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    Bitcoin stabilisiert sich, Ethereum und Ripple bleiben unter wichtigen Widerständen

    KI-generiert
    21.10.2026 82 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
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    Bitcoin zeigt sich vergleichsweise stabil und hält sich nahe 83.000 US-Dollar. Der Kurs liegt über dem 50- und 200-Tage-EMA, während ein Anstieg über 89.337 US-Dollar das nächste stärkere Signal liefern könnte. Unterstützungen liegen bei rund 80.769 und 76.090 US-Dollar.
    Ethereum notiert bei etwa 2.449 US-Dollar und bleibt damit knapp unter dem Widerstand bei 2.480 US-Dollar. Ein nachhaltiger Ausbruch könnte den Weg in Richtung 2.546, 2.807 oder sogar 2.800 US-Dollar ebnen. Fällt der Kurs dagegen unter den Bereich um 2.326 beziehungsweise 2.300 US-Dollar, drohen weitere Rückgänge.
    Auch Ripple bleibt unter wichtigen technischen Marken: Der Kurs liegt bei rund 1,33 US-Dollar und damit unter dem 50- und 200-Tage-EMA. Die Unterstützung bei 1,2941 US-Dollar ist kurzfristig entscheidend. Ein Bruch dieser Marke könnte XRP in Richtung 1,1866 US-Dollar drücken.
    Besonders Ethereum steht zwischen positiven und negativen Impulsen. JPMorgan bringt seinen Dollar-Token auf das Ethereum-Hauptnetz, und Großinvestor Bitmine kaufte weitere 12.535 ETH. Gleichzeitig flossen rund 500 Millionen US-Dollar aus US-Ethereum-Fonds ab, während eine gehebelte Short-Position für zusätzlichen Verkaufsdruck sorgt.
    Insgesamt bleibt der Kryptomarkt uneinheitlich: Bitcoin stabilisiert sich, Ethereum und Ripple müssen erst wichtige Widerstände überwinden. Kleinere Kryptowährungen bewegten sich überwiegend nur leicht, während Bitcoin Cash und Binancecoin zulegten und Monero deutlicher nachgab. Die Stabilisierung ist ein positives Signal, aber noch kein bestätigter Trendwechsel.

    Der Kryptomarkt bleibt in Bewegung: Während sich Bitcoin nahe 83.000 US-Dollar behauptet, kämpfen Ethereum und Ripple mit wichtigen Widerständen. Der Pressespiegel zeigt, welche Kursmarken jetzt entscheidend sind, wie institutionelle Käufe und Fonds-Abflüsse den Ethereum-Markt prägen und wo sich Chancen sowie Risiken für weitere Kryptowährungen abzeichnen.

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    Bitcoin hält sich nahe 83.000 US-Dollar, Ethereum und Ripple bleiben unter technischen Widerständen

    Der Kryptomarkt zeigt am Mittwoch ein gemischtes Bild. Bitcoin setzt seine leichte Erholung fort, während Ethereum und Ripple zwar stabil bleiben, sich aber weiterhin unter wichtigen technischen Marken bewegen. Das berichtet FXStreet.

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    Bitcoin notierte laut FXStreet bei 82.930 USD und lag damit sowohl über dem 50-Tage-EMA bei 80.769 USD als auch über dem 200-Tage-EMA bei 76.090 USD. Der RSI lag bei etwa 52, während der MACD auf dem Tageschart kurz davor stand, über seine Signallinie zu steigen.

    Als möglicher Widerstand für eine weitere Erholung wird das 78,6%-Fibonacci-Retracement-Niveau bei 89.337 USD genannt. Darüber liegt der Zyklus-Hochbereich beim 100%-Retracement bei 97.924 USD; auf der Unterseite werden der 50-Tage-EMA bei 80.769 USD, der 200-Tage-EMA bei 76.090 USD und das 50%-Fibonacci-Niveau bei 77.862 USD als Unterstützungen genannt.

