Bitcoin-Investoren sollten darauf vorbereitet sein, “ihr ganzes Geld zu verlieren”

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Während der Bitcoin-Preis einen starken Anstieg erlebt, hat der Gouverneur der irischen Zentralbank seine Bedenken über Kryptowährungsinvestitionen geäußert.

Inmitten der steigenden Zustimmung zu Bitcoin von institutionellen Akteuren, haben Regulierungsbehörden weiterhin ihre Befürchtungen über Investitionen in das digitale Asset geäußert. Gabriel Makhlouf, der Gouverneur der irischen Zentralbank, ist der neueste Beamte, der vor dem möglichen Untergang warnt. Ihm zufolge könnten “Bitcoiner” ihr gesamtes Geld verlieren.

Seine Aussagen decken sich mit früheren Warnungen der Financial Conduct Authority in Großbritannien. Die U.K.-Behörde warnte Bitcoin-Investoren, sich darauf vorzubereiten, ihr ganzes Geld zu verlieren. Makhlouf ist sich nicht sicher, warum die Leute in digitale Vermögenswerte investieren. Er sagte:

“Ich persönlich bin mir nicht sicher, warum die Leute in diese Art von Vermögenswerten investieren, aber sie sehen sie ganz klar als Vermögenswerte, und sie sehen sie als Investitionen. Unsere Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass die Verbraucher geschützt werden. Ich sehe das als Hauptaufgabe und ich sehe im Moment keine Probleme der finanziellen Stabilität, die von Bitcoin selbst ausgehen. Ich mache mir mehr Sorgen darüber, dass die Verbraucher die richtigen Entscheidungen treffen.”

Die Kommentare von Herrn Makhlouf spiegeln die Skepsis der Europäischen Zentralbank wider. Die Kryptowährung ist ein “hochspekulativer Vermögenswert”, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde diesen Monat. Die Bitcoin-Preise haben sich seit November mehr als verdoppelt und überstiegen Anfang Jänner die 40.000 Dollar.

Große Bewegungen in seinem Wert sind üblich, mit vier täglichen Schwankungen von mehr als 5 Prozent in den letzten neun Tagen. Am Freitag stieg Bitcoin auf über 35.000 Dollar, wobei Broker die Bewegung Elon Musk zuschrieben, der die Kryptowährung auf Twitter erwähnte.

Einige wichtige Mitglieder der Krypto-Community haben sich mit Makhloufs Aussagen auseinandergesetzt. Der Gründer und CEO von Galaxy Digital Mike Novogratz argumentierte, dass ungehebelte Bitcoin-Investitionen nicht so riskant sind, wie der Zentralbanker andeutete.

Bild@ Pixabay / Lizenz

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