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title: Bitcoin-News: Bringin startet Firmenkonten, China bleibt verschlossen, Bitcoin.de vor Umbau
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author: Coinkurier Redaktion
published: 2026-10-07
updated: 2026-10-07
language: de
category: Nachrichten
description: Bringin testet Firmenkonten für Euro, Bitcoin und Stablecoins; zugleich könnten Chinas Öffnung, ein verlorener Bitcoin-Schatz und Regulierung den Markt prägen.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-News: Bringin startet Firmenkonten, China bleibt verschlossen, Bitcoin.de vor Umbau

> **Autor:** Coinkurier Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-10-07

**Zusammenfassung:** Bringin testet Firmenkonten für Euro, Bitcoin und Stablecoins; zugleich könnten Chinas Öffnung, ein verlorener Bitcoin-Schatz und Regulierung den Markt prägen.

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Während Unternehmen Bitcoin direkt ins Geschäftskonto integrieren, könnte eine politische Öffnung Chinas den nächsten Krypto-Superzyklus auslösen. Zugleich zeigen ein verlorener Bitcoin-Schatz und die verweigerte MiCAR-Zulassung von bitcoin.de, wie eng Chancen, Regulierung und Risiken im Kryptomarkt verbunden sind.

## Bitcoin im Firmenkonto: Bringin startet Geschäftslösung für Unternehmen

Der Bitcoin-Finanzdienstleister Bringin erweitert sein Angebot um Geschäftskonten für Unternehmen. Mit „Bringin for Business“ sollen Firmen Bitcoin und Stablecoins annehmen, halten und versenden können und zugleich ein klassisches Euro-Geschäftskonto mit eigener virtueller IBAN erhalten.

Nach Angaben von **Blocktrainer** startet das Angebot zunächst als geschlossene Beta. Die Lösung soll Unternehmen dabei unterstützen, Bitcoin in bestehende Zahlungs-, Banking- und Buchhaltungsprozesse zu integrieren. Über die virtuelle IBAN auf den Firmennamen können Unternehmen am SEPA-Zahlungsverkehr teilnehmen, während Bitcoin, Lightning und Stablecoins innerhalb derselben Plattform verwaltet werden.

Als mögliche Anwendungsfälle nennt Bringin die Aufnahme von Bitcoin in die Firmenreserve, die Annahme von Bitcoin-Zahlungen sowie Zahlungen an Lieferanten und Mitarbeiter in Bitcoin. Außerdem sollen direkte Umwandlungen zwischen Bitcoin und Euro möglich sein. Damit will das Unternehmen eine Verbindung zwischen klassischem Banking und Bitcoin schaffen.

> „Wir haben Bringin genau dafür gebaut: Damit Firmen jetzt ganz normal bezahlt werden können, Wert speichern und Geld weltweit bewegen – mit Konten, die auf Self-Custody ausgelegt sind und ein richtig flüssiges Zahlungserlebnis bieten“, sagte Prashanth Chandrashekar, Gründer und CEO von Bringin.

Bei der Verwahrung setzt Bringin laut dem Bericht auf eine hardwareisolierte „Secure Enclave“. Die privaten Schlüssel werden demnach innerhalb dieser Umgebung erzeugt, wobei Bringin selbst zu keinem Zeitpunkt Zugriff auf den eigentlichen Private Key erhalten soll. Transaktionen können ausschließlich innerhalb der abgeschotteten Umgebung signiert werden, nachdem ein dafür vorgesehener Verantwortlicher des Unternehmens die Zahlung autorisiert hat.

Zusätzlich soll die Plattform Schnittstellen zu Buchhaltungs- und Steuerprogrammen anbieten. APIs sollen es Unternehmen ermöglichen, wiederkehrende Prozesse zu automatisieren. Bringin beschreibt das Angebot als Kombination aus Banking, Zahlungen, Self-Custody und Tausch an einer Stelle.

In der Beta-Phase verwenden nach Angaben von Bringin bereits **15 Unternehmen** die Plattform. Dazu zählen Anbieter von Lightning-Zahlungslösungen, Verkäufer von Mining-Hardware und Veranstalter von Bitcoin-Konferenzen. Zum Start richtet sich „Bringin for Business“ an Unternehmen in insgesamt **30 europäischen Ländern**.

Die regulatorische Infrastruktur stammt laut Bringin von der MiCA-autorisierten Lightspark Payments Europe AS. Ob sich das Modell im größeren Unternehmenseinsatz bewährt, soll sich nach der Beta-Phase zeigen.

- Virtuelle IBAN auf den Firmennamen

- Verwaltung von Bitcoin, Lightning und Stablecoins

- Teilnahme am SEPA-Zahlungsverkehr

- Direkte Umwandlung zwischen Bitcoin und Euro

- Anbindungen an Buchhaltungs- und Steuertools

- APIs zur Automatisierung wiederkehrender Prozesse

**Zusammenfassung:** Bringin startet eine geschlossene Beta für Geschäftskonten, die Euro-Banking, Bitcoin-Verwaltung und Self-Custody verbinden soll. Bereits 15 Unternehmen testen das Angebot, das zunächst in 30 europäischen Ländern verfügbar sein soll.

## Früherer UBS-Banker erwartet bei chinesischer Öffnung einen Krypto-Superzyklus

Eine mögliche Rückkehr Chinas zum regulierten Handel mit Kryptowährungen könnte nach Einschätzung von Joseph Chee einen weiteren Krypto-Superzyklus auslösen. Darüber berichtet **Finanzen.net** unter Berufung auf ein Interview des Solana-Company-CEO mit CNBC.

Chee war früher Asienchef im Investmentbanking der UBS und sieht in einer Öffnung des chinesischen Marktes ein erhebliches Potenzial. Auf die Frage, wie groß dieses Potenzial für die Solana Company wäre, antwortete er laut Bericht knapp: „Es ist riesig.“ Sein Unternehmen baut gezielt Bestände der Kryptowährung Solana auf und wäre damit direkt von neuen Kapitalzuflüssen in den Kryptomarkt betroffen.

Chees Argumentation beruht auf der Größe des asiatischen Marktes. In Asien lebten mehr Menschen als im Rest der Welt, wodurch dort eine große Basis an Nutzern und Händlern von Kryptowährungen bestehe. Der harte Kurs Chinas gegen die Branche habe das Wachstum gebremst, während der US-Markt einen Teil dieser Lücke gefüllt habe.

Wenn Peking einen Weg finde, den Handel zu regulieren und die Technologie für Unternehmen sowie den grenzüberschreitenden Handel freizugeben, werde Krypto nach Chees Einschätzung einen weiteren Superzyklus durchlaufen. Als mögliches Testfeld nennt er Hongkong. Ein weiteres Modell könne Südkorea sein, wo der Kryptohandel gut beaufsichtigt und auf das Land begrenzt sei, mit Ein- und Ausstieg über den Won.

> „Aber sie wissen, dass sie diese Technologie nicht ignorieren können“, sagte Joseph Chee laut Finanzen.net im Interview mit CNBC.

Gleichzeitig bestehen laut dem Bericht erhebliche Hürden. Im Mittelpunkt der chinesischen Regierung stehe die Kapitalflucht, die durch Kryptowährungen nur schwer zu kontrollieren sei. Vorerst könnten der Handel und die Ausgabe von Stablecoins auf dem chinesischen Festland weiterhin nicht erlaubt werden. Die Nutzung der Blockchain durch Unternehmen und Behörden finde jedoch bereits in kleinem Rahmen statt.

Die offizielle Linie Pekings zeigt laut Finanzen.net bislang in die entgegengesetzte Richtung. Wie CoinDesk berichtete, bekräftigten acht Behörden um die People's Bank of China Anfang Februar 2026 das Handelsverbot von 2021 und dehnten es auf Stablecoins aus. Diese würden als Gefahr für die Kontrolle über die eigene Währung betrachtet.

Auch die Volatilität bleibt ein Argument gegen eine weitreichende Öffnung. Chee räumte ein, dass die Anlageklasse noch lange sehr volatil bleiben werde. Große Werte wie Bitcoin und Ethereum könnten jedoch mit der Zeit stabiler werden; möglicherweise gelte dies später auch für Solana. Anleger müssten die Risiken verstehen, während die Regierung ausreichend warnen müsse.

Ob die Erwartung eines Superzyklus mehr ist als die Hoffnung eines Unternehmens, das selbst von höheren Solana-Zuflüssen profitieren würde, soll sich nach Einschätzung des Berichts zunächst in Hongkong zeigen. Eine Ausweitung des lizenzierten Kryptohandels dort wäre ein Signal für Chees These, während weitere Mitteilungen der People's Bank of China zum Kryptoverbot dagegen sprechen würden.

| **Beobachtung** | **Einordnung laut Quelle** | 

| Hongkong | Mögliches Testfeld für regulierten Kryptohandel | 

| Südkorea | Beispiel für beaufsichtigten, auf das Land begrenzten Kryptohandel | 

| China | Handelsverbot von 2021 Anfang Februar 2026 bekräftigt und auf Stablecoins ausgeweitet | 

| Bitcoin, Ethereum und Solana | Könnten laut Chee mit der Zeit stabiler werden | 

**Zusammenfassung:** Joseph Chee erwartet bei einer regulierten Öffnung Chinas einen neuen Krypto-Superzyklus. Derzeit steht der offiziellen Politik Pekings jedoch weiterhin ein 2021 eingeführtes und Anfang Februar 2026 auf Stablecoins ausgeweitetes Handelsverbot gegenüber.