    Ethereum notierte bei 2.449 USD und blieb damit unter dem 50-Tage-EMA bei 2.480 USD. Gleichzeitig lag der Kurs weiterhin über dem 200-Tage-EMA bei 2.326,56 USD. FXStreet beschreibt das daraus entstehende Trendbild als Konsolidierung innerhalb einer breiteren bullischen Struktur.

    Ein nachhaltiger Schlusskurs über 2.480 USD könnte laut der Quelle die aktuelle bärische Tendenz abschwächen. Als weitere mögliche Zielbereiche werden die Hochs vom 21. August und 21. September bei rund 2.546 USD beziehungsweise 2.807 USD genannt. Unterhalb des 200-Tage-EMA nahe 2.326 USD könnte ein Rückgang in Richtung des Hochs vom 21. Mai bei 2.157 USD folgen.

    Ripple lag bei 1,333 USD und hielt sich damit nach einer Erholung von mehr als 2% am Vortag stabil. Der Kurs blieb jedoch unter dem 50-Tage-EMA bei 1,3748 USD und dem 200-Tage-EMA bei 1,3954 USD. Der RSI lag bei 42, während sich der MACD seiner Signallinie näherte und das negative Histogramm nachließ.

    Für Ripple gilt laut FXStreet das horizontale Niveau des Hochs vom 15. Juni bei 1,2941 USD als kurzfristige Unterstützung. Ein nachhaltiger Ausbruch darunter könnte den Rückgang in Richtung des Hochs vom 8. Juni bei 1,1866 USD ausweiten.

    „Die drei wichtigsten Kryptowährungen Bitcoin (BTC), Ethereum (ETH) und Ripple (XRP) halten sich am Mittwoch stabil, nachdem sie am Vortag mit einem bullischen Schlusskurs aus dem Handel gegangen waren.“ – FXStreet

    Infobox – FXStreet: Bitcoin notiert bei 82.930 USD und bleibt über seinen genannten gleitenden Durchschnitten. Ethereum steht bei 2.449 USD unter dem Widerstand bei 2.480 USD, während Ripple bei 1,333 USD unter den genannten EMA-Marken bleibt.

    Bitcoin, Ethereum und weitere Kryptowährungen am Mittwochvormittag

    Am Mittwochvormittag zeigte Bitcoin gegenüber dem Vortag eine leichte Stärke. Um 09:40 Uhr lag der Bitcoin-Kurs bei 82.941,32 US-Dollar, was einem Anstieg von 0,03 Prozent entsprach. Am Vortag hatte Bitcoin bei 82.918,21 US-Dollar notiert. Die Angaben stammen von Finanzen.net.

    Auch Ethereum legte leicht zu. Der Kurs stieg um 0,04 Prozent auf 2.448,08 US-Dollar, nachdem Ethereum am Vortag bei 2.447,11 US-Dollar gelegen hatte.

    Bitcoin Cash verzeichnete mit einem Plus von 1,56 Prozent auf 287,32 US-Dollar den stärksten Anstieg unter den im Bericht hervorgehobenen Kursen. Am Vortag war Bitcoin Cash noch mit 282,91 US-Dollar bewertet worden.

    Ripple stieg von 1,334 US-Dollar am Vortag auf 1,340 US-Dollar. Das entsprach einem Plus von 0,41 Prozent.

    Bei Litecoin ging es dagegen leicht abwärts. Um 09:40 Uhr stand der Kurs bei 61,42 US-Dollar und damit 0,07 Prozent niedriger als am Vortag, an dem Litecoin bei 61,47 US-Dollar notiert hatte.

    Monero gab deutlich nach. Der Kurs fiel von 602,03 US-Dollar am Vortag auf 585,16 US-Dollar, was einem Rückgang von 2,80 Prozent entsprach.

