Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Bitcoin zwischen Wal-Käufen, ETF-Abflüssen und Inflationsdruck

    KI-generiert
    18.10.2026 54 mal gelesen 2 KommentareGoogle-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Bitcoin zeigt im Oktober 2026 ein widersprüchliches Bild: Der Kurs hält sich überwiegend über 80.000 US-Dollar, während große Wallets offenbar kräftig akkumulieren. In drei Wochen sollen Wale 86.702 BTC im Wert von rund 7 Milliarden US-Dollar gekauft haben.
    Dem stehen deutliche Abflüsse aus den US-Spot-ETFs gegenüber: Auf Wochenbasis flossen rund 228,4 Millionen US-Dollar ab, nachdem die US-Inflation mit 3,7 Prozent über den Erwartungen lag. Höhere Zinsen und steigende Finanzierungskosten bremsen damit die institutionelle Nachfrage.
    Gleichzeitig bleibt der Markt durch gehebelte Positionen besonders anfällig. Oberhalb von 83.200 und 85.940 US-Dollar könnten umfangreiche Short-Liquidationen eine Aufwärtsbewegung verstärken, während unterhalb von 79.790 US-Dollar Long-Positionen im Wert von etwa 500 Millionen US-Dollar gefährdet wären.
    Auch strukturell verändert sich der Wettbewerb: Bitcoin-Miner konkurrieren zunehmend mit KI-Rechenzentren um Strom, Netzkapazitäten und Hardware. Laut einer Kostenschätzung liegen die Mining-Gesamtkosten bei etwa 93.700 US-Dollar pro Bitcoin und damit über dem aktuellen Kurs.
    Das zentrale Signal bleibt die Zone zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar. Hält sie trotz Inflationsdruck und ETF-Abflüssen, könnte eine Jahresendrallye Bitcoin in Richtung 90.000 US-Dollar führen; kehren institutionelle Zuflüsse nicht zurück, drohen dagegen weitere Rückschläge.

    Der Bitcoin-Markt steht im Oktober 2026 zwischen widersprüchlichen Signalen: Während Wale offenbar kräftig akkumulieren und mögliche Liquidationsketten neue Dynamik versprechen, bremsen ETF-Abflüsse, hartnäckige US-Inflation und steigende Finanzierungskosten die institutionelle Nachfrage. Der Pressespiegel zeigt, welche Marken, Kapitalströme und strukturellen Trends jetzt über die nächste Bitcoin-Bewegung entscheiden könnten.

    Werbung

    Bitcoin zwischen Wal-Akkumulation, ETF-Abflüssen und Inflationsdruck

    Der Bitcoin-Markt zeigt im Oktober 2026 ein uneinheitliches Bild. Während große Wallets ihre Bestände ausbauen und Bitcoin sich laut mehreren Berichten oberhalb von 80.000 US-Dollar stabilisiert, belasten Abflüsse aus Spot-ETFs und überraschend zähe US-Inflationsdaten die institutionelle Nachfrage.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Wallstreet Online berichtet, dass Bitcoin am 15. Oktober kurzzeitig unter 80.000 Dollar fiel und sich innerhalb von zwei Stunden erholte. In diesem Zeitraum sollen Großinvestoren besonders umfangreich gekauft haben. Ihre Bestände stiegen laut dem Bericht auf 3,03 Millionen BTC; zugleich wurden 86.702 BTC im Wert von 7 Milliarden Dollar innerhalb von drei Wochen erworben.

    Dem standen Abflüsse von mehr als 760 Millionen Dollar aus Spot-Bitcoin-ETFs gegenüber. Allein am 7. Oktober wurden 484,9 Millionen Dollar abgezogen. Der Bitcoin-Kurs lag laut CoinDesk bei 81.500 Dollar und damit deutlich unter dem Allzeithoch von 126.000 Dollar.

    Als mögliche Erklärung nennt der Bericht unterschiedliche Zeithorizonte: Institutionelle Fonds reagierten auf kurzfristige Daten wie den Inflationsbericht vom 14. Oktober, während Wale mit einem Anlagehorizont von Monaten kauften. Laut CryptoQuant erreichte die 30-Tage-Wachstumsrate der Wal-Bestände den höchsten Stand seit Februar.

