Bitcoin SV (BSV) auf Allzeithoch! “Faketoshi” Craig Wright nun reichster Bitcoiner der Welt?!

1
758

Bitcoin SV (BSV) hat letzte Nacht ein neues Allzeithoch erreicht und ist zur viertgrößten Kryptowährung aufgestiegen. BSV-Gründer Craig Wright will derweil die Schlüssel zu Bitcoins (BTC) im Wert von knapp zehn Milliarden (!) US-Dollar erhalten haben.

Der Preis von Bitcoin SV (BSV) spielt weiterhin völlig verrückt. Innerhalb weniger Tage konnte sich der Wert der Kryptowährung von etwa 115 auf aktuell 360 US-Dollar mehr als verdreifachen. In der Nacht zum Mittwoch wurde sogar laut CoinMarketCap ein neues Allzeithoch von 441,20 US-Dollar erreicht, wobei dieses Niveau vorerst nicht gehalten werden konnte.

Craig Wright erhält angeblich 1,1 Millionen Bitcoin (BTC)

Alle Augen richten sich nun auf Craig Wright, den Initiator der Kryptowährung. Lange Zeit wurde der australische Informatiker als “Faketoshi” verspottet, da er von sich selbst behauptete, der mysteriöse Bitcoin (BTC)-Erfinder Satoshi Nakamoto zu sein, ohne überzeugende Beweise vorlegen zu können.

Doch nun könnte Wright tatsächlich die Private Keys zu einem unglaublichen Schatz von 1,1 Millionen BTC in Händen halten, was seine Identität als Satoshi stark untermauern würde. Zur Einordnung: 1,1 Millionen sind rund sechs Prozent aller Bitcoins, die zum aktuellen Zeitpunkt im Umlauf sind (inzwischen verlorene Coins eingerechnet).

Der aktuelle Wert eines solchen Schatzes beträgt 9,6 Milliarden US-Dollar, wobei man natürlich nicht alles auf einen Schlag verkaufen könnte, ohne einen enormen Crash auszulösen.

Wright soll diese gewaltige Menge an Digitalgeld zusammen mit seinem 2013 verstorbenen Geschäftspartner Dave Kleiman angehäuft haben. Dessen Erben sind vor Gericht gezogen und fordern 500.000 BTC für sich ein.

Kurier soll Wright die Keys überreicht haben

Als das Gericht jedoch anordnete, Wright solle die besagten Coins an die Kleimans übergeben, redete sich dieser heraus: Er habe aktuell keinen Zugriff auf die Coins, da diese im sogenannten “Tulip Trust” verwaltet würden.

Nun will Wright die Schlüssel zu dem gewaltigen Vermögen allerdings zurückerlangt haben. Am Dienstag machte er dem Gericht folgende Mitteilung:

“Dr. Wright teilt dem Gericht mit, dass eine dritte Partei die notwendigen Informationen und den Schlüsselabschnitt zum Entsperren der verschlüsselten Datei bereitgestellt hat, und Dr. Wright hat heute, wie vom Magistratsrichter angeordnet, eine Liste seiner Bitcoin-Besitztümer für die Kläger erstellt.”

Schwere Konsequenzen für BSV oder BTC

Wenn nun Wright tatsächlich die 1,1 Millionen BTC unter seiner Kontrolle hätte, könnte er zumindest seine Hälfte davon auf den Markt werfen und somit den Bitcoin-Preis einbrechen lassen. Dann könnte er den BSV-Preis in noch größere Höhen treiben.

Wenn alles aber ein Schwindel gewesen sollte die besagten BTC gar nicht existieren, dürfte Wrights Ruf endgültig ruiniert sein. Wahrscheinlich wird der BSV-Preis, welcher sich stark nach den aktuellen Entwicklungen um seinen Gründer richtet, dann ins Bodenlose fallen. Das Gericht hat Wright eine Frist bis zum 3. Februar gewährt. Dann wird die Stunde der Wahrheit schlagen!

Glaubst Du, dass  Craig Wright nun tatsächlich über eine Million Bitcoin kontrolliert? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

© Bild via United States Department of Energy, Wikimedia.org, gemeinfrei, editiert

1 Kommentar

  1. Die ganze Shitshow um BSV erinnert mich stark an Bitconnect oder OneCoin. Genau nix wird passieren, denn CSW produziert den ganzen Tag nur heiße Luft.

Hinterlasse einen Kommentar

Please enter your comment!
Please enter your name here