## Verlorene Bitcoin-Festplatte: James Howells beendet Suche und kündigt neuen Coin an

James Howells beendet seine Bemühungen, eine 2013 versehentlich weggeworfene Festplatte von einer Mülldeponie in Wales zurückzubekommen. Die Festplatte soll den Zugang zu einer Wallet mit **8.000 Bitcoin** enthalten, deren Wert laut **GameStar** beim aktuellen Kurs etwa **608 Millionen Euro** beträgt.

Die Festplatte stammt aus einem Laptop und soll einen Key, also das Passwort zu der Wallet, enthalten. Sie befindet sich nach Darstellung des Berichts vermutlich unter großen Müllbergen auf einer Deponie von Newport in der Nähe von Cardiff. Howells hatte ursprünglich eine leere Festplatte entsorgen wollen, jedoch vor über dreizehn Jahren das falsche Modell weggeworfen.

Ein Gericht entschied Anfang 2025 zugunsten des Newport City Council. Howells legte Berufung ein, die im März 2025 abgelehnt wurde. Anschließend kündigte er an, die Deponie kaufen zu wollen.

Am 6. Oktober 2026 erklärte Howells laut Forbes Australia, dass er seine bisherigen Bemühungen einstellt. Er strebe den Kauf der Deponie, eine Ausgrabung sowie einen Dialog mit dem Stadtrat oder dessen Vertretern nicht mehr an.

> „Ich strebe den Kauf der Deponie nicht mehr an. Ich strebe keine Ausgrabung mehr an. Ich strebe keinen Dialog mehr mit dem Stadtrat oder dessen Vertretern an.“

Stattdessen will Howells mit dem Projekt Ceiniog Coin ein neues Kapitel beginnen. Dabei soll es sich um eine eigene Digitalwährung handeln, die durch die vergrabenen Bitcoin gedeckt sein soll. Die Deckung ist jedoch symbolisch gemeint: Käufer des Coins erhalten keinen Zugriff auf die Bitcoin und können sie nirgends einlösen.

Howells hofft, dass der Coin mit der Zeit so viel wert wird wie die verlorenen Bitcoin. Außerdem soll das Projekt Vorhaben in seiner Heimatstadt Newport und in Südwales finanzieren. Nach dem Stand von Oktober 2026 wurde das Projekt bislang jedoch nicht umgesetzt.

Unabhängig von Howells’ Fall bestehen Pläne, die Deponie zu schließen und in eine Solarfarm umzuwandeln. Die Umsetzung sollte nach dem ursprünglichen Plan bereits in diesem Jahr erfolgen, verzögert sich jedoch. GameStar geht davon aus, dass die Festplatte nun endgültig nicht mehr gefunden wird.

Bereits Mitte 2022 hatte Howells auf Bergungsversuche mit Roboterhunden gehofft, die gemeinsam mit einem Spezialisten für künstliche Intelligenz eingesetzt werden sollten. Die notwendige Genehmigung erhielt er jedoch nie.

Der Newport City Council führte gegen eine Ausgrabung unter anderem mögliche Umweltschäden an. Durch das Ausheben der Deponie könnten schädliche Substanzen in die Umwelt gelangen. Zudem war umstritten, wem die Festplatte rechtlich gehört, nachdem sie weggeworfen worden war.

Howells hatte im Verfahren drei mögliche Lösungen vorgeschlagen: die Herausgabe der Festplatte, eine Entschädigung in Höhe des Wertes der nicht zugänglichen Bitcoin oder die Genehmigung, die Deponie mit einem Expertenteam auszuheben. Die erste Möglichkeit scheiterte daran, dass der genaue Fundort unbekannt ist. Eine Entschädigung erschien dem Gericht ebenfalls nicht angemessen.

Nach Darstellung des Berichts verlor Howells durch das Wegwerfen der Festplatte seine Besitzansprüche. Grundlage sei der Control of Pollution Act von 1974. Hinzu kam, dass Howells erst 2024 rechtliche Schritte einleitete, obwohl die Sachlage seit 2013 weitgehend unverändert und ihm bekannt gewesen sei. Die Verjährungsfrist von sechs Jahren sei damit bereits 2019 abgelaufen.

