Bitmain in Schwierigkeiten? Mining-Gigant reduziert Hashpower um 88%

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Bitmains Hashpower-Bericht zufolge, hat das Unternehmen seinen Anteil am Bitcoin-Mining um 88% reduziert und steuert nun nur noch 0,4% der weltweiten Hashpower bei.

Bitmains interne Mining-Anlagen steuern dem Bitcoin-Netzwerk 88% weniger Rechenleistung bei, als noch vor einem Monat. Das lässt auf eine neue Strategie des Mining-Riesens schließen.

Dem Hashpower-Bericht zufolge, welchen das Unternehmen monatlich vorlegt, ist die Hashpower von Hardware, die Bitcoins (BTC) SHA265-Algorithmus fährt, innerhalb eines Monats von 2.072 Billiarde Hashs pro Sekunde (PH/s) auf “nur” 237,29 PH/s gefallen.

Bitmain hat seinen Sitz in Peking und verdient seine Brötchen mit dem Verkauf von Mining-Zubehör, schürft aber auch selbst. Die Firma begann mit der Offenlegung des Hashpower-Berichts erst im Juli letzten Jahres und verzeichnete im Oktober mit 2.339 PH/s seine bisher größte Mining-Aktivität.

Schürfte Bitmain vor einem Monat noch gut 4% aller weltweit emittierten Bitcoin, ist der prozentuale Anteil nun auf 0,4% gefallen. Bitmains Entscheidung überrascht, da chinesische Miner in der kommenden Regensaison von der günstigen hydroelektrischen Energie massiv profitieren können.

Ob Bitmain den Großteil seiner Geräte verkauft hat, um finanziellen Engpässen zuvor zu kommen, ist bisher unklar. Coin Kurier bleibt an der Geschichte dran und wird diesen Beitrag bei Bedarf ergänzen.

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