    KryptowährungKurs am MittwochvormittagVeränderungVortageswert
    Bitcoin82.941,32 US-Dollar0,03 Prozent82.918,21 US-Dollar
    Ethereum2.448,08 US-Dollar0,04 Prozent2.447,11 US-Dollar
    Bitcoin Cash287,32 US-Dollar1,56 Prozent282,91 US-Dollar
    Ripple1,340 US-Dollar0,41 Prozent1,334 US-Dollar
    Litecoin61,42 US-Dollar-0,07 Prozent61,47 US-Dollar
    Monero585,16 US-Dollar-2,80 Prozent602,03 US-Dollar

    Bei Cardano, Stellar und Tron waren laut Finanzen.net nur geringe Bewegungen zu sehen. Cardano lag am Mittwochvormittag bei 0,2246 US-Dollar, nach 0,2238 US-Dollar am Vortag. Stellar notierte bei 0,1836 US-Dollar, nachdem am Vortag 0,1818 US-Dollar erreicht worden waren. Tron lag bei 0,3308 US-Dollar, verglichen mit 0,3310 US-Dollar am Vortag.

    Binancecoin gewann 0,63 Prozent und stieg auf 745,46 US-Dollar. Am Vortag hatte der Kurs bei 740,81 US-Dollar gelegen. Solana legte um 0,05 Prozent auf 106,50 US-Dollar zu, nach 106,45 US-Dollar am Vortag.

    Rückgänge gab es bei Avalanche, dessen Kurs um 0,20 Prozent auf 9,719 US-Dollar fiel. Chainlink stieg hingegen um 0,55 Prozent auf 12,39 US-Dollar, während der Vortageswert bei 12,33 US-Dollar gelegen hatte. Sui wurde um 09:40 Uhr mit 1,034 US-Dollar festgestellt, nach 1,030 US-Dollar am Vortag. Dogecoin tendierte bei 0,0820 US-Dollar, verglichen mit 0,0818 US-Dollar am Vortag.

    Der finanzen.net Top 10 Crypto-ETP zeigte laut Bericht eine Entwicklung von 1,3 Prozent. Seit der Erstnotiz am 24.09.2024 wurde eine Veränderung von 19,0 Prozent angegeben.

    Infobox – Finanzen.net: Bitcoin und Ethereum bewegten sich am Mittwochvormittag nur leicht nach oben. Bitcoin Cash und Binancecoin gehörten zu den stärkeren Gewinnern, während Monero den deutlichsten Rückgang verzeichnete.

    Ethereum zwischen JPMorgan-Einstieg, Fonds-Abflüssen und Widerständen

    Ethereum stand in einer Analyse von Wallstreet Online im Spannungsfeld zwischen einem Engagement von JPMorgan und Abflüssen aus US-Ethereum-Fonds. JPMorgan brachte seinen Dollar-Token JPMD auf das Ethereum-Hauptnetz, nachdem dieser zuvor nur auf Base gelaufen war. Laut der Quelle soll der Token US-Dollar-Einlagen bei der Bank repräsentieren und Überweisungen rund um die Uhr ermöglichen.

    Trotz dieses Signals reagierte der Ethereum-Kurs nur begrenzt. Laut Yahoo Finance eröffnete Ether bei 2.408,26 Dollar, rund 0,4 Prozent über dem Vortag, und notierte anschließend bei rund 2.420 Dollar. Der erste Widerstand wurde bei 2.450 Dollar genannt.

    Der 50-Tage-Durchschnitt lag bei 2.500 Dollar und der 20-Tage-Durchschnitt bei 2.550 Dollar. Erst oberhalb von 2.600 Dollar sahen die in dem Beitrag genannten Analysten eine echte Trendwende. Als weiteres Ziel wurden 2.800 Dollar genannt.

    Belastend wirkten laut Wallstreet Online Abflüsse aus US-Ethereum-Produkten von rund 500 Millionen Dollar in der vergangenen Woche. Gleichzeitig wurde auf das für den 26. Oktober geplante Glamsterdam-Upgrade im Testnetz Hoodi verwiesen. Dabei soll das Gaslimit auf 200 Millionen angehoben werden.

    Wallstreet Online stellte dem langsamen Ethereum-Kurs das Projekt Pepeto gegenüber. Im Beitrag wird angegeben, dass dessen Bridge Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum verbinden und Token in weniger als 60 Sekunden für 0 Dollar übertragen soll, wobei nur die Netzwerkgebühr anfalle.