    Auch die Aktivitäten großer Binance-Wallets werden hervorgehoben. Die Abflüsse der zehn größten Wale auf Binance stiegen laut KuCoin News auf über 15.000 BTC pro Tag. Der Bericht wertet das Verschieben von Coins in Cold Storage als Muster, das in früheren Zyklen vor größeren Kursanstiegen aufgetreten sei.

    Bei den Kurszielen verweist Wallstreet Online auf mehrere Einschätzungen: Standard Chartered hält an einem Jahresziel von 100.000 Dollar fest, Bernstein nennt 150.000 Dollar und Citigroup erhöhte das 12-Monats-Kursziel auf 113.000 Dollar. Citigroup prognostizierte außerdem 5 Milliarden Dollar an neuen ETF-Zuflüssen.

    Der Bericht stellt daneben das Projekt Pepeto vor. Der Presale habe 10,38 Millionen Dollar überschritten. Pepeto soll Ethereum, Solana, BNB Chain, Base und Arbitrum über eine Cross-Chain-Bridge verbinden; Transaktionen sollen laut Quelle in weniger als einer Minute abgeschlossen werden und kostenlos sein.

    Weitere genannte Funktionen sind ein Scanner, der 42 Risikopunkte an Smart Contracts prüft, sowie PepetoSwap mit null Handelsgebühren, DCA-Orders und Schutz gegen Frontrunning. Das Gesamtangebot wird mit 420 Billionen Token angegeben, der Einstiegspreis mit 0,000000188 Dollar. SolidProof habe den Code vollständig auditiert.

    AngabeWert
    Bitcoin-Kurs laut CoinDesk81.500 Dollar
    Bitcoin-Allzeithoch126.000 Dollar
    Wal-Käufe in drei Wochen86.702 BTC
    Wert der Wal-Käufe7 Milliarden Dollar
    Wal-Bestände3,03 Millionen BTC
    ETF-Abflüsseüber 760 Millionen Dollar
    Citigroup-12-Monats-Kursziel113.000 Dollar

    Zusammenfassung: Wallstreet Online beschreibt eine deutliche Divergenz zwischen Wal-Käufen und ETF-Abflüssen. Während Großinvestoren Bitcoin akkumulieren, reagieren institutionelle Anleger zurückhaltender auf kurzfristige Konjunktur- und Inflationsdaten.

    Vitalik Buterin sieht Wettbewerb zwischen Bitcoin-Mining und KI-Rechenzentren

    Yahoo Finanzen Deutschland berichtet über eine Einschätzung des Ethereum-Mitgründers Vitalik Buterin zu den Kostenstrukturen von Bitcoin-Mining und KI-Inferenz. Nach Buterins Darstellung teilen sich die Bitcoin-Mining-Kosten ungefähr gleichmäßig auf Hardware und Strom auf, während bei KI-Inferenz die Kosten fast ausschließlich auf die Hardware entfallen.

    Diese Unterschiede gewinnen laut dem Bericht an Bedeutung, weil Bitcoin-Miner und KI-Unternehmen zunehmend um dieselben Stromstandorte konkurrieren. Miner benötigen vor allem günstigen Strom, während KI-Unternehmen wegen des höheren Hardwareanteils möglicherweise höhere Strompreise akzeptieren können.

    Buterin veröffentlichte dazu eine Kostentabelle, deren Positionen sich auf etwa 93.700 USD pro Bitcoin summieren. Der direkt an die Mining-Maschinen gelieferte Strom wird mit 40.600 USD pro Coin angegeben und macht laut Quelle etwa 43,3% der Gesamtkosten aus.

    Zusätzlich nennt der Bericht weitere Stromkosten von 2.400 USD. Die Investitionen in Technik, einschließlich Hardware, Kühlung, Stromausrüstung und Finanzierung, werden mit etwa 37.600 USD beziffert und entsprechen ungefähr 40% der Mining-Kosten.

    Auf Arbeit, Miete für die Anlage, Wartung, Versicherung, Steuern und Bandbreite entfallen die restlichen etwa 14%. Insgesamt werden Strom und Technik mit rund 46% beziehungsweise 40% als nahezu gleich große Kostenblöcke beschrieben.

    Der Gesamtwert der Tabelle liegt laut Yahoo Finanzen Deutschland über der aktuellen Schätzung der Bitcoin-Produktionskosten von JPMorgan von 85.000 USD. Er liegt außerdem über dem aktuellen Bitcoin-Kurs, sodass ein durchschnittlicher Miner seine Gesamtkosten nicht decken könnte.

    Bei der KI-Inferenz sei das Verhältnis laut Buterin umgekehrt. Für den Betrieb trainierter Modelle würden vor allem teure Chips benötigt, wodurch Stromkosten einen kleineren Anteil am Budget ausmachten.

    Der Bericht verweist zudem auf die vorhandenen Netzkapazitäten vieler Miner. KI-Entwickler könnten diese Kapazitäten wegen lokaler Beschränkungen für Rechenzentren nicht schnell genug ausbauen. Als mögliches Verdrängungsszenario wird genannt, dass KI das Mining aus den teuersten Standorten verdrängen könnte.

    „Beim nächsten Wettbewerb um Energie-Standorte könnte daher weniger der Bitcoin-Mining-Kosten-Faktor entscheiden, sondern vielmehr, wer die Hardware schneller finanzieren kann.“
    KostenpositionWert
    Gesamtkosten laut Kostentabelleetwa 93.700 USD pro Coin
    Direkter Strom40.600 USD pro Coin
    Weitere Stromkosten2.400 USD
    Technik-Investitionenetwa 37.600 USD
    JPMorgan-Schätzung der Produktionskosten85.000 USD
    Anteil direkter Stromkostenetwa 43,3%
    Anteil Technik-Investitionenungefähr 40%

    Zusammenfassung: Die von Yahoo Finanzen Deutschland wiedergegebenen Berechnungen stellen günstigen Strom als zentralen Vorteil der Miner dar. Im Wettbewerb mit KI-Rechenzentren könnten dagegen Finanzierung und Beschaffung leistungsfähiger Hardware entscheidender werden.

    Bitcoin stabilisiert sich, während bei Ethereum gehebelte Positionen liquidiert werden

    BTC-ECHO berichtet von einer Stabilisierung des Bitcoin-Kurses oberhalb von 81.000 US-Dollar. Gleichzeitig sorgte Ethereum mit der Liquidation einer gehebelten Position im Wert von 11,74 Millionen US-Dollar für Aufmerksamkeit.

    Der betroffene Trader hatte zuvor eine Long-Position im Gesamtwert von 187 Millionen US-Dollar aufgebaut. Die Position wurde mit 4.890 ETH bei einem Kurs von 2.356 US-Dollar zwangsweise geschlossen.

    Der Vorgang reiht sich laut BTC-ECHO in mehrere größere Ethereum-Long-Liquidationen ein. Bereits am Samstagabend liquidierten neun Handelsplattformen innerhalb von fünf Minuten Ethereum-Long-Positionen im Umfang von 14,8 Millionen US-Dollar. Innerhalb einer Stunde summierten sich die erfassten Liquidationen auf etwa 24,1 Millionen US-Dollar.

    Auch für Bitcoin sieht BTC-ECHO mögliche größere Kursbewegungen. Bei 83.200 US-Dollar befinde sich eine Liquidationszone mit 116 Millionen US-Dollar. Ein Anstieg in diese Region könnte Short-Liquidationen im Wert von fast einer Milliarde US-Dollar auslösen.

    Sollte Bitcoin bis auf 85.940 US-Dollar steigen, könnten laut den im Bericht genannten Modellberechnungen Short-Positionen im Gesamtwert von 2,53 Milliarden US-Dollar betroffen sein. Dies könnte einen Short Squeeze auslösen und die Aufwärtsbewegung verstärken.

    Auf der Unterseite sei das Liquidationspotenzial geringer. Bis zur Marke von 79.790 US-Dollar lägen Long-Liquidationen in Höhe von etwa 500 Millionen US-Dollar.

    BereichAngabe
    Bitcoin-Stabilisierungüber 81.000 US-Dollar
    Ethereum-Liquidation11,74 Millionen US-Dollar
    Ethereum-Long-Position187 Millionen US-Dollar
    Liquidierte Ethereum-Menge4.890 ETH
    Ethereum-Kurs bei Schließung2.356 US-Dollar
    Bitcoin-Liquidationszone83.200 US-Dollar
    Short-Liquidationen in dieser Zone116 Millionen US-Dollar
    Mögliche Short-Liquidationen bei 85.940 US-Dollar2,53 Milliarden US-Dollar
    Long-Liquidationen bis 79.790 US-Dollaretwa 500 Millionen US-Dollar

    Zusammenfassung: BTC-ECHO sieht bei Bitcoin mehrere markante Liquidationszonen. Ein Anstieg auf 83.200 US-Dollar oder 85.940 US-Dollar könnte demnach umfangreiche Short-Liquidationen auslösen, während unterhalb des aktuellen Bereichs bis 79.790 US-Dollar ein geringeres Long-Liquidationsvolumen liegt.

    XTB sieht Bitcoin trotz Zinsdruck in einer stabilen Handelsspanne

    XTB.com beschreibt Bitcoin als bemerkenswert stabil angesichts fallender Tech-Aktien und hoher Zinsen. Die Kryptowährung habe sich im Bereich zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar gehalten und damit eine psychologisch wichtige Marke verteidigt.

    Als Belastungsfaktor nennt XTB die Stabilisierung der zehnjährigen US-Renditen deutlich über der Fünf-Prozent-Schwelle. Ein solches Umfeld setze risikoreichere Anlagen normalerweise unter Druck. Dennoch habe Bitcoin die genannte Handelsspanne verteidigt.

    Auch die Kapitalströme bei Bitcoin-ETFs hätten sich laut XTB beruhigt. Nach Abflüssen zu Monatsbeginn und einzelnen Tagen mit Abgaben im dreistelligen Millionenbereich pendelten die Nettoflüsse zuletzt zwischen leichten Zu- und Abflüssen.

    XTB sieht bislang keinen massiven institutionellen Rückzug. Stattdessen werde der Eindruck einer konsolidierenden Basis vermittelt. Eine saisonale Jahresendrallye könnte Bitcoin laut der Analyse wieder über die psychologische Hürde von 90.000 US-Dollar treiben.

    Im Expertenfazit von Jens Klatt wird die Verteidigung der Zone zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar als Zeichen fundamentaler Kaufbereitschaft interpretiert. Nachlassender Zinsdruck und ein traditioneller Jahresend-Rallye-Effekt könnten laut der Analyse einen Test und Ausbruch über die 90.000-Dollar-Marke begünstigen.

    „Dass Bitcoin in einem Marktumfeld mit US-Anleiherenditen von über 5 Prozent und fallenden Tech-Werten nicht einbricht, spricht für eine enorme fundamentale Kaufbereitschaft im Hintergrund.“
    MarktfaktorAngabe
    Bitcoin-Handelsspanne80.000 bis 84.000 US-Dollar
    US-Renditeschwelleüber 5 Prozent
    Genannte psychologische Kursmarke90.000 US-Dollar
    Zeitpunkt der Chartaufnahme17.10.2026

    Zusammenfassung: XTB wertet die Stabilisierung zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar trotz hoher US-Renditen und schwächerer Tech-Werte als relative Stärke. Eine mögliche Jahresendrallye wird als Impuls für einen Anstieg über 90.000 US-Dollar genannt.

    US-Inflation belastet Bitcoin-Nachfrage und ETF-Mittelflüsse

    Börse Express berichtet, dass überraschend zähe US-Inflationsdaten die institutionelle Nachfrage nach Bitcoin in der abgelaufenen Handelswoche gedämpft haben. Auf Wochensicht summierten sich die Nettoabflüsse aus den US-Fonds auf rund 228,4 Millionen US-Dollar.

    Auslöser war laut Quelle der am Mittwoch veröffentlichte US-Verbraucherpreisindex für September. Die Gesamtinflation stieg im Jahresvergleich um 3,7 Prozent, während Volkswirte mit 3,6 Prozent gerechnet hatten. Die Kernrate lag mit einem Zuwachs von 2,6 Prozent ebenfalls über der Konsensschätzung von 2,5 Prozent.

    Die Aussicht auf eine länger anhaltende restriktive Zinspolitik der Federal Reserve löste an den Kryptomärkten Verkäufe aus. Bitcoin fiel zeitweise unter 82.000 US-Dollar. Mit einem aktuellen Kurs von 81.878,00 US-Dollar lag die Kryptowährung laut Börse Express weiterhin knapp oberhalb ihres 50-Tage-Durchschnitts von 81.398,55 US-Dollar.

    Allein am Mittwoch verzeichneten die US-Spot-ETFs Nettoabflüsse von 261,4 Millionen US-Dollar. Ein kleinerer Zufluss am Donnerstag sorgte nur für eine kurze Gegenbewegung. Am Freitag flossen Medienberichten zufolge weitere 82,4 Millionen US-Dollar netto aus den Fonds ab.

    Die Abgaben konzentrierten sich laut Börse Express auf die größten Fonds. Aus dem iShares Bitcoin Trust von BlackRock wurden 71,8 Millionen US-Dollar abgezogen, während der Fonds von Fidelity Nettoabflüsse von 10,6 Millionen US-Dollar verzeichnete.

    Die jüngste Schwächephase unterbrach den Aufwärtstrend des Spätsommers. Im dritten Quartal hatten die US-Spot-ETFs noch Nettozuflüsse von insgesamt 6,36 Milliarden US-Dollar verzeichnet.

    IndikatorWert
    US-Gesamtinflation im September3,7 Prozent
    Prognose für die Gesamtinflation3,6 Prozent
    US-Kerninflation2,6 Prozent
    Konsensschätzung für die Kerninflation2,5 Prozent
    Wöchentliche ETF-Nettoabflüsserund 228,4 Millionen US-Dollar
    ETF-Abflüsse am Mittwoch261,4 Millionen US-Dollar
    ETF-Abflüsse am Freitag82,4 Millionen US-Dollar
    Abfluss aus dem iShares Bitcoin Trust71,8 Millionen US-Dollar
    Fidelity-Nettoabflüsse10,6 Millionen US-Dollar
    Bitcoin-Kurs81.878,00 US-Dollar
    50-Tage-Durchschnitt81.398,55 US-Dollar
    ETF-Nettozuflüsse im dritten Quartal6,36 Milliarden US-Dollar

    Zusammenfassung: Börse Express führt die jüngste Zurückhaltung institutioneller Anleger auf die über den Erwartungen liegende US-Inflation zurück. Die ETF-Abflüsse stehen dabei einem starken dritten Quartal mit Nettozuflüssen von 6,36 Milliarden US-Dollar gegenüber.

    Pressespiegel: Gegensätzliche Signale prägen den Bitcoin-Markt

    Die ausgewerteten Quellen zeichnen ein Marktbild mit gegenläufigen Signalen. Wallstreet Online und XTB betonen die Käufe großer Wallets beziehungsweise die Stabilität in der Zone zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar, während Börse Express die Wirkung der US-Inflation und der ETF-Abflüsse hervorhebt.

    BTC-ECHO richtet den Blick auf gehebelte Positionen und mögliche Liquidationsketten. Yahoo Finanzen Deutschland thematisiert parallel den strukturellen Wettbewerb zwischen Bitcoin-Minern und KI-Unternehmen um Strom, Netzkapazitäten und Hardwarefinanzierung.

    • Bitcoin lag in den Berichten bei 81.500 Dollar beziehungsweise 81.878,00 US-Dollar.
    • Die genannten Bitcoin-Liquidationszonen liegen bei 83.200 US-Dollar, 85.940 US-Dollar und 79.790 US-Dollar.
    • Wal-Wallets kauften laut Wallstreet Online 86.702 BTC im Wert von 7 Milliarden Dollar.
    • Die US-Spot-ETFs verzeichneten laut Börse Express wöchentliche Nettoabflüsse von rund 228,4 Millionen US-Dollar.
    • XTB nennt einen möglichen Ausbruch über 90.000 US-Dollar als Marktszenario.
    • Mehrere Quellen verweisen auf die Bedeutung von Inflationsdaten, Zinsen und institutionellen Kapitalströmen.

    Gesamtfazit: Der Pressespiegel zeigt eine angespannte, aber nicht einheitliche Marktlage. Akkumulation durch große Wallets, stabile Kursbereiche und mögliche Short-Liquidationen stehen ETF-Abflüssen, Inflationsdruck und höheren Finanzierungskosten gegenüber.

    Einschätzung der Redaktion

    Die Marktlage bleibt widersprüchlich: Langfristige Akkumulation trifft auf kurzfristige Risikoaversion. Entscheidend ist daher weniger ein einzelner Kursimpuls als die Frage, ob institutionelle Kapitalzuflüsse zurückkehren und Bitcoin die Zone zwischen 80.000 und 84.000 US-Dollar nachhaltig verteidigen kann. Bis dahin erhöht die hohe Hebelwirkung zwar das Potenzial für schnelle Anstiege, zugleich aber auch das Risiko abrupter Rückschläge.

