Bitcoin unter Druck: Märkte uneinheitlich, Strategy mit Gewinnsprung
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Der Kryptomarkt bleibt angespannt: Strategy meldet Rekordgewinne bei sinkendem Umsatz, Bitcoin fällt unter 80.000 Dollar, während die Aktienmärkte nachgeben.
Zwischen starken Quartalsgewinnen, fallenden Bitcoin-Kursen und neuen Sicherheitslücken bleibt der Kryptomarkt in Bewegung. Der Pressespiegel beleuchtet die wichtigsten Entwicklungen rund um Strategy, die Marktstimmung, Bitcoin Core und typische Fehler beim Bitcoin-Kauf.
Strategy meldet im dritten Quartal 2026 hohen Gewinn je Aktie, aber rückläufigen Umsatz
Strategy hat laut Finanzen.net seine Bilanz für das dritte Quartal 2026 veröffentlicht. Der Gewinn je Aktie lag bei 44,75 US-Dollar, nachdem im Vorjahresquartal 8,42 US-Dollar je Anteilschein erzielt worden waren.
Damit übertraf das Unternehmen die Analystenschätzung von 20,19 US-Dollar je Aktie. Beim Umsatz verzeichnete Strategy hingegen einen Rückgang von 128,7 Millionen US-Dollar auf 125,4 Millionen US-Dollar und blieb damit unter der Analystenerwartung von 127,8 Millionen US-Dollar.
Die Aktie reagierte im nachbörslichen Handel an der NASDAQ zeitweise mit einem Kursverlust von 5,75 Prozent auf 133,47 US-Dollar. Die Reaktion erfolgte damit trotz des deutlich über den Erwartungen liegenden Gewinns je Aktie.
| Kennzahl | Drittes Quartal 2026 | Vorjahresquartal beziehungsweise Erwartung |
|---|---|---|
| Gewinn je Aktie | 44,75 US-Dollar | 8,42 US-Dollar im Vorjahresquartal |
| Analystenschätzung Gewinn je Aktie | 20,19 US-Dollar | |
| Umsatz | 125,4 Millionen US-Dollar | 128,7 Millionen US-Dollar im Vorjahresquartal |
| Analystenschätzung Umsatz | 127,8 Millionen US-Dollar | |
| Nachbörslicher Kursverlust | 5,75 Prozent | 133,47 US-Dollar |
Zusammenfassung: Strategy übertraf die Gewinnschätzung deutlich, meldete aber einen niedrigeren Umsatz und geriet nachbörslich unter Druck. Quelle: Finanzen.net.
DAX vor dem Wochenende leicht tiefer erwartet, Bitcoin unter 80.000 Dollar
Der DAX schloss laut Der Aktionär am Donnerstag erstmals seit rund sieben Wochen wieder über der Marke von 26.000 Punkten. Zum Xetra-Schluss stand ein Plus von 1,3 Prozent auf 26.040 Punkte.
Rückenwind kam dem Bericht zufolge von den Zinspausen der Fed und der EZB sowie von Adidas. Für den Freitagmorgen taxierte der Broker IG den deutschen Leitindex jedoch 0,2 Prozent tiefer auf 25.999 Zähler.
Belastend wirkten die nachbörslichen Reaktionen auf Zahlen von Amazon und Intel. Die Amazon-Aktie verlor zeitweise mehr als elf Prozent und lag zuletzt 5,4 Prozent im Minus. Intel enttäuschte mit seiner Prognose für das laufende Quartal; die Aktie brach nachbörslich 23 Prozent ein.
Auf der deutschen Konjunkturseite standen die erste Schätzung zum Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal, die Arbeitslosenzahl für Oktober und die vorläufigen Verbraucherpreise für Oktober im Terminkalender. Die Veröffentlichungen waren für 10:00 Uhr beziehungsweise 14:00 Uhr angekündigt.
Bei den Unternehmen wurden unter anderem Quartalszahlen von Gerresheimer, Sanofi, Puma, BP, Astrazeneca, Chevron, AbbVie und ExxonMobil erwartet. Im DAX hatte Adidas am Vortag mit einem Plus von 5,8 Prozent an der Spitze gelegen, während Vonovia mit minus 3,0 Prozent das Schlusslicht bildete.
Die Ölpreise legten zuletzt wieder zu. Ein Barrel der Nordsee-Sorte Brent kostete am Freitagmorgen gut 116 Dollar, ein Barrel WTI gut 103 Dollar. Gold wurde mit 4.005 Dollar je Feinunze gehandelt, Silber mit 51,58 Dollar je Feinunze.
Der Bitcoin kostete 78.480 Dollar und rutschte damit unter die psychologisch wichtige Marke von 80.000 Dollar. Als Auslöser nannte der Bericht Sorgen um einen möglichen Sicherheitsvorfall bei Binance.
| Wert | Stand beziehungsweise Veränderung |
|---|---|
| DAX zum Xetra-Schluss | 26.040 Punkte, plus 1,3 Prozent |
| DAX-Taxierung von IG | 25.999 Zähler, 0,2 Prozent tiefer |
| Brent | gut 116 Dollar je Barrel |
| WTI | gut 103 Dollar je Barrel |
| Gold | 4.005 Dollar je Feinunze |
| Silber | 51,58 Dollar je Feinunze |
| Bitcoin | 78.480 Dollar |
Zusammenfassung: Der DAX behauptete sich über 26.000 Punkten, wurde vor dem Wochenende aber schwächer erwartet. Bitcoin fiel unter 80.000 Dollar, während hohe Ölpreise und schwache US-Technologiewerte das Marktbild belasteten. Quelle: Der Aktionär.
Wall Street gibt nach, asiatische Märkte zeigen gemischtes Bild
Auch die US-Börsen standen laut Der Aktionär unter Druck. Der Nasdaq 100 verlor 1,4 Prozent auf 29.403 Punkte, belastet von Alphabet.
Alphabet hatte im Quartal mehr investiert, als das laufende Geschäft an Cashflow einbrachte. Der Dow Jones schloss 0,3 Prozent tiefer bei 52.343 Punkten, während der S&P 500 ebenfalls um 0,3 Prozent auf 7.720 Punkte nachgab.
An den wichtigsten asiatischen Märkten war das Bild am Freitagmorgen uneinheitlich. Der Nikkei 225 verlor 2,3 Prozent, der CSI 300 gab 0,4 Prozent nach und der südkoreanische KOSPI fiel 4,1 Prozent.
Der Hang Seng in Hongkong entwickelte sich dagegen positiv und legte 1,7 Prozent zu. Damit standen deutliche Verluste in Japan und Südkorea einem Anstieg in Hongkong gegenüber.
| Index | Veränderung | Schlussstand |
|---|---|---|
| Nasdaq 100 | minus 1,4 Prozent | 29.403 Punkte |
| Dow Jones | minus 0,3 Prozent | 52.343 Punkte |
| S&P 500 | minus 0,3 Prozent | 7.720 Punkte |
| Nikkei 225 | minus 2,3 Prozent | |
| CSI 300 | minus 0,4 Prozent | |
| KOSPI | minus 4,1 Prozent | |
| Hang Seng | plus 1,7 Prozent |
Zusammenfassung: Belastungen bei US-Technologiewerten drückten die Wall Street, während die asiatischen Märkte uneinheitlich tendierten. Quelle: Der Aktionär.
WirtschaftsWoche thematisiert Streit der Banken um die ETF-Rente
Die WirtschaftsWoche widmet sich in ihrem Podcast „Bitcoin & Beyond“ dem Banken-Beef um die ETF-Rente. Der Beitrag ist als Podcast-Folge des New-Finance-Podcasts der WirtschaftsWoche ausgewiesen.
Konkrete inhaltliche Einzelheiten zur Auseinandersetzung werden im vorliegenden Quelltext nicht wiedergegeben. Die WirtschaftsWoche weist zugleich darauf hin, dass der Podcast keine Anlageberatung darstellt, sondern der Information und Unterhaltung dient.
„Dieser Podcast ist keine Anlageberatung, sondern dient lediglich der Information und Unterhaltung.“
Zusammenfassung: Die Podcast-Folge behandelt den Bankenstreit um die ETF-Rente und enthält einen ausdrücklichen Hinweis auf den Informations- und Unterhaltungscharakter. Quelle: WirtschaftsWoche.
Bitcoin-Volatilität sinkt laut James Check auf ruhigeres Niveau
Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über die Einschätzung des Checkonchain-Gründers James Check, wonach ein ruhigerer Bitcoin ein bullisches Signal sein kann. Die Kursschwankungen seien auf ein Niveau gesunken, das zuletzt im Sommer 2023 zu beobachten gewesen sei.
Check, früher Analyst bei Glassnode, erklärte in der Honest Money Show am 27. Oktober, Bitcoin habe seine spekulative Jugendphase hinter sich gelassen. Glassnode-Daten zufolge lag die 1-Monats-Volatilität bei 25,2 Prozent; Bitcoin habe seit 2015 nur an etwa 5 Prozent der Tage ruhiger gehandelt.
Auch die jährliche Volatilitäts-Spanne habe sich verändert. Sie sank laut dem Bericht von etwa 55–78 Prozent Mitte 2022 auf nun rund 30–52 Prozent.
Der jüngste Kursrückgang fiel dem Bericht zufolge ebenfalls geringer aus als in früheren Bärenmärkten. Bitcoin fiel um rund 54 Prozent von seinem Hoch bei 126.000 USD im Oktober 2025 auf 58.379 USD am 30. Juni.
| Bärenmarkt | Kursrückgang vom Hoch zum Tief |
|---|---|
| 2018 | 84 Prozent |
| 2022 | 77 Prozent |
| 2025–2026 | 54 Prozent |
Check führt die geringeren Einbrüche auf ein gesunkenes Existenzrisiko zurück. Der Markt habe sich bei etwa 60.000 USD stabilisiert statt wie früher bei 40.000 USD, weil weniger Investoren einen Zusammenbruch von Bitcoin erwarteten.
JPMorgan nahm Bitcoin laut dem Bericht am 19. Oktober erstmals in seine „2027 Long-Term Capital Market Assumptions“ auf. Die erste Renditeprognose des Instituts für Bitcoin liegt bei 10 Prozent pro Jahr und damit über den Prognosen für US-Aktien von 7,5 Prozent und Gold von 5,5 Prozent.
Trotzdem schließt JPMorgan Bitcoin aus seinen Modellportfolios aus. Als Gründe nennt die Bank instabile Korrelationen und eine historische Volatilität von 55 Prozent, die etwa dem Dreifachen von Aktien oder Gold entspreche.
Die aktuelle Ruhe birgt laut Glassnode auch Risiken. Langfristige Halter mit Einstiegskursen zwischen 85.000 und 118.000 USD könnten bei einer Erholung in Richtung 85.000 USD verkaufen. Check erwartet, dass die ruhige Phase andauert, bis Bitcoin die Marke von 100.000 USD überschreitet.
Zusammenfassung: James Check interpretiert die gesunkene Volatilität als mögliches bullisches Signal, während JPMorgan weiterhin auf hohe historische Schwankungen und instabile Korrelationen verweist. Quelle: Yahoo Finanzen Deutschland.
Bitcoin Core: Drei Sicherheitslücken entdeckt, Updates verfügbar
Bei Bitcoin Core sind laut Blocktrainer drei Sicherheitslücken öffentlich gemacht worden. Angreifer können unter bestimmten Umständen Bitcoin-Nodes zum Absturz bringen; zwei Schwachstellen wurden als mittelschwer eingestuft, während die dritte trotz theoretisch schwerwiegenderer Folgen nur unter extrem unwahrscheinlichen Bedingungen ausnutzbar ist.
Die erste Schwachstelle betrifft den Arbeitsspeicher. Bösartige Netzwerkteilnehmer können sich als veraltete Bitcoin-Clients ausgeben und den Empfang von Nachrichten gezielt verzögern. Dadurch sammeln sich Daten im Arbeitsspeicher eines Nodes an, wobei der zusätzliche Speicherverbrauch bis zu fünf Megabyte pro Stunde und ausgehender Verbindung betragen kann.
Die zweite Schwachstelle betrifft Bitcoin-Nodes auf Windows, macOS und BSD-Systemen. Speziell präparierte Netzwerkdaten können eine interne Schutzfunktion umgehen, die verhindern soll, dass einzelne Verbindungen unbegrenzt Arbeitsspeicher belegen. Linux-Systeme sind von dieser konkreten Schwachstelle nicht betroffen.
Bei der dritten Schwachstelle geht es um die Speicherung sogenannter Undo-Daten. Diese werden benötigt, um bereits verarbeitete Blöcke bei einer Reorganisation der Blockchain rückgängig machen zu können.
Unter extremen Bedingungen könnte ein Angreifer durch gezielt erzeugte gültige Blöcke einen Überlauf der entsprechenden Dateien verursachen. In Verbindung mit einer passenden Blockchain-Reorganisation könnten Nodes abstürzen und ihre Daten neu einlesen müssen. Theoretisch wäre auch eine Beschädigung des UTXO-Sets denkbar.
Die praktische Ausnutzung stufen die Entwickler laut Blocktrainer als nahezu undurchführbar ein. Ein Angreifer müsste Tausende speziell konstruierte Blöcke schürfen und anschließend eine ganz bestimmte Reorganisation der Blockchain herbeiführen.
Alle drei Fehler wurden mithilfe von Project Loupe entdeckt, einer KI-gestützten Initiative zur automatisierten Sicherheitsüberprüfung von Softwarecode. Das Projekt wurde von Elias Rohrer bei Spiral entwickelt; Gregory Sanders überprüfte die Ergebnisse und leitete sie an das Bitcoin-Core-Sicherheitsteam weiter.
Die Sicherheitsupdates wurden am 27. und 28. Oktober veröffentlicht. Die Schwachstellen sind in Bitcoin Core 29.5, 30.4, 31.2 und 32.1 behoben. Die dritte Schwachstelle besteht jedoch auf 32-Bit-Systemen sowie bei der Speicherung von Blockchain-Daten auf FAT32-Dateisystemen weiterhin.
| Bereich | Angabe |
|---|---|
| Betroffene Software | Bitcoin Core |
| Anzahl der Sicherheitslücken | Drei |
| Maximaler zusätzlicher Speicherverbrauch | Bis zu fünf Megabyte pro Stunde und ausgehender Verbindung |
| Veröffentlichung der Updates | 27. und 28. Oktober |
| Behobene Versionen | 29.5, 30.4, 31.2 und 32.1 |
Die Schwachstellen betreffen laut Quelle in erster Linie die Stabilität und Verfügbarkeit einzelner Nodes. Ein direkter Zugriff auf private Schlüssel oder der Diebstahl von Bitcoin sei dadurch nicht möglich.
Zusammenfassung: Bitcoin-Core-Betreiber sollten ihre Version prüfen und gegebenenfalls auf eine aktualisierte Version umsteigen. Die Sicherheitslücken ermöglichen laut Blocktrainer keinen direkten Zugriff auf private Schlüssel oder den Diebstahl von Bitcoin. Quelle: Blocktrainer.
Merkur warnt Einsteiger vor fünf Fehlern beim Bitcoin-Kauf
Der Merkur befasst sich mit fünf Fehlern, die Einsteiger beim Bitcoin-Kauf viel Geld kosten können. Im vorliegenden Quelltext werden die einzelnen Fehler jedoch nicht vollständig wiedergegeben.
Der Artikel ist mit dem 29.10.2026, 12:38 Uhr datiert und Sebastian Rau als Autor zugeordnet. Aus den verfügbaren Inhalten geht hervor, dass der Beitrag auf typische Fehler beim Einstieg sowie auf Möglichkeiten zum Sparen bei Gebühren und Steuern abzielt.
Zusammenfassung: Der Merkur richtet sich an Bitcoin-Einsteiger und behandelt fünf kostspielige Fehler; die konkreten Einzelpunkte sind im vorliegenden Quelltext nicht vollständig enthalten. Quelle: Merkur.
Einschätzung der Redaktion
Die Nachrichtenlage zeigt ein fragiles Marktumfeld: Einzelne starke Gewinnzahlen reichen nicht aus, wenn Umsatz, Prognosen oder Finanzierungsperspektiven enttäuschen. Besonders bei Bitcoin bleibt die gesunkene Volatilität ambivalent: Sie kann für wachsende Marktbreite sprechen, beseitigt aber weder Bewertungs- noch Sicherheitsrisiken.
Für Anleger gewinnt daher die Qualität der Erträge, die technologische Stabilität und das Risikomanagement an Bedeutung. Kurzfristige Kursreaktionen dürften angesichts hoher Bewertungen, schwacher Technologievorgaben und makroökonomischer Unsicherheit besonders empfindlich bleiben.
Fazit: Stabilisierungstendenzen sind erkennbar, ein belastbarer neuer Aufwärtstrend lässt sich daraus jedoch nicht ableiten.
Quellen:
- Strategy-Aktie leichter: Bitcoin-Riese meldet ernüchternde Zahlen
- DAX-Prognose: Tiefer, Bitcoin unter Druck – Amazon, Intel, Puma, BP, Adidas, Bayer, Vonovia im Fokus
- Podcast Bitcoin & Beyond: Der Banken-Beef um die ETF-Rente
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