    Der Beitrag nennt für den Pepeto-Presale einen Preis von 0,000000188 Dollar und mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelte Mittel. Außerdem wird berichtet, dass SolidProof den Code vor dem Verkaufsstart geprüft und verifiziert habe. Die im Beitrag genannten Analysten hielten nach einem Listing ein 100-Faches für möglich.

    Die Darstellung enthält werbliche Aussagen zu Pepeto und verweist auf eine offizielle Projektseite. Wallstreet Online weist in dem Beitrag zugleich auf die Kursmarken von Ethereum und die Abflüsse aus US-Ethereum-Produkten hin.

    „Eine der größten Banken der Welt setzt also auf Ethereum, während viele Anleger ihr Geld abziehen.“ – Wallstreet Online

    Infobox – Wallstreet Online: Ethereum notierte im Beitrag bei rund 2.420 Dollar und blieb unter 2.450 Dollar. Als weitere technische Marken wurden 2.500 Dollar, 2.550 Dollar, 2.600 Dollar und 2.800 Dollar genannt; zugleich wurden Fonds-Abflüsse von rund 500 Millionen Dollar berichtet.

    Bitmine kauft weitere 12.535 ETH, während ein gehebelter Short aufgebaut wird

    FinanzNachrichten.de berichtet von einem weiteren Kauf des Ethereum-Großinvestors Bitmine. Das Unternehmen habe 12.535 ETH erworben und halte damit mehr als 6,04 Millionen ETH. Laut dem Beitrag entspricht dies fast fünf Prozent aller Coins.

    Der Ethereum-Kurs lag am Montagnachmittag bei rund 2.395 Dollar, nachdem er im Tagesverlauf bis 2.443 Dollar gestiegen war. Anfang Oktober habe ETH zwischen 2.700 und 2.800 Dollar gelegen. Bis zum Ziel von fünf Prozent aller Coins fehlten Bitmine laut Quelle noch rund 63.500 ETH.

    Parallel dazu eröffnete ein zehn Stunden altes Wallet einen Short über 13.826 ETH mit 25-fachem Hebel. Die Position war anfangs rund 33,5 Millionen Dollar wert und wurde beim jüngsten Anstieg teilweise liquidiert. Übrig blieben 8.849 ETH mit einem Liquidationspreis von 2.430 Dollar.

    Für die kurzfristige Ethereum-Prognose nennt FinanzNachrichten.de die 200-Tage-Linie bei 2.484 Dollar als ersten großen Widerstand. Darüber folgen 2.545 Dollar und das Septemberhoch bei rund 2.800 Dollar. Auf der Unterseite gilt der Bereich um 2.300 Dollar als wichtigste Unterstützung.

    Auch dieser Beitrag stellt Ethereum dem Projekt Pepeto gegenüber. Genannt werden eine Bridge zwischen Ethereum, BNB Chain, Solana, Base und Arbitrum, eine Übertragungsdauer von weniger als 60 Sekunden und eine Gebühr von 0 Dollar, wobei die Netzwerkgebühr anfalle.

    Der aktuelle Pepeto-Presale-Preis wird mit 0,000000188 Dollar angegeben. Laut FinanzNachrichten.de steigt der Preis mit jeder neuen Stufe. Der Beitrag nennt außerdem mehr als 10 Millionen Dollar eingesammelte Mittel sowie Analystenschätzungen von 100x bis 300x nach einer Notierung.

    Für die im Beitrag enthaltene Beispielrechnung werden 300 Dollar zum genannten Preis und ein möglicher Betrag von 90.000 Dollar beim oberen Szenario genannt. Diese Angaben stammen aus der werblichen Darstellung des Beitrags und werden hier nicht als eigene Bewertung übernommen.

    Infobox – FinanzNachrichten.de: Bitmine kaufte 12.535 ETH und hält laut Bericht mehr als 6,04 Millionen ETH. Dem stand ein gehebelter Short über 13.826 ETH gegenüber; die verbleibenden 8.849 ETH der Position hatten einen Liquidationspreis von 2.430 Dollar.

