Bitcoin – Umfrage ergibt: institutionelle Investitionen haben grade erst begonnen! 

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Ein neuer Bericht der Krypto-Versicherungsgesellschaft Evertas legt nahe, dass bislang noch größtenteils außenstehende Branchen, wie zum Beispiel die Versicherungsindustrie, planen, sich in den nächsten fünf Jahren verstärkt auf Krypto-Assets zu konzentrieren.

Evertas sammelte Anfang dieses Jahres 2,8 Millionen US-Dollar an Startkapital, um seine Kryptoversicherungsprodukte in einer von Morgan Creek Digital angeführten Runde weiterzuentwickeln und Massenmarktauglich zu machen.

Pensionskassen und Versicherer könnten ihre Kryptoinvestitionen in den nächsten fünf Jahren erhöhen, auch wenn viele in diesem Segment noch Bedenken zu haben scheinen:

Evertas befragte Investoren, die ein kollektives Vermögen von rund 78,4 Milliarden US-Dollar überwachen. 64% der Befragten gaben an, dass sie einen leichten Anstieg der Krypto-Investitionen von Pensionsfonds, Familienbeamten, Versicherern und Staatsfonds erwarten. Weitere 26% der Befragten gaben an, dass sie ihre Investitionen in Bitcoin und andere Kryptowährungen in den nächsten fünf Jahren „dramatisch“ erhöhen werden. Insgesamt sind dies 90% der befragten institutionellen Anleger, die innerhalb der kommenden fünf Jahre einen Anstieg der Krypto-Anlagen erwarten oder vorhaben.

Dem Bericht zufolge wurde die Umfrage im Juli vom Marktforschungsunternehmen Pureprofile durchgeführt und umfasste insgesamt 50 institutionelle Investoren, die gleichmäßig zwischen den USA und Großbritannien aufgeteilt waren.

Auf die Frage hin, ob sie ein erhöhtes Risiko für Bitcoin- und Kryptoinvestitionen im generellen erwarten, gaben 84% der Befragten an, dass eine verbesserte regulatorische Infrastruktur sie rentabler machen wird, während 80% angaben, dass der expandierende Kryptomarkt die Liquidität verbessern wird.

Darüber hinaus gaben 76% an, dass es zukünftig mehr Mainstream-Finanzdienstleister und Fondmanager geben wird, die sich mit Krypto befassen und der gleiche Prozentsatz gab an, dass negative Zinssätze und Renditen für traditionellere Anleihen, mehr Parteien in Krypto-Assets treiben wird.

Trotzdem sind die befragten Investoren nach wie vor besorgt über Investitionen in Kryptowährungen.

Laut dem Bericht gaben 56% der Befragten an, „sehr besorgt“ über den Mangel an geeigneten Versicherungsschutzoptionen für Bitcoin- und Kryptoinvestitionen zu sein, während 54% ebenfalls „sehr besorgt“ über die Arbeitspraktiken und Compliance-Verfahren von Krypto-Unternehmen waren.

„Das Fehlen einer angemessenen Versicherung für den Markt für Krypto-Assets steht für viele institutionelle Anleger ganz oben auf der Liste der Bedenken. Dies ist vielleicht nicht überraschend, wenn Versicherer nur Kapazitäten von rund 2 Milliarden US-Dollar bereitstellen, für einen Markt mit einem Wert zwischen 250 und 300 Millionen US-Dollar“, sagte Evertas Präsident und COO Raymond Zenkich in einer Pressemitteilung. Wir arbeiten eng mit der Versicherungsgemeinschaft zusammen, um dieses Problem anzugehen.

Zusammenfassend kann man sicherlich sagen, dass das bloße Interesse der Versicherungsbranche am Kryptomarkt als ein bullisches Zeichen gedeutet werden darf, auch wenn für diese Industrie die heutigen regulatorischen Maßnahmen im Markt noch für Bedenken sorgen.

Bild@Pixabay / Lizenz

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