Die Erfolgsaussichten der Suche waren zudem technisch unsicher. Die Festplatte liegt seit über einem Jahrzehnt unter wachsenden Müllbergen und war Verdichtungsprozessen ausgesetzt. Die Deponie umfasst **350.000 Tonnen Abfall**; ein im Jahr 2013 ermittelter Bereich war etwa **2.000 Quadratmeter** groß und enthielt circa **15.000 Tonnen Abfall**.

| **Fakt** | **Angabe aus der Quelle** | 

| Wallet-Inhalt | 8.000 Bitcoin | 

| Wert laut aktuellem Kurs | Etwa 608 Millionen Euro | 

| Abfallmenge der Deponie | 350.000 Tonnen | 

| Wahrscheinlicher Bereich | Etwa 2.000 Quadratmeter | 

| Abfallmenge in diesem Bereich | Circa 15.000 Tonnen | 

| Verjährungsfrist | Sechs Jahre | 

**Zusammenfassung:** James Howells gibt die Suche nach der Festplatte mit dem Zugang zu 8.000 Bitcoin auf. Mit Ceiniog Coin plant er ein neues Projekt, das bislang nicht umgesetzt wurde; die verlorenen Bitcoin bleiben für ihn weiterhin unzugänglich.

## Bitcoin.de vor alternativem Betriebsmodell nach verweigerter MiCAR-Zulassung

Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht hat den Antrag der futurum bank AG auf eine Zulassung als Anbieter von Kryptowerte-Dienstleistungen nach der europäischen MiCAR-Verordnung verweigert. Darüber berichtet **Onvista** in einer EQS-Mitteilung der Bitcoin Group SE vom **06.10.2026** um **17:06 CET/CEST**.

Die futurum bank AG ist eine Tochtergesellschaft der Bitcoin Group SE. Mit der Entscheidung der BaFin entfällt laut Mitteilung auch die bisherige Duldung der Erbringung von Kryptowerte-Dienstleistungen durch die futurum bank AG.

Die Bitcoin Group SE bezeichnete die Entscheidung als Rückschlag. Nach Auffassung der BaFin seien der aktuelle Grad der Umsetzung und der kurzfristig erzielbare weitere Fortschritt bei Implementierung und Operationalisierung nicht ausreichend gewesen. Die Bitcoin Group SE erklärte zugleich, sie sehe dies anders und habe sich auf eine mögliche Verweigerung vorbereitet.

> „Die Entscheidung der Bafin ist für uns ein Rückschlag. Die Umsetzung der von der Bafin geforderten Punkte war bereits fortgeschritten“, erklärte die Bitcoin Group SE laut der von Onvista veröffentlichten Mitteilung.

Das Unternehmen prüft die Entscheidung und hat die Möglichkeit zum Widerspruch. Darüber hinaus besteht laut Mitteilung die Möglichkeit, künftig erneut einen Antrag auf eine MiCAR-Zulassung zu stellen.

Parallel arbeitet die Bitcoin Group SE an einem alternativen Betriebsmodell. Eine Kooperation mit regulierten Partnern soll einen zeitnahen Handel über die technisch erneuerte bitcoin.de-App ermöglichen. Die Kundenvermögenswerte seien gesichert, und die Kundenansprüche blieben bestehen.

Damit soll der Betrieb der Plattform trotz der verweigerten Zulassung weiter vorbereitet werden. Die Mitteilung stellt die Zusammenarbeit mit regulierten Partnern in den Mittelpunkt, nennt im vorliegenden Text jedoch keine weiteren Angaben zu den Partnern.

| **Unternehmen** | Bitcoin Group SE und futurum bank AG | 

| **Behörde** | Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht | 

| **Regelwerk** | Europäische Verordnung (EU) 2023/1114 über Märkte für Kryptowerte | 

| **Datum der Mitteilung** | 06.10.2026 | 

| **Zeitpunkt** | 17:06 CET/CEST | 

| **Geplante Alternative** | Kooperation mit regulierten Partnern und Handel über die technisch erneuerte bitcoin.de-App | 

**Zusammenfassung:** Die BaFin hat den MiCAR-Zulassungsantrag der futurum bank AG verweigert. Die Bitcoin Group SE prüft einen Widerspruch und bereitet zugleich ein alternatives Betriebsmodell mit regulierten Partnern für den Handel über die bitcoin.de-App vor.

## Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklung ist vor allem deshalb relevant, weil sie zeigt, dass Bitcoin schrittweise in professionelle Unternehmensabläufe integriert wird. Entscheidend wird jedoch sein, ob Bringin neben technischer Funktionalität auch ausreichende Compliance-, Haftungs- und Buchhaltungsstandards zuverlässig abbildet. Erst ein belastbarer Betrieb über die Beta-Phase hinaus würde aus dem Angebot eine echte Alternative für Unternehmen machen.

**Infobox:** Hohes Integrationspotenzial, aber der praktische und regulatorische Langzeittest steht noch aus.

## Einschätzung der Redaktion

Die These eines neuen Krypto-Superzyklus durch eine chinesische Öffnung ist strategisch nachvollziehbar, bleibt derzeit aber spekulativ. Solange Peking Kapitalflucht und Währungskontrolle höher gewichtet als eine Liberalisierung, ist Hongkong der realistischere Gradmesser. Eine tatsächliche Marktöffnung Chinas hätte erhebliche Auswirkungen auf Liquidität und Nachfrage, dürfte aber nur unter strengen staatlichen Vorgaben erfolgen.

**Infobox:** Großes Marktpotenzial, jedoch derzeit mehr Szenario als belastbare Perspektive.

## Einschätzung der Redaktion

Der Fall verdeutlicht die zentrale Schwachstelle selbstverwahrter Vermögenswerte: Ohne gesicherten Zugang ist selbst ein hoher Bitcoin-Bestand wirtschaftlich wertlos. Die geplante neue Digitalwährung wirkt eher wie ein Versuch, aus dem Verlust noch einen wirtschaftlichen und öffentlichen Nutzen zu ziehen, als wie eine Lösung des ursprünglichen Problems. Zugleich zeigt der Fall, dass technische Bergbarkeit und rechtliche beziehungsweise ökologische Zulässigkeit völlig unterschiedliche Fragen sind.

**Infobox:** Ein eindringliches Beispiel für die Risiken verlorener Zugangsdaten und die Grenzen nachträglicher Wiederherstellung.

## Einschätzung der Redaktion

Die verweigerte Zulassung ist für Bitcoin.de ein erheblicher Vertrauens- und Betriebsrisikofaktor, auch wenn Kundenvermögen und Ansprüche laut Mitteilung bestehen bleiben. Ein alternatives Modell mit regulierten Partnern kann den Betrieb sichern, ersetzt aber nicht automatisch die eigene MiCAR-Zulassung und könnte die Kontrolle über zentrale Prozesse verändern. Für die Zukunft der Plattform sind daher Transparenz, ein schneller Übergang und eine klar nachvollziehbare regulatorische Zuständigkeit entscheidend.

**Infobox:** Kurzfristig bietet das Partnermodell eine Perspektive; langfristig bleibt die regulatorische Eigenständigkeit die zentrale offene Frage.

Quellen:
- [Bitcoin fürs Firmenkonto: Bringin startet neue Lösung für Unternehmen](https://www.blocktrainer.de/blog/bitcoin-fuers-firmenkonto-bringin-startet-neue-loesung-fuer-unternehmen)
- [Krypto-Superzyklus made in China? Warum ein Ex-Banker auf Pekings Bitcoin-Wende setzt](https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/riesiges-potenzial-krypto-superzyklus-made-in-china-warum-ein-ex-banker-auf-pekings-bitcoin-wende-setzt-00-15969188)
- [12 Jahre lang suchte er auf einer Mülldeponie nach seiner Festplatte mit 600 Millionen Euro in Bitcoin – jetzt beginnt ein neues Kapitel seiner Odyssee](https://www.gamestar.de/artikel/muelldeponie-verlornene-festplatte-neues-kapitel,3425812.html)
- [EQS-News: Bitcoin Group SE: futurum bank AG bereitet alternatives Betriebsmodell für Bitcoin.de vor](https://www.onvista.de/news/2026/10-06-eqs-news-bitcoin-group-se-futurum-bank-ag-bereitet-alternatives-betriebsmodell-fuer-bitcoin-de-vor-0-37-26561213)
- [Dieses Protokoll erzeugt 60 Prozent aller Bitcoin-Transaktionen](https://www.btc-echo.de/news/die-unbekannte-macht-hinter-bitcoin-238777/)
- [Saylor erwartet 100 Billionen Dollar für digitale Assets](https://www.focus.de/finanzen/boerse/saylor-erwartet-100-billionen-dollar-fuer-digitale-assets_808a3f2e-439e-4217-953b-fc4c3b081c1a.html)

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