    Ethereum-Prognose: Widerstände bei 2.484 Dollar, 2.545 Dollar und 2.800 Dollar

    In einem weiteren Beitrag von FinanzNachrichten.de wird Ethereum bei rund 2.395 Dollar beschrieben. Der Kurs lag damit gut fünf Prozent unter dem Stand der Vorwoche. Im Tagesverlauf hatte ETH laut Quelle bis 2.443 Dollar zugelegt.

    Die 200-Tage-Linie bei 2.484 Dollar wird als erster großer Widerstand genannt. Darüber folgen 2.545 Dollar und das Septemberhoch bei rund 2.800 Dollar. Als wichtigste Unterstützung gilt der Bereich um 2.300 Dollar.

    Der Bericht beschreibt damit ein Marktbild, in dem Käufe durch Bitmine auf eine gehebelte Short-Position treffen. Der Short wurde mit 25-fachem Hebel eröffnet, wobei der Liquidationspreis der verbleibenden Position bei 2.430 Dollar lag.

    Infobox – FinanzNachrichten.de: Die im Beitrag genannten Schlüsselmarken für Ethereum sind 2.484 Dollar, 2.545 Dollar und rund 2.800 Dollar auf der Oberseite sowie 2.300 Dollar auf der Unterseite.

    Investing.com Deutsch: Quelle nicht auswertbar

    Der übermittelte Inhalt von Investing.com Deutsch enthält ausschließlich eine Fehlermeldung zur Anfrage. Nutzbare Nachrichten, Daten oder Kursangaben sind darin nicht enthalten.

    Die Meldung wird deshalb im Pressespiegel nicht inhaltlich ausgewertet.

    Infobox – Investing.com Deutsch: Im übermittelten Datensatz waren keine nutzbaren Inhalte vorhanden.

    Einschätzung der Redaktion

    Das Marktbild bleibt kurzfristig uneinheitlich: Bitcoin zeigt die vergleichsweise stärkste technische Stabilität, während Ethereum und Ripple erst wichtige Widerstände überwinden müssten, um ein belastbareres Erholungssignal zu liefern. Für Ethereum steht dabei die Diskrepanz zwischen institutioneller Nutzung, hohen Fonds-Abflüssen und spekulativem Leverage im Vordergrund. Sie erhöht die Anfälligkeit für starke Ausschläge in beide Richtungen.

    Die Käufe großer Marktteilnehmer können das langfristige Vertrauen stützen, ersetzen jedoch keinen bestätigten Kursausbruch. Solange zentrale Widerstände nicht nachhaltig überwunden werden, dominiert daher eher eine Konsolidierung als ein klarer neuer Aufwärtstrend. Werbliche Versprechen zu kleineren Krypto-Projekten sind angesichts der genannten Renditeziele besonders kritisch zu bewerten und sollten nicht mit der technischen Marktlage etablierter Kryptowährungen gleichgesetzt werden.

    Kernaussage: Die Stabilisierung ist ein positives Signal, aber noch kein belastbarer Trendwechsel. Entscheidend bleiben bestätigte Ausbrüche bei Ethereum und die Verteidigung der genannten Unterstützungszonen.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

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    Also bei BTC wirkt das ganze noch am ehesten nach stabilisierung, aber 83k hin oder her, so richtig überzeugt bin ich da noch nicht. Ein RSI von 52 ist ja quasi die Börsen version von „joa geht so“ und kein riesen Kaufsignal. Wenn 80k bzw die 200 Tage Linie hält, könnte man wenigstens sagen der Boden hält erstmal. Bei 89k wartet dann aber schon der nächste dicke Brocken, und bis fast 98k ist es doch noch ein ganzes Stück.

    Bei ETH finde ich die sache deutlich verwirrender. JPMorgan bringt einen Dollar token auf Ethereum, gleichzeitig fliessen hunderte Millionen aus den Fonds ab und dann kommt noch dieser 25x Short dazu. Das sind irgendwie drei komplett verschiedene Signale gleichzeitig. Ein grosser Bankeneinstieg klingt erstmal super, bedeutet aber nicht automatisch das ETH morgen hochgeht. Banken benutzen Netzwerke halt auch aus praktischen gründen und nicht nur weil sie den Coin kaufen wollen, glaub ich zumindest. Der Kurs muss am Ende trozdem über 2480 beziehungsweise 2500 kommen, sonst bleibt es wohl dieses zähe seitwärts gedödel.

    Diese Bitmine Käufe sind auch so eine Sache. 6 millionen ETH sind natürlich eine absurde Menge und wenn wirklich fast 5 Prozent aller Coins gehalten werden, ist das schon ein gewisses Klumpenrisiko. Wenn die weiter kaufen freuen sich die Bullen, wenn so ein grosser Halter aber irgendwann verkaufen will, gucken alle plötzlich ziemlich nervös auf den Chart. Das wird bei solchen Meldungen immer ein bisschen unterschlagen, weil „Investor kauft“ besser klingt als „ein Investor besitzt immer mehr und könnte theoretisch auch wieder verkaufen“.

    Der Short mit 25 fachem hebel zeigt für mich eher wie verrückt dieser Markt geworden ist. 13.826 ETH auf so einem Hebel ist keine normale Wette mehr sondern fast schon Münzwurf mit Anzug. Ein paar Prozent Bewegung und die Position ist weg. Und dann werden solche liquidierungen teilweise noch als wichtige Marktinfo verkauft, obwohl es eigentlich nur heisst das jemand sehr viel Risiko genommen hat.

    XRP hängt offenbar ebenfalls unter seinen Durchschnitten fest. Da sind 1,29 Unterstützung und 1,18 darunter wichtige Marken, aber bei diesen kleinen Bewegungen von 0,4 Prozent sollte man vieleicht nicht gleich von Erholung sprechen. Monero minus 2,8 Prozent fällt dagegen schon auf, wobei ein einzelner Vormittag natürlich auch nicht den ganzen Trend erklärt. Bitcoin Cash plus 1,56 Prozent ist nett, aber solche Tagesgewinner wechseln im Kryptomarkt schneller als man „Hodl“ falsch schreiben kann.

    Bei Pepeto musste ich dann doch etwas schmunzeln. 100x bis 300x, Millionen im Presale und eine Bridge die alles in unter 60 Sekunden für quasi null Dollar schafft, das klingt schon sehr nach Werbetext aus der Raketenabteilung. Gerade wenn gleichzeitig SolidProof und Analysten erwähnt werden, sollte man extra vorsichtig sein. Eine Codeprüfung sagt ja nicht, dass ein Projekt erfolgreich wird oder der Token später überhaupt genug Käufer hat. Und die Netzwerkgebühr ist auch nicht wirklich null, wenn sie nur nicht vom Projekt berechnet wird. Das wird gern so formuliert das es besser klingt.

    Unterm Strich würde ich bei ETH erstmal auf bestätigte Tagesschlüsse über 2480 oder eher 2500 warten. Darunter kann es genau so gut wieder Richtung 2300 rutschen. Bitcoin ist momentan der ruhigere Kandidat, aber auch da sind 83k keine magische Grenze. Die ganzen Zahlen machen den Eindruck von präzision, obwohl der Markt am Ende von Zinsen, Nachrichten und irgendwelchen Wallets abhängt die keiner kennt. Also lieber nicht wegen einer einzelnen positiven Meldung hinterher springen, besonders nicht bei Presales mit 300x versprechen.
    Was ich bei den ganzen Kursmarken noch etwas vermisse ist der Blick auf das Handelsvolumen. Ein Schlusskurs über irgendeiner Linie klingt erstmal schön, aber wenn dabei kaum Volumen dahinter steckt kann der Ausbruch doch genauso schnell wieder verpuffen. Gerade bei Ethereum sind 2.480, 2.500 oder 2.545 Dollar ja nicht weit auseinander und wahrscheinlich schauen viele Trader auf genau die selben Marken. Dann reicht manchmal schon ein kleiner Sprung über den Widerstand und alle springen hinterher, obwohl sich fundamental eigentlich garnichts geändert hat.

    Auch die unterschiedlichen Angaben zu den gleitenden Durchschnitten finde ich etwas verwirrend. Einmal wird die 200-Tage-Linie bei ungefähr 2.326 Dollar genannt und später bei 2.484 Dollar. Das kann natürlich an verschiedenen Zeitpunkten oder Berechnungen liegen, aber für Leser wirkt es erstmal so als würden zwei völlig verschiedene Landkarten benutzt. Bei solchen Analysen sollte man vielleicht immer dazuschreiben von welchem Kursstand und welchem Börsenplatz die Linie berechnet wurde, sonst vergleicht man am Ende Äpfel mit Krypto-Birnen.

    Interessant finde ich ausserdem, dass XRP trotz des RSI von 42 nicht wirklich stark nach oben dreht. Ein niedriger RSI bedeutet ja nicht automatisch Schnäppchen, sondern kann auch einfach zeigen das der Kurs schon länger schwach ist. Wenn der Bereich um 1,2941 hält, wäre das immerhin ein kleines positives Zeichen. Fällt diese Marke aber auf Tagesschlussbasis, könnte die Unterstützung bei 1,1866 schneller getestet werden als viele denken. Bei XRP wird außerdem ständig über Partnerschaften und mögliche ETF Fantasie gesprochen, aber im Chart sieht man davon bisher offenbar nicht besonders viel. Vielleicht ist der Markt bei solchen Ankündigungen inzwischen auch einfach vorsichtiger geworden.

    Die kleinen Bewegungen bei Cardano, Stellar und Tron sind für mich eigentlich fast informativer als die großen Schlagzeilen. Wenn überall nur ein paar Zehntelprozent passieren, zeigt das eher abwartende Stimmung als richtige Stärke. Das kann sich natürlich jederzeit ändern, besonders wenn Bitcoin eine klare Richtung vorgibt. Solana bei gut 106 Dollar wirkt ebenfalls nicht gerade wie ein Markt mit überschäumender Euphorie. Und Avalanche unter zehn Dollar erinnert daran, dass ein großer Name allein noch keinen Kursboden garantiert.

    Bei Litecoin ist der praktisch unveränderte Kurs irgendwie passend zum ganzen Artikel. Alle warten auf Signale, aber keiner bekommt ein richtiges. Binancecoin mit dem Plus von 0,63 Prozent sieht im Vergleich schon stark aus, wobei solche Tageswerte schnell überbewertet werden. Ein Plus von einem halben Prozent ist in Krypto oft nur normales rauschen und noch lange kein neuer Trend. Das gilt auch für Chainlink und Sui, die sich zwar leicht verbessern, aber daraus würde ich noch keine große Rotation in Altcoins ableiten.

    Der Top 10 Crypto-ETP mit 1,3 Prozent seit der Erstnotiz ist vielleicht für einige Anleger interessanter als die Einzelcoins. Ein ETP nimmt einem zumindest die Auswahl einzelner Projekte ab, dafür hat man natürlich Gebühren und hängt trotzdem am gesamten Markt. Die 19 Prozent seit September 2024 klingen auf den ersten Blick ordentlich, aber ohne Vergleichszeitraum und ohne zwischenzeitliche Rückgänge weiß man nicht wie ruhig oder nervig diese Rendite zustande kam. Bei Krypto wird ja gerne nur die grüne Zahl gezeigt, während die zwischenzeitlichen Bauchschmerzen im Kleingedruckten verschwinden.

    Das Glamsterdam Upgrade im Testnetz finde ich grundsätzlich spannender als die Presale Werbung. Eine höhere Gasgrenze könnte bei tatsächlicher Nutzung helfen, aber ein Upgrade im Testnetz ist eben noch keine Verbesserung die sofort jeder Nutzer merkt. Zwischen technischer Möglichkeit und realer Nachfrage liegen oft noch viele Monate, manchmal auch Jahre. Außerdem kann mehr Kapazität alleine nicht garantieren, dass Ethereum günstiger oder schneller wird, wenn andere Engpässe an ganz anderer Stelle liegen. Da werden in Artikeln gerne große Erwartungen an ein einzelnes Upgrade gehängt.

    Beim JPMorgan Token würde ich ebenfalls unterscheiden zwischen Ethereum als Infrastruktur und ETH als Anlage. Eine Bank kann das Netzwerk nutzen, ohne deshalb riesige Mengen ETH kaufen zu wollen. Trotzdem ist es ein Zeichen, wenn ein großes Institut die Infrastruktur überhaupt für geeignet hält. Das ist eher eine Art langsamer Vertrauensbeweis für die Technik und kein direkter Kurstreiber. Die rund 500 Millionen Dollar Abflüsse aus Ethereum Produkten passen dann wieder überhaupt nicht zu einer einfachen Erfolgsstory. Vermutlich haben verschiedene Marktteilnehmer einfach völlig verschiedene Zeithorizonte.

    Was mir beim Investing.com Abschnitt gefällt, ist ausnahmsweise die klare Aussage, dass keine Daten vorlagen. Viele Artikel würden aus einer Fehlermeldung wahrscheinlich trotzdem noch irgendeine Marktmeinung basteln. So bleibt wenigstens klar, dass dort nichts ausgewertet wurde. Das klingt banal, ist aber bei Finanznachrichten schon fast eine seltene Form von Ehrlichkeit.

    Bei Pepeto sollte man meiner Meinung nach nicht nur auf die 100x oder 300x Versprechen schauen, sondern auch darauf, wie der Token verteilt wird, wie viele Coins insgesamt existieren und ob es echte Liquidität nach dem Listing gibt. Ein niedriger Preis mit sehr vielen Nullen wirkt psychologisch billig, sagt aber überhaupt nichts über die Bewertung aus. Wenn zehn Billionen Token im Umlauf sind, ist 0,000000188 eben nicht automatisch ein Schnäppchen. Auch eine geprüfte Vertragstechnik bedeutet nicht, dass das Geschäftsmodell funktioniert oder die Käufer später wieder aussteigen können.

    Die Formulierung Übertragung für null Dollar ist ebenfalls etwas glatt. Wenn die Netzwerkgebühr trotzdem anfällt, kostet es eben nicht null, sondern nur keine zusätzliche Projektgebühr. Das ist ein ziemlich wichtiger Unterschied, besonders auf Netzwerken mit wechselnden Gebühren. Und weniger als 60 Sekunden klingt nur dann beeindruckend, wenn die Transaktion auch wirklich zuverlässig, sicher und mit ausreichend Liquidität funktioniert. Eine schnelle Brücke nutzt wenig, wenn man am anderen Ende keinen fairen Preis bekommt.

    Unterm Strich ist der Artikel für mich eher eine Sammlung von möglichen Signalen als eine klare Prognose. Bitcoin hält sich oberhalb wichtiger Durchschnitte, aber der Abstand bis zum Widerstand bei knapp 89.300 Dollar ist noch groß. Ethereum bekommt institutionelle Aufmerksamkeit und technische Upgrades, gleichzeitig fließen Gelder ab und der Kurs schafft nicht mal dauerhaft den Bereich um 2.500 Dollar. XRP zeigt etwas Stabilität, bleibt aber ebenfalls unter seinen Durchschnitten. Das ist kein Weltuntergang, aber eben auch noch kein überzeugender Bullenmarkt.

    Ich würde deshalb weniger auf einzelne Überschriften schauen und eher abwarten, ob die Ausbrüche mit Volumen, mehreren Tagesschlüssen und einem halbwegs vernünftigen Marktumfeld bestätigt werden. Sonst ist es am Ende wieder nur ein kurzer Pump, alle reden von der Trendwende und zwei Tage später stehen die Kurse erneut unter den gleichen Marken. Kryptomärkte sind manchmal wie ein Einkaufszentrum mit kaputtem Lautsprecher: überall kommen gleichzeitig Ansagen, aber man weiß nicht welche davon gerade wirklich wichtig ist.

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