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title: Bitcoin im Fokus: Optionsverfall, Regulierung und Milliardenprozess
canonical: https://www.coinkurier.de/bitcoin-im-fokus-optionsverfall-regulierung-und-milliardenprozess/
author: Coinkurier Redaktion
published: 2026-09-25
updated: 2026-09-25
language: de
category: Nachrichten
description: Bitcoin steht vor einem milliardenschweren Optionsverfall, während historische Kursmuster Hoffnung auf eine Rallye wecken; Steuerpläne, US-Regulierungsunsicherheit und ein Gerichtsverfahren belasten jedoch den Markt.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin im Fokus: Optionsverfall, Regulierung und Milliardenprozess

> **Autor:** Coinkurier Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-09-25

**Zusammenfassung:** Bitcoin steht vor einem milliardenschweren Optionsverfall, während historische Kursmuster Hoffnung auf eine Rallye wecken; Steuerpläne, US-Regulierungsunsicherheit und ein Gerichtsverfahren belasten jedoch den Markt.

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Bitcoin steht im Spannungsfeld von Milliardenwetten, möglicher Steuerreform und unsicherer US-Regulierung. Während der Optionsverfall kurzfristig für Bewegung sorgen könnte und historische Kursmuster Hoffnungen auf eine neue Rallye wecken, rückt ein milliardenschweres Gerichtsverfahren um beschlagnahmte Bitcoin-Bestände die Schattenseiten des Kryptomarkts in den Mittelpunkt.

## Bitcoin zwischen Optionsverfall, Regulierung und milliardenschwerem Gerichtsverfahren

## 15-Milliarden-US-Dollar-Showdown am Optionsmarkt

Bitcoin steht laut **Wallstreet Online** am Freitag, dem 25.09.2026, vor einem wichtigen Termin am Derivatemarkt. Auf Deribit verfallen Optionskontrakte im Volumen von rund 15 Milliarden US-Dollar, etwa 13,2 Milliarden Euro. Mehr als ein Drittel aller offenen Bitcoin-Optionen hängt an diesem Termin.

Die Positionierung am Optionsmarkt zeigt nach Angaben der Quelle deutlich nach oben. Besonders viele Call-Optionen liegen bei 85.000, 90.000 und 100.000 US-Dollar. Bitcoin notiert aktuell bei rund 84.000 US-Dollar und damit deutlich über dem sogenannten Max-Pain-Niveau von 76.000 US-Dollar.

Dieses Umfeld kann kurzfristig für zusätzlichen Verkaufsdruck sorgen. Sollte Bitcoin in Richtung 90.000 bis 95.000 US-Dollar steigen, könnten Händler dem Bericht zufolge ihre Absicherungen anpassen und dadurch die Rallye bis zum Verfall bremsen.

> „Absicherungsaktivitäten könnten daher Kursanstiege bis zum Verfall dämpfen, und die Dynamik könnte wieder einsetzen, sobald diese Optionen verfallen oder auf den nächsten vierteljährlichen Verfallstag verlängert werden“, sagte Caroline Mauron, Mitbegründerin von Orbit Markets, laut Bloomberg.

Der Optionsverfall trifft auf einen bereits deutlich gestiegenen Markt. Seit Beginn der Erholung im August hat Bitcoin mehr als 30 Prozent zugelegt. Wallstreet Online verweist zudem auf den Bitcoin-ETF von BlackRock: Weil viele Wetten auf steigende Kurse aufgingen, mussten Händler zusätzliche Fondsanteile kaufen, was weiteren Kaufdruck erzeugte.

Die optimistische Positionierung reicht über den Freitag hinaus. Händler verschieben Positionen in Oktober und Dezember und setzen verstärkt auf Bitcoin-Kurse zwischen 95.000 und 100.000 US-Dollar. Einige langfristige Wetten reichen sogar bis 150.000 US-Dollar für März 2027.

Ein automatisches Kaufsignal sieht Oliver Carding von Tesseract im Milliardenverfall jedoch nicht. Entscheidend sei vielmehr, wie sich die Händler nach dem Verfall neu positionieren.

**Zusammenfassung:** Am 25.09.2026 verfallen Bitcoin-Optionen im Volumen von rund 15 Milliarden US-Dollar. Kurzfristig kann der Optionsmarkt die Kursbewegung bremsen, während danach eine Fortsetzung der Rallye möglich bleibt.

## Historische Gewinnserie erinnert an Rallye mit 2.000 Prozent

**Der Aktionär** berichtet, dass Bitcoin zu Wochenbeginn den höchsten Stand seit Januar erreicht hat. Kursgewinne im Juli, August und September wecken demnach Erinnerungen an frühere Marktzyklen, wobei die Quelle zugleich auf eine veränderte Marktstruktur und ein verändertes makroökonomisches Umfeld hinweist.

Im September verzeichnet Bitcoin laut Der Aktionär bislang einen Zuwachs von knapp neun Prozent. Nach Kursgewinnen von 7,4 Prozent im Juli und 25,0 Prozent im August steuert die digitale Leitwährung damit auf den dritten Monat in Folge mit grünen Vorzeichen zu.

Hält Bitcoin diese Gewinnserie bis zum Monatsende, hätte die Entwicklung eine historische Dimension. Eine solche Gewinnserie über das gesamte dritte Quartal hinweg gab es in der Geschichte der Kryptowährung erst ein einziges Mal.

Der Aktionär verweist darauf, dass dieser vergleichbare Verlauf damals einer spektakulären Kursrallye vorausging. Der Titel des Beitrags nimmt dabei Bezug auf einen späteren Kursanstieg um 2.000 Prozent.

Gleichzeitig mahnt der Bericht zur Besonnenheit. Während erste Experten bereits eine Trendwende ausrufen, könnten die veränderte Marktstruktur und das makroökonomische Umfeld die Entwicklung beeinflussen.

**Zusammenfassung:** Bitcoin weist laut Der Aktionär im Juli, August und September bislang positive Monatsentwicklungen auf. Eine vergleichbare Gewinnserie trat in der Geschichte der Kryptowährung erst einmal auf und ging damals einer Rallye um 2.000 Prozent voraus.

## Geplante Steuerreform könnte Bitcoin-Gewinne betreffen

**BILD** berichtet über Pläne von Finanzminister Lars Klingbeil, die Besteuerung von Bitcoin-Gewinnen zu reformieren. Für langfristige Krypto-Anleger könnte dadurch eine bisherige Steuerbelastung von 0 Prozent möglicherweise zu 25 Prozent werden.

Der Bericht stellt heraus, dass die geplante Reform insbesondere für Anleger relevant sein könnte, die Bitcoin über längere Zeit halten. Ein Experte erläutert laut BILD, welche Auswirkungen die Änderung auf bestehende Bestände bis 2026 haben könnte.

Auch kurzfristige Trader und Anleger mit Bitcoin-ETPs werden in der Berichterstattung als betroffene Gruppen genannt. BILD kündigt hierzu eine ausführliche Darstellung der möglichen Folgen an.

Nach Darstellung der Quelle könnte die Reform für bestimmte Anlegergruppen nachteilig sein. Zugleich wird darauf hingewiesen, dass sie sich für andere Anleger sogar lohnen könnte.

**Zusammenfassung:** BILD berichtet über eine geplante Reform von Steuern auf Bitcoin-Gewinne. Im Raum steht eine mögliche Veränderung von 0 Prozent auf 25 Prozent, wobei langfristige Anleger, kurzfristige Trader und Anleger mit Bitcoin-ETPs unterschiedlich betroffen sein könnten.

## CLARITY Act scheitert im US-Senat – Bitwise sieht Bullenmarkt dennoch intakt

**finanzen.net** berichtet über das Scheitern des Digital Asset Market CLARITY Act im US-Senat. Bei der Verfahrensabstimmung Mitte September kam die Vorlage auf 49 Ja- und 50 Nein-Stimmen und verfehlte damit die für eine Sachdebatte erforderliche Dreifünftelmehrheit von 60 Stimmen.

Alle anwesenden Demokraten und die beiden Unabhängigen stimmten gegen den Gesetzentwurf. Zudem votierten vier Republikaner gegen die eigene Fraktion. Der CLARITY Act hätte die Aufsicht über digitale Vermögenswerte erstmals umfassend zwischen der Securities and Exchange Commission und der Commodity Futures Trading Commission aufgeteilt.

Der Gesetzentwurf war zuvor bereits vom Repräsentantenhaus verabschiedet worden. Nach dem Votum gaben mehrere kryptonahe Aktien nach, darunter die Papiere von Coinbase, die Aktie des Stablecoin-Emittenten Circle und Anteilsscheine von Robinhood.

Nach dem Scheitern kündigten SEC und CFTC an, auf Grundlage ihrer bestehenden Befugnisse eigene Regeln voranzutreiben. SEC-Chef Paul Atkins erklärte laut Quelle, die Behörde werde „mit oder ohne Gesetzgebung“ handeln, um amerikanischen Investoren Rechtssicherheit zu verschaffen.

> „with or without legislation, we will act“

CFTC-Chef Mike Selig bezeichnete seine Behörde als bereit, eigene Regeln für die neue Grenze der Finanzwelt zu erlassen. Die SEC veröffentlichte am 17. September eine befristete Ausnahmeregelung für den Handel mit tokenisierten Aktien über zugelassene Handelsplätze. Die CFTC reichte am selben Tag einen eigenen Regelungsentwurf beim Weißen Haus zur Prüfung ein.

Matt Hougan, Chief Investment Officer bei Bitwise, revidierte nach dem Senatsvotum seine frühere Einschätzung. Er hatte das Scheitern des CLARITY Act zuvor mit dem Wetterorakel Punxsutawney Phil verglichen und weitere sechs schwierige Wochen für den Kryptomarkt vorhergesagt.

Wie finanzen.net unter Berufung auf Hougan berichtet, hält er diese Prognose nun nicht mehr für den wahrscheinlichsten Verlauf. Er verwies darauf, dass Bitcoin seit Anfang Juli von rund 57.950 auf über 80.000 Dollar gestiegen ist, während die von Polymarket erfassten Wahrscheinlichkeiten für eine Verabschiedung des Gesetzes im gleichen Zeitraum von 39 auf 14 Prozent gefallen seien.

Hougan argumentiert, wäre der Bullenmarkt von der Verabschiedung des CLARITY Act abhängig gewesen, hätte der Kursrückgang bereits eintreten müssen. Als Zeichen für das anhaltende Engagement großer Finanzhäuser nannte er unter anderem die Einführung eines Solana-ETFs durch Morgan Stanley sowie erste tokenisierte Aktiengeschäfte durch die Depository Trust and Clearing Corporation.

Gleichzeitig weist Hougan auf Grenzen der derzeitigen Entwicklung hin. Regeln von Aufsichtsbehörden könnten im Gegensatz zu einem Gesetz von künftigen Regierungen wieder geändert werden. Zudem könne nur der Kongress der CFTC weiterreichende Befugnisse über den Spotmarkt für Kryptowerte verleihen.

**Zusammenfassung:** Der CLARITY Act scheiterte mit 49 zu 50 Stimmen im US-Senat. Bitwise-CIO Matt Hougan sieht den Krypto-Bullenmarkt trotzdem als intakt an, während SEC und CFTC eigene Regeln auf Grundlage bestehender Befugnisse ankündigen.

## Bitcoin-Milliarden im Verfahren um „movie2k.to“

**heise.de** berichtet, dass im Prozess um den illegalen Streamingdienst „movie2k.to“ und einen Milliardengewinn mit Bitcoins noch keine Verständigung erzielt wurde. Mehr als sieben Monate nach Prozessbeginn sind noch acht Verhandlungstermine bis 7. Januar angesetzt, wie ein Sprecher des Landgerichts Leipzig mitteilte.

Im Hintergrund laufen nicht öffentliche Verständigungsgespräche zwischen der Kammer, der Generalstaatsanwaltschaft und der Verteidigung der beiden Angeklagten. Der Vorsitzende der Wirtschaftsstrafkammer hatte diese Gespräche angeregt.

Nach Vorüberlegungen des Vorsitzenden wäre nach einem umfassenden Geständnis eine Freiheitsstrafe zwischen einem und eineinhalb Jahren für den Hauptangeklagten denkbar. Details und Inhalte der weiterhin laufenden Gespräche werden laut Gericht nicht genannt.

Dem mutmaßlichen Kopf des Portals wird unter anderem gewerbsmäßige Geldwäsche in mehr als 100 Fällen vorgeworfen. Die ursprünglich ebenfalls erhobenen Vorwürfe, in rund 220.000 Fällen urheberrechtlich geschützte Werke unerlaubt verwertet zu haben, sind nach Ansicht des Landgerichts verjährt und daher nicht mehr Gegenstand des Strafverfahrens.

Der zweite Angeklagte muss sich wegen Geldwäsche in Dutzenden Fällen und Steuerhinterziehung verantworten. Laut Anklage boten die Betreiber gemeinsam mit einem bereits rechtskräftig verurteilten Mann über „movie2k.to“ jahrelang hunderttausende Raubkopien von Filmen und Serien an.

Die Betreiber erzielten demnach Millioneneinnahmen aus Werbeverträgen und erwarben damit Bitcoins. Das Portal wurde 2013 abgeschaltet, während der Hauptangeklagte erst 2023 im Ausland festgenommen werden konnte.

Eine zentrale Frage des Verfahrens betrifft den Umgang mit den Vermögenswerten. Nach seiner Festnahme im Jahr 2023 übergab der Hauptangeklagte den Ermittlern knapp 50.000 Bitcoins.

Nach einem Kurssprung der Kryptowährung brachte deren Verkauf etwa 2,64 Milliarden Euro ein. Dieses Geld wird derzeit bei der Landesjustizkasse verwahrt, gehört nach Angaben des Gerichts bis zu einem rechtskräftigen Urteil jedoch weiterhin dem Angeklagten.

Die Generalstaatsanwaltschaft geht außerdem davon aus, dass der Angeklagte noch weitere rund 57.000 Bitcoins besitzt. Beim aktuellen Kurs wären diese laut heise.de gut vier Milliarden Euro wert. Die Wirtschaftsstrafkammer muss im Prozess auch über eine mögliche Einziehung des Vermögens entscheiden.

| Vermögenswert | Angabe der Quelle | 

| Übergebene Bitcoins | knapp 50.000 Bitcoins | 

| Erlös aus dem Verkauf | etwa 2,64 Milliarden Euro | 

| Weitere vermutete Bitcoins | rund 57.000 Bitcoins | 

| Wert der weiteren Bitcoins | gut vier Milliarden Euro | 

| Noch angesetzte Verhandlungstermine | acht bis 7. Januar | 

**Zusammenfassung:** Im Verfahren um „movie2k.to“ laufen weiterhin Verständigungsgespräche. Im Mittelpunkt stehen neben den Vorwürfen wegen Geldwäsche und Steuerhinterziehung knapp 50.000 verkaufte Bitcoins mit einem Erlös von etwa 2,64 Milliarden Euro sowie weitere rund 57.000 Bitcoins.

## Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Bedeutung liegt in der zunehmenden institutionellen und politischen Einbindung von Bitcoin: Kurzfristig können Optionsverfall und regulatorische Unsicherheit die Volatilität erhöhen, sie ändern jedoch nichts an der langfristigen strukturellen Relevanz des Marktes. Besonders sensibel ist die geplante Steuerreform, weil sie die Attraktivität langfristiger Haltestrategien und damit das Anlageverhalten in Deutschland spürbar beeinflussen könnte.

Das Verfahren um „movie2k.to“ verdeutlicht zudem, dass Bitcoin längst ein zentraler Bestandteil komplexer Vermögens- und Rechtsfragen ist. Die entscheidende Entwicklung wird daher weniger ein einzelner Kurstermin als das Zusammenspiel von Regulierung, Besteuerung, institutioneller Nachfrage und staatlichem Umgang mit großen Krypto-Vermögen sein.

**Kernaussage:** Bitcoin bleibt strukturell relevant, kurzfristig aber besonders anfällig für politische Entscheidungen, steuerliche Veränderungen und marktmechanische Effekte.

Quellen:
- [Bitcoin steht vor einem 15-Milliarden-US-Dollar-Showdown](https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21425403-freitag-entscheidet-alles-bitcoin-15-milliarden-us-dollar-showdown)
- [Bitcoin: Das gab es erst einmal – und danach stieg der Kurs um 2.000 Prozent](https://www.deraktionaer.de/artikel/deraktionaerplus/bitcoin-das-gab-es-erst-einmal-und-danach-stieg-der-kurs-um-2000-prozent-20409406.html)
- [Zugriff droht: Klingbeil will Steuern auf Bitcoin-Gewinne](https://www.bild.de/leben-wissen/mein-geld-finanzportal/zugriff-droht-wichtige-aenderung-beim-bitcoin-die-zeit-draengt-6ab3bcce174ceb992b6ead96)
- [CLARITY Act gescheitert: Warum die Rally bei Bitcoin & Co. laut Bitwise-Experte Hougan weiterlaufen könnte](https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/kryptoregulierung-clarity-act-gescheitert-warum-die-rally-bei-bitcoin-co-laut-bitwise-experte-hougan-weiterlaufen-koennte-00-15946618)
- [Prozess um Bitcoin-Milliarden: Noch keine Verständigung](https://www.heise.de/news/Prozess-um-Bitcoin-Milliarden-Noch-keine-Verstaendigung-11464478.html)
- [Der Börsen-Tag: Bitcoin wieder im Aufwind](https://www.n-tv.de/wirtschaft/der_boersen_tag/Bitcoin-wieder-im-Aufwind-id31344728.html)

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