Bitcoin zwischen Quantenrisiko, Inflationsdebatte und neuem Kursimpuls
Autor: Coinkurier Redaktion
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Kategorie: Nachrichten
Zusammenfassung: Der Kryptomarkt diskutiert eine mögliche fundamentale Quantencomputer-Grenze, Wissenslücken beim Inflationsschutz durch Bitcoin und die Nachhaltigkeit jüngster Kursgewinne.
Quantencomputer, Inflationsschutz und geopolitische Risiken: Der Kryptomarkt steht vor entscheidenden Fragen. Während eine neue Theorie die Bedrohung für Bitcoin durch Quantencomputer infrage stellt, diskutieren Experten über Wissenslücken beim Inflationsschutz und die Nachhaltigkeit der jüngsten Kursgewinne. Der Pressespiegel zeigt, welche Entwicklungen Anleger jetzt im Blick behalten sollten.
Quantencomputer, Inflation und Bitcoin-Kurs: Das bewegt den Kryptomarkt
Oxford-Physiker stellt Quantenbedrohung für Bitcoin grundsätzlich infrage
Ein Paper des Oxford-Physikers Tim Palmer stellt laut Blocktrainer die bisherige Annahme infrage, dass leistungsfähige Quantencomputer eines Tages Bitcoin-Signaturen brechen könnten. Nach Palmers Theorie könnten heutige Qubit-Technologien niemals leistungsfähig genug werden, um die Kryptografie hinter Bitcoin zu knacken.
Palmer vertritt in seinem Paper „Rational Quantum Mechanics: Testing Quantum Theory with Quantum Computers“ die These, dass der Zustandsraum der Quantenmechanik, der sogenannte Hilbertraum, nicht kontinuierlich, sondern diskret ist. Quantenzustände seien in seiner „Rationalen Quantenmechanik“ nur dann mathematisch definiert, wenn Amplituden und Phasen rationale Zahlen seien.
Das zentrale Argument betrifft die verfügbare Informationsmenge. Ein System aus N verschränkten Qubits lasse sich in Palmers Modell durch N Bitstrings der Länge L beschreiben und enthalte damit N × L Bits an Information. Diese Menge wachse linear mit der Zahl der Qubits, während die konventionelle Quantenmechanik für denselben Zustand 2N+1 – 2 Freiheitsgrade verlange.
Oberhalb einer kritischen Qubit-Zahl Nmax ≈ log₂(L) reiche die Information nach dieser Theorie nicht mehr aus, um jedem Freiheitsgrad auch nur ein Bit zuzuordnen. Palmer leitet daraus Grenzen für verschiedene Technologien ab.
| Qubit-Technologie | Geschätzte Grenze |
|---|---|
| Quantenpunkt-Qubits | Nmax ≈ 200 |
| Photonische Qubits | Nmax ≈ 300 |
| Ionenfallen-Qubits | Nmax ≈ 400 |
| Absolute Obergrenze | Nmax ≈ 1.000 |
Eine unabhängige Einschätzung von Paul Davies, die auf dem Informationsgehalt des gesamten Universums basiert, kommt laut Blocktrainer auf einen vergleichbaren Wert von rund 400 Qubits. Die absolute Obergrenze von Nmax ≈ 1.000 soll demnach unabhängig vom technologischen Entwicklungsstand nicht überschritten werden können.
Für Shors Algorithmus hätte diese Grenze erhebliche Folgen. Für eine 2048-Bit-RSA-Zahl wären 2.049 logische, fehlerkorrigierte Qubits erforderlich. Diese Zahl liege jenseits der von Palmer angenommenen fundamentalen Obergrenze von 1.000.
Bei Bitcoins ECDSA über der Kurve secp256k1 lag die klassische Schätzung laut dem Artikel bei rund 2.300 logischen Qubits. Durch sparsamere Schaltungskonstruktionen sei die Schätzung inzwischen auf rund 835 Qubits gesunken, allerdings um den Preis einer deutlich höheren Gatterzahl.
Blocktrainer weist darauf hin, dass auch 835 Qubits mehr als doppelt so viele wären, wie mit heutigen Technologien nach Palmers Modell möglich seien. Die neue Schätzung liege jedoch unterhalb der absoluten Obergrenze von 1.000, sodass eine hypothetische künftige Qubit-Technologie nahe dieser Grenze grundsätzlich in Reichweite käme.
„So wenig wie ein klassischer Computer jemals eine 2048-Bit-RSA-Zahl faktorisieren wird, wird es auch ein Quantencomputer niemals tun.“
Die Theorie ist laut Blocktrainer noch nicht experimentell bestätigt. Sie soll jedoch überprüfbar sein: Nähere sich ein Quantencomputer der Grenze Nmax, müsste seine Leistung beim Faktorisieren an eine harte Grenze stoßen. Wenn die Roadmaps der Quantenindustrie zutreffen, könnte ein entsprechendes Experiment in weniger als fünf Jahren entscheiden, ob Palmer recht hat.
Der Mainstream-Einschätzung von Craig Gidney zufolge könnte die Faktorisierung von RSA-2048 mit weniger als einer Million physikalischer Qubits machbar sein. Diese Sicht geht davon aus, dass vor allem technische Hürden bestehen, während Palmers Theorie eine fundamentale physikalische Grenze behauptet.
Selbst wenn sich Palmers Modell nicht bestätigen sollte, verweist Blocktrainer auf quantensichere Vorschläge wie SHRINCS als möglichen Plan B für Bitcoin.
Zusammenfassung: Tim Palmer sieht die Zahl möglicher Qubits durch eine fundamentale Grenze beschränkt. Seine Vorhersage ist noch nicht bestätigt, könnte laut Blocktrainer aber in weniger als fünf Jahren experimentell überprüft werden.
Bitcoin als Inflationsschutz: Bafin-Umfrage zeigt Wissenslücken
Die Berliner Morgenpost berichtet über eine Umfrage der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht, nach der 54 Prozent der befragten Krypto-Besitzer davon ausgehen, dass Bitcoin vor steigenden Preisen schützt. Die Bafin wertet diese Aussage als falsch, während Pascal Nörrenberg, Geschäftsführer von Etoro Deutschland, das Urteil als zu pauschal bezeichnet.
Für die Untersuchung befragte die Bafin im April 2026 insgesamt 1000 Personen und stellte ihnen 16 Wissensfragen zu Kryptowerten. Rund 13 Prozent der Befragten besaßen bereits Kryptowerte. Diese Gruppe beantwortete 57 Prozent der Fragen richtig, während 31 Prozent der Antworten aus Sicht der Finanzaufsicht falsch waren.
Die Bafin begründet ihre Einschätzung zum Inflationsschutz mit der hohen Volatilität von Bitcoin. Der Kurs könne binnen weniger Tage deutlich steigen oder fallen, wodurch die Kryptowährung die Kaufkraft des investierten Geldes kurzfristig nicht zuverlässig erhalten müsse.
„Ich glaube, ‚falsch liegen‘ greift hier etwas zu kurz.“
Nörrenberg räumt laut Berliner Morgenpost ein, dass Bitcoin kurzfristig keine zuverlässige Absicherung gegen Inflation darstellt. Langfristig sei die Überlegung vieler Anleger jedoch nachvollziehbar, weil das Bitcoin-Angebot auf maximal 21 Millionen Einheiten begrenzt ist.
Die Begrenzung wird von Anlegern als digitale Knappheit und als mögliche Absicherung gegen Geldentwertung betrachtet. Nörrenberg bezeichnet diese Überlegung als legitime Anlagethese, warnt aber davor, daraus eine Garantie abzuleiten.
„Eine langfristige Anlagethese und eine Garantie sind zwei Paar Schuhe.“
Bitcoin könne nach Einschätzung des Experten in einem diversifizierten Portfolio sinnvoll sein. Gleichzeitig könne der Glaube an die Kryptowährung Anleger für die damit verbundenen Risiken blind machen, etwa wenn eine Position zu groß werde oder die Anleger nicht auf die unvermeidliche Volatilität vorbereitet seien.
- Bitcoin ist laut der Bafin hochvolatil.
- Die Begrenzung des Angebots auf maximal 21 Millionen Einheiten wird von Anlegern als digitale Knappheit betrachtet.
- Eine langfristige Anlagethese ist laut Pascal Nörrenberg keine Garantie.
- Die Volatilität kann Chancen schaffen, erfordert laut dem Experten aber Disziplin.
Auch bei Stablecoins stellte die Bafin Wissenslücken fest. Die Hälfte der befragten Krypto-Besitzer hielt Stablecoins für geeignet, um Vermögen aufzubauen.
Stablecoins unterscheiden sich laut Berliner Morgenpost von Bitcoin, weil ihr Wert möglichst stabil bleiben soll und an einen Referenzwert gekoppelt ist. Ein an den US-Dollar gekoppelter Stablecoin soll möglichst dauerhaft etwa einen Dollar wert sein und nicht zwei oder drei. Die Bindung an eine Währung schützt zudem nicht vor deren Kaufkraftverlust durch Inflation.
Zusammenfassung: Die Bafin-Umfrage zeigt Wissenslücken bei Bitcoin und Stablecoins. Bitcoin wird von vielen Anlegern langfristig als möglicher Inflationsschutz betrachtet, während die Bafin vor der hohen Volatilität warnt und ein Krypto-Experte zwischen Anlagethese und Garantie unterscheidet.
Bitcoin erreicht laut Yahoo Finanzen wieder 81.000 USD
Nach Angaben von Yahoo Finanzen erreichte Bitcoin am Donnerstag wieder 81.000 USD. Im zugehörigen Kursüberblick wurde für BTC-USD ein Plus von 4,20% ausgewiesen.
Als Auslöser nennt der Bericht neue Diskussionen über ein mögliches Ende des Iran-Kriegs sowie Aussagen von Fed-Gouverneur Christopher Waller zur Zinspolitik. Berichten zufolge erwägt das engste Umfeld von US-Präsident Trump, den Krieg offiziell für beendet zu erklären, während der Druck wegen der anstehenden Zwischenwahlen zunimmt.
Bitcoin war zuvor am Dienstag unter 77.000 USD gefallen, nachdem US-Präsident Trump neue Angriffe in der Nähe der Straße von Hormus bestätigt hatte. Der Anstieg am Donnerstag wird im Bericht als Reaktion auf die veränderte Diskussion über den Krieg eingeordnet.
Die Entwicklung am Ölmarkt zeichnete laut Yahoo Finanzen jedoch kein eindeutiges Bild einer Friedensperspektive. Der Brent-Ölpreis stieg auf fast 98 USD pro Barrel und erreichte damit ein Sechswochenhoch.
In der Nacht griff Iran US-Militärbasen an. Israel signalisierte außerdem, dass Einsätze wieder aufgenommen werden könnten, während US-Präsident Trump erklärte, die neuen Gefechte würden nicht lange andauern.
Auch der Schiffsverkehr durch die Straße von Hormus blieb eingeschränkt. Am Mittwoch überquerten sechs Frachtschiffe die Passage, verglichen mit einem Zehn-Tage-Durchschnitt von etwa 13 Schiffen.
Parallel dazu baute das Pentagon seine Präsenz weiter aus. Die Luftabwehr-Einsätze der Armee sollen Berichten zufolge von neun auf zwölf Monate verlängert werden; einige Einheiten könnten sogar bis 2027 bleiben.
Zusätzliche Unterstützung erhielt Bitcoin laut Yahoo Finanzen durch Aussagen von Christopher Waller. Dieser verwies darauf, dass die Kerninflation über drei Monate bis Juli auf 3,05% zurückgegangen sei, nachdem sie im Februar noch bei 4,76% gelegen habe.
Waller tendiere deshalb dazu, die Zinsen im September beizubehalten, sofern sich der Trend im August bestätige. Eine deutliche Beschleunigung der Inflation könne ihn jedoch zu einer Unterstützung einer strafferen Geldpolitik bewegen.
| Angabe | Wert |
|---|---|
| Bitcoin-Kurs | 81.000 USD |
| BTC-USD-Tagesentwicklung | +4,20% |
| Bitcoin-Tagestief | 76.963 USD |
| Kerninflation über drei Monate bis Juli | 3,05% |
| Kerninflation im Februar | 4,76% |
| Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September | 50,2% |
| Wahrscheinlichkeit am Vortag | 63,2% |
| Frachtschiffe durch Hormus am Mittwoch | sechs |
| Zehn-Tage-Durchschnitt | etwa 13 Schiffe |
Die Wahrscheinlichkeit einer Zinserhöhung im September lag laut CME FedWatch bei 50,2%, nachdem sie am Vortag noch 63,2% betragen hatte. Yahoo Finanzen betont, dass der Bitcoin-Kurs über 80.000 USD damit auf zwei Unsicherheiten beruhe: der weiteren Entwicklung des Krieges und den Inflationsdaten im August.
Erneute Angriffe oder stärkere Inflationsdaten könnten Bitcoin dem Bericht zufolge wieder in den Bereich des Tagestiefs bei 76.963 USD drücken. Auch der Ölpreis hatte sich zuvor schnell verändert: Brent fiel am 2. August im Tagesverlauf um 9%, nachdem Gespräche über eine Öffnung der Straße von Hormus bekannt geworden waren, erholte sich anschließend jedoch wieder auf fast 98 USD.
Zusammenfassung: Bitcoin stieg laut Yahoo Finanzen wieder auf 81.000 USD. Der Kursanstieg stand im Zusammenhang mit geopolitischen Spekulationen und veränderten Zinserwartungen, bleibt laut Bericht wegen der weiteren Kriegs- und Inflationsentwicklung jedoch unsicher.
Bitcoin und Gold bewegen sich so eng wie zuletzt 2020
Der Aktionär berichtet, dass die 90-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold Ende August auf den höchsten Stand seit 2020 gestiegen ist. Die älteste Wertaufbewahrung und die jüngste bewegen sich damit derzeit laut dem Bericht nahezu im Gleichschritt.
Diese Entwicklung findet in einer Phase angespannter Märkte am US-Anleihemarkt statt. Für Bitcoin-Anleger ist die höhere Korrelation zunächst positiv, weil sie die Erzählung vom „digitalen Gold“ stützen könnte.
In den vergangenen Jahren habe sich Bitcoin in Stressphasen jedoch meist wie ein gehebelter Nasdaq-Trade verhalten. Der Kurs sei gefallen, wenn Tech-Aktien nachgaben, und gestiegen, wenn die Risikofreude an den Märkten zurückkehrte.
Dieses Muster scheint laut Der Aktionär derzeit zu brechen. Ein prominenter Research-Chef bezeichnet Bitcoin dem Bericht zufolge bereits als „verstärkte Version von Gold“.
Gleichzeitig verweist der Artikel auf eine Gegenstimme. Ein renommierter On-Chain-Analysedienst habe historische Parallelen untersucht und komme zu einem unbequemen Schluss hinsichtlich der Frage, wie dauerhaft die aktuelle Entkopplung sein könnte.
Der Aktionär stellt damit zwei Entwicklungen gegenüber: Einerseits bewegen sich Bitcoin und Gold so eng wie zuletzt 2020, andererseits ist unklar, ob diese Verbindung Bestand haben wird. Weitere Angaben zur konkreten Dauerhaftigkeit der Entkopplung sind im zugänglichen Inhalt des Artikels nicht enthalten.
Zusammenfassung: Die 90-Tage-Korrelation zwischen Bitcoin und Gold erreichte Ende August den höchsten Stand seit 2020. Der Aktionär wertet dies als mögliches Signal für eine stärkere Gold-ähnliche Rolle von Bitcoin, verweist aber zugleich auf Zweifel an der Nachhaltigkeit dieser Entwicklung.
Bitcoin-Millionenprognose im Fokus
ntv.de beschäftigt sich mit der Frage, ob Bitcoin auf eine Million US-Dollar steigen könnte. Der Börsenexperte Raimund Brichta betrachtet dabei die weltweit weiter wachsenden Schuldenberge und kommt laut dem Bericht zu einem überraschenden Ergebnis.
Der Beitrag stellt die mögliche Entwicklung in einen größeren makroökonomischen Zusammenhang. Im Mittelpunkt steht die Frage, ob Bitcoin von steigenden weltweiten Schulden profitieren könnte.
Konkrete weitere Zahlen, Kursziele oder Prognosen enthält der bereitgestellte Inhalt von ntv.de nicht. Die Meldung bleibt damit auf die Fragestellung einer möglichen Bewertung von einer Million US-Dollar und die Einordnung durch Raimund Brichta beschränkt.
Zusammenfassung: ntv.de stellt die mögliche Marke von einer Million US-Dollar für Bitcoin zur Diskussion. Als möglicher Treiber werden die weltweit wachsenden Schuldenberge genannt; konkrete zusätzliche Prognosewerte liegen im Quelltext nicht vor.
Einschätzung der Redaktion
Die Meldungen verdeutlichen, dass Bitcoin weiterhin zwischen langfristiger Strukturthese und kurzfristiger Spekulation steht. Die Quantencomputer-Debatte ist wissenschaftlich relevant, liefert aktuell aber keine belastbare Grundlage für eine unmittelbare Neubewertung des Netzwerks.
Entscheidender bleibt die Anlegerdisziplin: Bitcoin kann als begrenztes Gut eine langfristige Anlagethese stützen, ist wegen seiner Volatilität jedoch kein verlässlicher kurzfristiger Inflationsschutz. Der jüngste Kursanstieg zeigt zudem, wie stark geopolitische Erwartungen und Zinsspekulationen die Bewertung beeinflussen. Die engere Bewegung mit Gold stärkt zwar die Rolle als alternatives Wertaufbewahrungsmittel, muss sich aber erst als dauerhaft erweisen.
Infobox: Bitcoin bleibt chancenreich, aber nicht planbar. Langfristige Knappheit und mögliche institutionelle Nachfrage stehen kurzfristigen Risiken durch Volatilität, Makroökonomie und geopolitische Ereignisse gegenüber.
Quellen:
- Laut Oxford-Physiker: Quantencomputer werden Bitcoin niemals knacken können
- (m+) Geldanlage: Was Klingbeils Griff nach den Kryptogewinnen für Anleger bedeutet
- Der Börsen-Tag: Steigt der Bitcoin auf eine Million US-Dollar?
- Bitcoin gegen Inflation? Profi widerspricht Bafin-Urteil – „greift zu kurz“
- Bitcoin steigt über 81.000 USD: US-Präsident Trump erwägt Ende des Iran-Kriegs
- Bitcoin und Gold: Das gab es zuletzt 2020