    Infobox: Kurzfristig dominieren Inflations- und Liquidationsrisiken; langfristig bleibt die Akkumulation großer Wallets ein konstruktives Signal.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Die Wal-Käufe klingen erstmal bullish, aber solange die ETFs weiter Geld verlieren, wäre ich mit großen Prognosen vorsichtig. Spannend finde ich auch den Mining-gegen-KI-Punkt: Am Ende könnte günstiger Strom wirklich zum entscheidenden Engpass werden und nicht irgendeine Chartmarke.
    Ich finde die gegensätzlichen Signale hier eigendlich am spannendsten. Die Wal-Käufe klingen erstmal nach ordentlich vertrauen, aber 86.702 BTC in drei Wochen sind schon eine riesige Zahl, falls die Daten so stimmen. Andererseits können grosse Wallets ja auch kaufen und später wieder ganz anders handeln, deshalb ist „Wale kaufen“ alleine noch kein sicherer Boden für den Kurs.

    Bei den ETF-Abflüssen würde ich auch nicht sofort von einem kompletten Rückzug der Institutionellen sprechen. 228 Millionen auf Wochenbasis klingt viel, ist im vergleich zu den Milliarden-Zuflüssen aus dem dritten Quartal aber vieleicht eher eine Abkühlung. Trotzdem zeigt die Inflationszahl, das Bitcoin eben noch stark an die normale Finanzwelt gekoppelt ist. Wenn die US-Notenbank wegen 3,7 Prozent Inflation länger hohe Zinsen lässt, sind riskante Anlagen halt weniger beliebt, egal wie bullish manche Onchain-Daten aussehen.

    Die Liquidationszonen machen die Sache zusätzlich etwas verrückt. Bei 83.200 oder spätestens 85.940 Dollar könnten viele Shorts rausfliegen und den Kurs kurzfristig hochschieben. Aber genau solche Bewegungen sind oft nicht nachhaltig, weil danach wieder Gewinnmitnahmen kommen. Unter 80.000 Dollar könnte es umgekehrt ebenfalls schnell ungemütlich werden, besonders wenn gehebelte Longs geschlossen werden. Ich persönlich würde deshalb nicht wegen einer möglichen Short-Squeeze blind hinterher kaufen, denn der Markt kann die gehebelten Leute auch einfach in beide richtungen abholen.

    Der Punkt mit Mining und KI ist meiner Meinung nach langfristig sogar wichtiger als die nächste Chartmarke. Strom ist natürlich wichtig, aber wenn KI-Firmen für passende Chips und Rechenzentren deutlich mehr zahlen können, werden Miner an manchen Standorten wohl verdrängt. Das heist aber nicht automatisch, das Bitcoin-Mining verschwindet. Die Miner suchen sich vermutlich billigere Regionen, alte Wasserkraft oder überschüssige Energie. Ob das dann für alle noch rentabel ist, steht wieder auf einem anderen Blatt.

    Was mich im Artikel eher skeptisch macht, ist der Pepeto-Abschnitt. Zwischen Bitcoin-ETF-Abflüssen, Inflation und Miningkosten plötzlich ein Presale mit 420 Billionen Token einzubauen, wirkt schon ziemlich wie Werbung und nicht wie eine vergleichbare Marktanalyse. Ein Audit und eine Cross-Chain-Bridge klingen zwar schön, sind aber keine Garantie das der Token später auch Nachfrage bekommt. Gerade bei extrem vielen Nullen im Preis kann man sich schnell von kleinen Prozentzahlen täuschen lassen. Da würde ich wirklich nur Geld nehmen, dessen Verlust nicht weh tut, oder am besten erstmal garnichts.

    Unterm Strich sehe ich Bitcoin aktuell eher in einer nervösen Seitwärtsphase als in einem klaren Start zur Rally. Die Zone um 80.000 bis 84.000 Dollar ist wichtig, aber die eigentliche Frage bleibt für mich, ob ETF-Geld zurückkommt und die Inflation wieder runter geht. Wal-Akkumulation ist ein gutes Signal, doch wenn die Finanzierungskosten steigen und die Institutionen weiter abwarten, können die Wale den Markt auch nicht ewig alleine tragen. Eine Jahresendrally ist möglich, aber genauso möglich ist ein kurzer Ausbruch nach oben mit anschliesendem Rückfall. Also lieber weniger Hebel und nicht jede Kursmarke als sichere Prognose behandeln, sonst wird aus bullish ganz schnell bärisch und das Konto ist weg.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
     Hashing24KI-generiertCryptotab Browser MiningKI-generiertNiceHashKI-generiert
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter