BitConnect-Promoter bekennt sich schuldig im 2-Milliarden-Dollar-Krypto-Schema

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Der ehemalige Direktor des BitConnect Ponzi-Schemas, Glenn Arcaro, hat sich am Mittwoch vor einem Bundesgericht des Betrugs schuldig bekannt.

Diese Woche teilte das US-Justizministerium mit, dass der in Los Angeles lebende Glenn Arcaro sich der Anklage der Verschwörung zum Begehen von Drahtbetrug schuldig bekannt hat. Zusammen mit dem Verfall krimineller Gewinne droht Arcaro eine Höchststrafe von 20 Jahren Gefängnis.

Der 44-Jährige wurde beschuldigt, an BitConnect beteiligt gewesen zu sein, einem nicht registrierten Wertpapierangebot und Kryptowährungsprogramm, das 2018 zusammenbrach. BitConnect versprach den Anlegern hohe Renditen auf der Grundlage von Investitionen, die die Marktvolatilität ausnutzen, aber um daran teilzunehmen, mussten die Händler BitConnect Coins (BCC) durch Bitcoin- Einlagen erwerben.

Dem Bericht zufolge hat Arcaro außerdem zugegeben, dass er und andere sich verschworen haben, die Anleger über den “BitConnect Trading Bot” und die “Volatility Software” in die Irre zu führen. Dabei handelt es sich um die angebliche firmeneigene Technologie von BitConnect. Er vermarktete sie so, dass sie in der Lage sind, beträchtliche Gewinne und garantierte Renditen zu erwirtschaften, indem sie das Geld der Anleger für den Handel mit der Volatilität der Kryptowährungsbörsen verwenden. In Wirklichkeit betrieb BitConnect ein Pyramidensystem, indem frühere BitConnect-Investoren mit dem Geld späterer Investoren bezahlt wurden.

Als BitConnect ohne Vorwarnung geschlossen wurde, stürzte der Preis von BCC ab und die Nutzer konnten nicht mehr auf ihre Gelder zugreifen.

Damals führten die Betreiber von BitConnect schlechte Presse, DDoS-Angriffe (Distributed Denial of Service) und die Kontrolle durch die US-Regulierungsbehörden als Gründe für ihr Aus an. Die Strafverfolgungsbehörden machten sich daraufhin daran, die Betreiber des Systems aufzuspüren.

Der amtierende US-Staatsanwalt Randy S. Grossman vom Southern District of California sagte:

“Arcaro und seine Vertrauten nutzten das Interesse der Anleger an Kryptowährungen aus. Infolgedessen hat eine überwältigende Anzahl von Personen eine enorme Menge an Geld verloren.”

In seiner Schuldanerkenntnis räumte Arcaro ein, dass er und andere Investoren absichtlich in die Irre geführt haben, damit sie glauben, dass BitConnect eine lukrative Investition sei. Insgesamt gab der BitConnect-Promoter zu, rund 24 Millionen Dollar an der Betrugsverschwörung verdient zu haben. Laut Gerichtsdokumenten muss er den Anlegern den gesamten Betrag zurückzahlen.

 

Bild@ Depositphotos

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