusammenfassung: Bitcoin bleibt technologisch und finanziell bedeutend, ist aber weder als sichere Einbahnstraße noch als geeignete Vermögensbasis für einen All-in-Ansatz zu bewerten. Entscheidend sind Risikobegrenzung, belastbare Marktstrukturen und technische Sicherheit.

Quellen: