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title: Bitcoin-Sicherheit, Kursziele und Halving: Was Anleger jetzt wissen müssen
canonical: https://www.coinkurier.de/bitcoin-sicherheit-kursziele-und-halving-was-anleger-jetzt-wissen-muessen/
author: Coinkurier Redaktion
published: 2026-08-07
updated: 2026-08-07
language: de
category: Nachrichten
description: Der Pressespiegel zeigt, dass Bitcoin-Sicherheit, Selbstverwahrung und Multisig technisches Wissen erfordern, während Kursprognosen bis 2030 stark variieren. Das Halving 2028 soll das Angebot weiter verknappen, beeinflusst aber wegen unsicherer Nachfrage und Mining-Anreize den Kurs nicht verlässlich.
source: Provimedia GmbH
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# Bitcoin-Sicherheit, Kursziele und Halving: Was Anleger jetzt wissen müssen

> **Autor:** Coinkurier Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-07

**Zusammenfassung:** Der Pressespiegel zeigt, dass Bitcoin-Sicherheit, Selbstverwahrung und Multisig technisches Wissen erfordern, während Kursprognosen bis 2030 stark variieren. Das Halving 2028 soll das Angebot weiter verknappen, beeinflusst aber wegen unsicherer Nachfrage und Mining-Anreize den Kurs nicht verlässlich.

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Zwischen gestohlenen Bitcoin, komplexer Multisig-Selbstverwahrung und ambitionierten Kurszielen bis 2030 zeigt dieser Pressespiegel, wie eng Sicherheit, Vertrauen und Marktprognosen im Bitcoin-Ökosystem miteinander verbunden sind. Zudem rückt das erwartete Halving im Frühjahr 2028 die Rolle von Angebot, Minern und institutioneller Nachfrage erneut in den Fokus.

## Bitcoin-Selbstverwahrung: Multisig soll Risiken einzelner Hardware-Wallets verringern

Der Vorfall rund um Coldcard hat laut Blocktrainer und FAZ die Risiken der Bitcoin-Selbstverwahrung sichtbar gemacht. Bei betroffenen Mk2- und Mk3-Modellen lag der effektive Suchraum laut Hersteller nur bei rund 40 Bit, bei Mk4, Mk5 und Q bei etwa 72 statt der vorgesehenen 128 Bit.

Blocktrainer berichtet, dass dadurch circa 1.600 BTC im Wert von über 100 Millionen US-Dollar gestohlen werden konnten. Die FAZ beschreibt den Vorfall als keinen klassischen Hackerangriff, sondern als Problem, das aus dem Vertrauen in die Sicherheit eines Geräts und dessen Software entstanden sei.

> „Sicherheit kostet entweder Zeit und Kompetenz oder Geld.“ – FAZ

Als Schutzmaßnahme nennt Blocktrainer eine 2-von-3-Multisig-Wallet mit Geräten verschiedener Hersteller. Dabei sind drei unabhängige Schlüssel beteiligt, von denen zwei für eine Transaktion benötigt werden. Ein kompromittierter Seed reicht damit nicht aus, um die Wallet allein zu leeren.

- Bei 2 von 3 sind drei Cosigner beteiligt.

- Für eine Transaktion werden zwei Signaturen benötigt.

- Der Verlust eines einzelnen Schlüssels führt nicht direkt zum Verlust der Bitcoin.

- Der Descriptor muss zusätzlich zu den Seed-Backups gesichert werden.

Blocktrainer beschreibt Multisig zugleich als komplexer als eine gewöhnliche Singlesig-Wallet. Mehr Geräte, Backups, Formate und Lagerorte schaffen zusätzliche Fehlerquellen; außerdem sind Multisig-Transaktionen größer und verursachen entsprechend höhere Netzwerkgebühren.

Für eine 2-von-3-Multisig mit Sparrow empfiehlt die Quelle eine Kombination aus BitBox02, Blockstream Jade und Foundation Passport sowie Native SegWit (P2WSH). Zu den zentralen Schritten gehören die Einrichtung der Policy, der Import der drei xpubs, die Sicherung des Output Descriptors, die Registrierung der Wallet-Policy auf den Geräten und Tests mit kleinen Beträgen.

Ein vollständiges Backup besteht laut Blocktrainer aus den drei getrennten Seed-Backups, mehreren Kopien des vollständigen Output Descriptors, den Master-Fingerprints und dem verwendeten Account. Die Wiederherstellung soll auf einem zweiten Rechner oder in einem getrennten Sparrow-Profil geprüft werden.

**Infobox:** Multisig kann den Ausfall oder die Kompromittierung eines einzelnen Signers abfangen. Der Sicherheitsgewinn entsteht jedoch nur bei unabhängigen Geräten, getrennten Lagerorten, geprüften Empfangsadressen und einem getesteten Wiederherstellungsplan.

## FAZ: Selbstverwahrung verlangt Zeit, Wissen oder bezahlte Sicherheit

Die FAZ ordnet den Coldcard-Vorfall grundsätzlicher ein und stellt die Frage, wie viel Kontrolle Nutzer bei Bitcoin tatsächlich ausüben können. Wer Bitcoin selbst verwahrt, muss laut dem Bericht Firmware-Versionen verstehen, Zufallsgeneratoren bewerten, Angriffswege kennen und Sicherheitshinweise über Jahre verfolgen.

Die Zeitung beschreibt damit ein Spannungsfeld zwischen Kontrolle und technischer Kompetenz. Wer nicht bereit sei, Zeit und Wissen zu investieren, müsse das Risiko eingehen oder für professionelle Verwahrung bezahlen.

Nach Darstellung der FAZ könnte ein Teil der Coldcard-Nutzer deshalb zu regulierten Plattformen, Verwahrern oder anderen Strukturen zurückkehren. Als mögliche Langzeitwirkung des Vorfalls nennt der Bericht nicht nur den Verlust von 89 Millionen Dollar, sondern auch den Verlust des Arguments, Bitcoin sei sicher.

**Infobox:** Die FAZ sieht das zentrale Problem nicht ausschließlich in der Hardware, sondern im Vertrauen auf Software und Sicherheitsversprechen. Selbstverwahrung wird als Aufgabe beschrieben, die erhebliche technische Kenntnisse oder die Beauftragung eines Dienstleisters erfordert.

## Bitcoin-Prognosen für 2030 reichen von 300.000 bis 1,5 Millionen US-Dollar

WEB.DE berichtet über die wachsende Diskussion an der Wall Street, ob Bitcoin bis 2030 eine Million US-Dollar erreichen könnte. Neben Krypto-Anhängern beschäftigen sich demnach auch Banken und Vermögensverwalter mit möglichen Kurszielen.

ARK Invest hat laut WEB.DE drei Szenarien berechnet. Im pessimistischsten Szenario könnte Bitcoin bei rund 300.000 US-Dollar stehen, das Basisszenario sieht 710.000 Dollar vor und im Best-Case sind 1,5 Millionen Dollar möglich.

| Quelle oder Szenario | Prognose für 2030 | 

| ARK Invest, pessimistischstes Szenario | rund 300.000 US-Dollar | 

| ARK Invest, Basisszenario | 710.000 Dollar | 

| ARK Invest, Best-Case | 1,5 Millionen Dollar | 

| Standard Chartered | rund 500.000 Dollar | 

Standard Chartered hält laut WEB.DE bis 2030 einen Kurs von rund 500.000 Dollar für möglich. Zusätzliche Nachfrage könne vor allem durch börsengehandelte Bitcoin-Fonds entstehen, über die Anleger seit der Zulassung der US-Spot-ETFs investieren können, ohne die Kryptowährung selbst verwahren zu müssen.

Als Grundlage der hohen Kursziele nennt WEB.DE die Knappheit des Angebots. Mehr als 21 Millionen Bitcoin werde es nie geben. Gleichzeitig weist die Quelle darauf hin, dass Pensionsfonds und Versicherungen Bitcoin wegen der starken Schwankungen meiden könnten und strengere Regeln den Zugang für Banken und andere Großanleger erschweren könnten.

JPMorgan-Chef Jamie Dimon wird als langjähriger Kritiker genannt. Der Ökonom Kenneth Rogoff warnt laut WEB.DE zudem vor einfachen Vergleichen mit Gold, da Bitcoin keine vergleichbare lange Geschichte als Wertaufbewahrungsmittel habe und sich in größeren Krisen noch beweisen müsse.

**Infobox:** Die genannten 2030-Prognosen setzen eine weiter steigende Nachfrage großer Investoren voraus. WEB.DE betont, dass sich nicht seriös beantworten lässt, ob Bitcoin 2030 bei 300.000, 500.000 oder mehr als einer Million US-Dollar stehen wird.

## WiWo: Nächstes Bitcoin-Halving wird für das Frühjahr 2028 erwartet

Die WirtschaftsWoche berichtet, dass das nächste Bitcoin-Halving voraussichtlich im Frühjahr 2028 stattfindet. Es soll bei der Block-Höhe 1.050.000 ausgelöst werden und wäre das fünfte Halving seit Entstehung des Bitcoins.

Dabei soll sich die Block-Reward von 3,125 auf 1,5625 Bitcoin pro validiertem Block reduzieren. Der genaue Zeitpunkt bleibt eine Schätzung, weil die tatsächliche Dauer bis zur entsprechenden Blockhöhe von der Zufälligkeit des Minings und der variablen Hashrate abhängt.

| Eckdaten | Angabe der WirtschaftsWoche | 

| Voraussichtlicher Zeitraum | Frühjahr 2028 | 

| Block-Höhe | 1.050.000 | 

| Block-Reward vor dem Halving | 3,125 Bitcoin | 

| Block-Reward nach dem Halving | 1,5625 Bitcoin | 

| Letztes Halving | 20. April 2024 | 

Die WiWo erklärt, dass ein Halving nach der Entstehung von 210.000 neuen Bitcoin-Blöcken ausgelöst wird und etwa alle vier Jahre stattfindet. Die Belohnung für Miner wird dabei halbiert, wodurch mit fortschreitender Zeit weniger neue Bitcoin in Umlauf gelangen.

Die Quelle nennt als maximale Gesamtmenge 20.999.999,97690000 Bitcoin. Bislang seien rund 20.070.000 Bitcoin geschürft worden, Stand: 6. August 2026. Der letzte Bitcoin werde durch dieses System erst um das Jahr 2140 geschürft.

Für den Bitcoin-Kurs sieht die WiWo keine seriös benennbare genaue Prognose für das Halving im Frühjahr 2028. Ein langsamer wachsendes Angebot könne bei steigender Nachfrage zu einem Angebotsmangel und einem höheren Preis führen; zugleich könne die geringere Belohnung die Anreize für Miner reduzieren und damit Netzwerkaktivität und Hash Rate beeinflussen.

**Infobox:** Das Halving 2028 soll die Block-Reward von 3,125 auf 1,5625 Bitcoin reduzieren. Der Termin ist nicht exakt vorhersehbar, weil Mining und Hashrate den Zeitpunkt beeinflussen.

## Historische Halvings und Kursentwicklung im Überblick

Die WirtschaftsWoche stellt die bisherigen Halvings und die jeweils genannten Kursentwicklungen gegenüber. Nach Darstellung der Quelle ist der Bitcoin-Kurs nach einem Halving auf langfristiger Ebene in der Vergangenheit immer gestiegen.

| Halving | Datum | Reward-Veränderung | Kursangaben | 

| Erstes Halving | 28. November 2012 | 50 BTC auf 25 BTC | 12,35 Dollar zum Zeitpunkt des Halvings; 127 Dollar nach 150 Tagen; etwa 1038 Dollar im Dezember 2013 | 

| Zweites Halving | 9. Juli 2016 | 25 BTC auf 12,5 BTC | 650,63 Dollar zum Zeitpunkt des Halvings; rund 19.700 Dollar am 17. Dezember 2017 | 

| Drittes Halving | 11. Mai 2020 | Keine weitere Angabe im Artikel | 69.420 Dollar am 10. November 2021 | 

| Viertes Halving | 20. April 2024 | 6,25 Bitcoin auf 3,125 Bitcoin | 126.296 Dollar am 5. Oktober 2025 | 

Die Daten zeigen laut WiWo langfristige Kursanstiege nach den früheren Halvings, erlauben aber keine sichere Aussage über die Entwicklung nach 2028. Die geringere Block-Belohnung kann die Einnahmen der Miner verringern und dazu führen, dass einige Marktteilnehmer ausscheiden oder effizienter arbeiten müssen.

Nach dem letzten Bitcoin-Halving um das Jahr 2140 sollen Miner weiterhin Transaktionen validieren und bestätigen. Ihre Belohnung soll dann ausschließlich aus Gebühren für Bitcoin-Transaktionen bestehen.

**Infobox:** Historische Kursanstiege nach Halvings sind dokumentiert, stellen laut WiWo jedoch keine seriöse Prognose für 2028 dar. Die Auswirkungen betreffen neben dem Angebot auch die Einnahmen, Wettbewerbsfähigkeit und Netzwerkrolle der Miner.

## Standard Chartered hält laut Finanzen.net am Bitcoin-Ziel von 100.000 Dollar fest

Finanzen.net berichtet, dass Standard Chartered trotz eines Bärenmarkts an einem Bitcoin-Ziel von 100.000 Dollar festhält. Der Beitrag stellt die Einschätzung in den Zusammenhang mit der Debatte über die weitere Kursentwicklung und die institutionelle Nachfrage.

Die Meldung ergänzt die bei WEB.DE wiedergegebene langfristige Einschätzung der britischen Bank, wonach Standard Chartered bis 2030 einen Kurs von rund 500.000 Dollar für möglich hält. Als Nachfragequelle werden börsengehandelte Bitcoin-Fonds genannt.

Die Berichte zeigen damit unterschiedliche Zeithorizonte: Finanzen.net stellt das Ziel von 100.000 Dollar in den Mittelpunkt, während WEB.DE die mögliche Entwicklung bis 2030 behandelt. Beide Beiträge führen die Einschätzung auf die erwartete Nachfrage institutioneller Anleger zurück.

**Infobox:** Standard Chartered hält laut Finanzen.net am Bitcoin-Ziel von 100.000 Dollar fest. Für 2030 wird von WEB.DE zusätzlich ein mögliches Kursniveau von rund 500.000 Dollar genannt.

## Einschätzung der Redaktion

Die zentrale Konsequenz ist eine wachsende Professionalisierung des Bitcoin-Ökosystems: Hohe Kursziele und institutionelle Nachfrage erhöhen den Wert von Bitcoin, machen aber zugleich robuste Verwahrung unverzichtbar. Multisig kann Einzelrisiken deutlich begrenzen, ersetzt jedoch weder technisches Verständnis noch sorgfältige Notfallplanung. Für Anleger sind daher Sicherheitsarchitektur, Wiederherstellbarkeit und realistische Risikotoleranz ebenso entscheidend wie mögliche Kursgewinne.

**Zusammenfassung:** Bitcoin gewinnt an institutioneller Bedeutung, während Selbstverwahrung höhere Anforderungen an Kompetenz, Redundanz und Organisation stellt.

Quellen:
- [Bitcoin-Selbstverwahrung noch sicherer: Anleitung für Multisig-Wallet](https://www.blocktrainer.de/blog/bitcoin-selbstverwahrung-noch-sicherer-anleitung-fuer-multisig-wallet)
- [Coldcard-Hack bei Bitcoin: Was wirklich sicher ist](https://www.faz.net/aktuell/finanzen/coldcard-hack-bei-bitcoin-was-wirklich-sicher-ist-201097796.html)
- [Bitcoin 2030: Wie realistisch ist eine Million US-Dollar?](https://web.de/magazine/wirtschaft/bitcoin-2030-realistisch-million-us-dollar-42581422)
- [Bitcoin Halving 2028: Live-Countdown, Datum und Prognose](https://www.wiwo.de/finanzen/boerse/bitcoin-halving-2028-live-countdown-datum-und-prognose/29061320.html)
- [Standard Chartered hält an 100.000-Dollar-Bitcoin-Ziel fest](https://www.finanzen.net/nachricht/devisen/baerenmarkt-standard-chartered-haelt-an-100-000-dollar-bitcoin-ziel-fest-00-15849528)
- [Gold und Bitcoin – unsexy im Sommer?](https://www.wallstreet-online.de/nachricht/21210858-gold-bitcoin-unsexy-sommer)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [www.coinkurier.de](https://www.coinkurier.de/bitcoin-sicherheit-kursziele-und-halving-was-anleger-jetzt-wissen-muessen/)*
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