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title: Blockchain-News: Advanced Blockchain, MANTRA und KI-Finanzierung im Fokus
canonical: https://www.coinkurier.de/blockchain-news-advanced-blockchain-mantra-und-ki-finanzierung-im-fokus/
author: Coinkurier Redaktion
published: 2026-08-21
updated: 2026-08-21
language: de
category: Nachrichten
description: Advanced Blockchain setzt auf Neuausrichtung, Tokenisierung und KI-Infrastruktur, während MANTRA nach einem Exploit die Blockchain stoppte und der Token auf ein Rekordtief fiel.
source: Provimedia GmbH
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# Blockchain-News: Advanced Blockchain, MANTRA und KI-Finanzierung im Fokus

> **Autor:** Coinkurier Redaktion | **Veröffentlicht:** 2026-08-21

**Zusammenfassung:** Advanced Blockchain setzt auf Neuausrichtung, Tokenisierung und KI-Infrastruktur, während MANTRA nach einem Exploit die Blockchain stoppte und der Token auf ein Rekordtief fiel.

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Die Blockchain-Branche steht vor entscheidenden Weichenstellungen: Während Advanced Blockchain auf eine operative Erholung und neue Tokenisierungsprojekte setzt, erschüttert ein Exploit das MANTRA-Netzwerk. Zugleich verschieben KI-Infrastruktur, tokenisierte Einlagen und die Debatte um öffentliche Blockchains die Kräfteverhältnisse im Kryptosektor.

## Advanced Blockchain vor Hauptversammlung mit deutlichen Kursbewegungen

Die Aktie der Advanced Blockchain AG ist laut **Börse Global** um 12 % auf 1,18 € gestiegen. Der Kurssprung erfolgte im Vorfeld der ordentlichen Hauptversammlung am 27. August in Frankfurt am Main.

Als Hintergrund nennt die Quelle Berichte von Reuters über eine zunehmende Adaption der Blockchain-Technologie durch US-Finanzinstitute. Unter dem Schlagwort „Wall Street on Blockchain“ würden Bestrebungen zunehmen, klassische Finanzprozesse auf dezentrale Protokolle zu übertragen.

Bereits am 7. August soll der Aktienkurs die 38-Tage-Linie nach oben gekreuzt haben. Marktbeobachter werteten dies laut Börse Global als mögliches Signal für eine kurzfristige Trendwende nach einer Phase erhöhter Volatilität.

Im Beteiligungsportfolio liegt ein Schwerpunkt auf Real-World-Assets und der Tokenisierung realer Sachwerte. Das Portfoliounternehmen Panoptic startete am 15. Juni die Plattform-Version v2, die den On-Chain-Handel mit tokenisierten Anteilen ermöglicht, darunter Beteiligungen an Unternehmen wie SpaceX.

Darüber hinaus meldete Advanced Blockchain am 1. Juni den Abschluss einer Darlehensvereinbarung zur Finanzierung des laufenden operativen Geschäfts. Angaben zum genauen Volumen und zu den Konditionen wurden nicht veröffentlicht. Am 15. April wurde außerdem eine Veränderung im Vorstand per Ad-hoc-Mitteilung bekannt gegeben.

Die Aktie hatte im bisherigen Jahresverlauf einen Rückgang von 54 % verzeichnet und notiert weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 3,69 €, das im September des vergangenen Jahres erreicht wurde. Die kommenden Handelstage sollen zeigen, ob der Kursanstieg bis zur Hauptversammlung anhält oder lediglich eine kurzfristige Gegenreaktion darstellt.

> „Wall Street on Blockchain“

**Infobox:** Advanced Blockchain verzeichnet laut Börse Global ein Kursplus von 12 % auf 1,18 €. Im Mittelpunkt stehen die Hauptversammlung am 27. August, die Blockchain-Adaption durch US-Finanzinstitute und die Entwicklung des Beteiligungsportfolios.

## Advanced Blockchain: Börse Express berichtet über Erholung und Neuausrichtung

Auch **Börse Express** berichtet über eine Kurserholung bei Advanced Blockchain. Die Aktie legte um 9,8 % auf 1,10 € zu, nachdem sie am Vortag mit 0,90 € ein neues 52-Wochen-Tief markiert hatte.

Die virtuelle Hauptversammlung ist für den 27. August geplant. Im Zentrum steht laut Börse Express die operative Neuausrichtung unter dem Schlagwort „ABAG 2.0“, die gemeinsam mit dem Analysewerkzeug „ABX Analytics“ zusätzliche Umsatz- und Ergebnisbeiträge generieren soll.

Für das Geschäftsjahr 2026 erwartet die Unternehmensführung erneut einen Jahresfehlbetrag, der jedoch niedriger als im Vorjahr ausfallen soll. Zudem soll die Handelslizenz im Emirat Dubai stärker monetarisiert werden, unter anderem durch die selektive Begleitung von Tokenisierungsprojekten.

Die Pläne folgen auf personelle Veränderungen im Frühjahr. Der ehemalige operative Vorstand Hatem Elsayed legte sein Mandat laut Börse Express im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat zum 15. April nieder.

Der geprüfte Jahresabschluss für 2025 weist einen Umsatzanstieg von 0,23 Millionen Euro auf 0,31 Millionen Euro aus. Gleichzeitig stieg der Jahresfehlbetrag von 1,78 Millionen Euro im Vorjahr auf 3,48 Millionen Euro.

Wertberichtigungen von insgesamt 1,5 Millionen Euro belasteten das Ergebnis. Sie betrafen Forderungen gegenüber der nakamo.to GmbH aus Remscheid sowie der Incredulous Labs Ltd. mit Sitz auf Zypern.

Operative Fortschritte wurden bei Panoptic gemeldet. Das Projekt startete Mitte Juni das öffentliche Mainnet seiner zweiten Version für dezentralen Optionshandel; dort ist unter anderem der Handel mit SPCXx möglich, einem tokenisierten Instrument, das die Preisentwicklung von SpaceX-Aktien abbildet.

Die Kurserholung reduzierte das Minus seit Jahresbeginn laut Börse Express auf 57 %. Die Hauptversammlung soll dem Management Gelegenheit geben, die Monetarisierung der Dubai-Handelslizenz und die Entwicklung neuer Produktsparten näher zu erläutern.

**Infobox:** Börse Express stellt der Kurserholung operative und bilanzielle Herausforderungen gegenüber. Zu den zentralen Themen gehören „ABAG 2.0“, „ABX Analytics“, die Dubai-Handelslizenz sowie der Jahresabschluss für 2025.

## MANTRA-Token fällt nach Exploit und Blockchain-Stopp auf Rekordtief

Der MANTRA-Token fiel laut **CoinDesk** um bis zu 18,5 % auf ein Rekordtief. Der Kursrückgang erfolgte kurz bevor die MANTRA-Blockchain die Blockproduktion einstellte und das Netzwerk nach einem Software-Exploit stoppte.

Nach Angaben von CoinGecko sank MANTRA von 0,005060 $ auf ein Allzeittief von 0,004126 $ um etwa 23:10 Uhr UTC am Donnerstag. Anschließend erholte sich der Kurs auf etwa 0,0044 $, blieb jedoch innerhalb von 24 Stunden um rund 10 % im Minus.

Das Handelsvolumen stieg im Zuge der Nachrichten um fast 600 % auf 24 Millionen $. Der zuletzt aufgezeichnete Block wurde um etwa 23:13 Uhr UTC erzeugt, wenige Minuten nach dem Erreichen des Tiefststands.

Die Blockchain stoppte die Blockproduktion und fror Transaktionen, Endpunkte, Einzahlungen und Auszahlungen ein. Auch Ein- und Auszahlungen an betroffenen Börsen wurden ausgesetzt.

MANTRA teilte später mit, dass ein Angreifer eine Schwachstelle in einer „upstream dependency“ ausgenutzt habe. Dabei handelte es sich um Software, die von MANTRA Chain verwendet, jedoch außerhalb des Netzwerks selbst entwickelt wurde.

> „Wir haben die Schwachstelle identifiziert und bereiten nun die Veröffentlichung eines gepatchten Updates vor“

Die Validatoren blieben offline, während Entwickler die Behebung vorbereiteten und testeten. Für den Neustart ist eine Koordination mit der größeren Gruppe der Betreiber erforderlich, die Transaktionen verifizieren und das Netzwerk betreiben.

Das Projekt verfolgt die Geldbewegungen und arbeitet mit Börsen zusammen. Welche Software ausgenutzt wurde, wie der Angriff funktionierte und ob Vermögenswerte verloren gingen, wurde laut CoinDesk noch nicht bekannt gegeben.

Der Ausfall betrifft die öffentlichen Endpunkte der Chain, die Validatoren, die Brückenoperationen sowie die von MANTRA verwalteten Verbindungen zur Kommunikation mit anderen Blockchains. Der Vorfall folgt auf den Einbruch des ehemaligen OM-Tokens um mehr als 90 % im April 2025, bei dem mehr als 5 Milliarden US-Dollar an Marktwert vernichtet wurden.

**Infobox:** MANTRA fiel auf 0,004126 $ und stoppte anschließend die Blockchain. Der vollständige Umfang des Vorfalls und mögliche Vermögensverluste waren laut CoinDesk noch nicht bestätigt.

## Riot Platforms erhält Analystenunterstützung durch KI-Infrastrukturgeschäft

**Ad-hoc-news.de** berichtet über einen Kursanstieg von Riot Platforms um gut 5 Prozent auf 20,38 Dollar. Die Aktie setzte damit ihre Erholung nach der scharfen Korrektur im Anschluss an die Quartalszahlen fort.

Der Kurs liegt laut Quelle weiterhin deutlich unter dem 52-Wochen-Hoch von 30,32 Dollar. Als wesentlicher Treiber gilt die Neubewertung des Unternehmens weg vom reinen Bitcoin-Miner hin zu einem Anbieter von KI-Infrastruktur.

Im Mittelpunkt steht ein 20-Jahres-Vertrag über 191 Megawatt am Rockdale-Standort in Texas. Der mittlerweile als Vertrag mit dem KI-Unternehmen Anthropic bestätigte Deal soll rund 9,1 Milliarden Dollar an initialem Vertragsumsatz bringen.

Bei Ausübung aller Verlängerungsoptionen könnte der Umsatz laut Ad-hoc-news.de bis zu 16,1 Milliarden Dollar erreichen. Zusammen mit dem bestehenden AMD-Vertrag verfügt Riot damit über 241 Megawatt an verbindlich verplanter Rechenzentrumskapazität.

CEO Jason Les nannte zudem den Corsicana-Campus als möglichen Wachstumstreiber. Für den gesamten Standort liegt eine unverbindliche Absichtserklärung mit einem einzigen Interessenten vor; bei vollständigem Ausbau könnte der Campus laut Les mehr als eine Milliarde Dollar Jahresmiete generieren.

Die Absichtserklärung bindet jedoch keine Partei. Eine konkrete Vereinbarung für den Standort liegt damit noch nicht vor.

Die Analysten reagierten mit höheren Kurszielen. Morgan Stanley hob das Kursziel von 36 auf 43 Dollar an und bestätigte die Einstufung „Overweight“. JPMorgan erhöhte das Kursziel von 20 auf 22 Dollar.

Clear Street bestätigte am 18. August seine Kaufempfehlung. Als zusätzliche Unterstützung für den Kryptosektor nennt die Quelle regulatorische Erwartungen und die Entwicklung von Bitcoin.

Bitcoin durchbrach die Marke von 70.000 Dollar und erreichte mit rund 71.700 Dollar den höchsten Stand seit Anfang Juni. Innerhalb von 24 Stunden wurden Short-Positionen im Umfang von 2,7 Milliarden Dollar liquidiert, die größte entsprechende Liquidation seit Beginn der Aufzeichnungen 2021.

Das klassische Mining-Geschäft bleibt unter Druck. Die Bitcoin-Netzwerk-Hashrate sank laut Ad-hoc-news.de um etwa 21 Prozent, während die Margen schrumpften. Der Cloture-Vote zum Clarity Act ist für den 15. September im Senat terminiert.

**Infobox:** Riot Platforms wird zunehmend als KI-Infrastrukturanbieter bewertet. Der Anthropic-Vertrag umfasst 191 Megawatt und soll rund 9,1 Milliarden Dollar an initialem Vertragsumsatz bringen, während das Mining-Geschäft durch eine um etwa 21 Prozent gesunkene Hashrate belastet bleibt.

## Fidelity warnt vor Risiken der Krypto-KI-Agenten-These

**BeInCrypto** berichtet über eine Analyse von Fidelity Digital Assets zu den Risiken der Verbindung von KI-Agenten und öffentlichen Blockchains. Senior Research Analyst Max Wadington veröffentlichte den Bericht am 19. August.

Als eines der größten potenziellen Risiken bezeichnet Fidelity das Szenario, dass KI-Agenten öffentliche Blockchains umgehen. Geschlossene Systeme großer Technologieunternehmen und Fintech-Plattformen könnten dieselben Aktivitäten übernehmen und dabei Vorteile bei Leistung, Kosten, Nutzererlebnis und regulatorischer Klarheit bieten.

Die Einschätzung steht im Gegensatz zu Aussagen von Grayscale-Research-Chef Zach Pandl. Er erwartet, dass der zunehmende Einsatz künstlicher Intelligenz Nachfrage erzeugen kann, die öffentliche Blockchains bedienen können.

Pandl nannte Ethereum, Solana, Worldcoin und Bittensor als Netzwerke, die von der KI-Nachfrage profitieren könnten. Die Nachfrage ordnete er den Bereichen agentische Finanzen, überprüfbare Dokumentation und dezentralisierte KI zu.

Ein weiteres Risiko betrifft Zahlungen. Hohe Transaktionsvolumina können zwar die Nutzung fördern, bringen jedoch meist geringe Gebühren und stehen im Wettbewerb mit etablierten Finanzinstituten und Technologieplattformen.

Fidelity weist außerdem darauf hin, dass mehr Software-Ausgabe nicht zwangsläufig mehr wirtschaftlichen Wert schafft. Die technische Unterscheidungskraft könnte schwächer werden, wenn KI die Entwicklung zunehmend zur Ware macht.

Als beständige Vorteile nennt die Analyse Liquidität, Distribution, Sicherheit und Vertrauen. Sicherheit könne an Bedeutung gewinnen, weil KI sowohl die Kosten für das Finden von Schwachstellen als auch die Kosten für das Schreiben von Code senke.

Auch Compliance bleibt eine zentrale Anforderung. Systeme mit klareren Lösungen für Identität und Zugriffsrechte könnten sich laut Fidelity besser für den institutionellen Einsatz eignen.

- Öffentliche Blockchains könnten von geschlossenen KI-Systemen verdrängt werden.

- Zahlungsvolumen muss nicht automatisch zu einem Wertzuwachs nativer Token führen.

- Mehr Software-Ausgabe schafft laut Fidelity nicht zwangsläufig mehr wirtschaftlichen Wert.

- Sicherheit, Liquidität, Distribution und Vertrauen könnten an Bedeutung gewinnen.

- Identität und Zugriffsrechte bleiben für den institutionellen Einsatz relevant.

**Infobox:** Fidelity sieht Risiken für die Verbindung von KI-Agenten und öffentlichen Blockchains. Grayscale nennt dagegen Ethereum, Solana, Worldcoin und Bittensor als mögliche Gewinner der KI-Nachfrage.

## Tokenisierte Einlagen bleiben in genehmigten Blockchain-Umgebungen

**CoinDesk** erläutert, dass Banken Einlagen zunehmend auf Blockchain-Plattformen verlagern, dies jedoch innerhalb genehmigter Umgebungen geschieht. Citi und BNY nutzen private Blockchain-Infrastrukturen, während JPMorgan JPMD als genehmigten Einlagentoken auf der öffentlichen Base-Blockchain eingeführt hat.

Tokenisierte Einlagen stellen weiterhin Einlagenverbindlichkeiten regulierter Banken dar. Dadurch unterscheiden sie sich von Stablecoins, die als Inhaberinstrumente für den Umlauf auf Sekundärmärkten konzipiert sind.

Ein Einzahlungstoken repräsentiert eine fortlaufende Beziehung zu einer bestimmten Bank. Es handelt sich laut CoinDesk nicht um ein vollständig gedecktes Instrument, das unabhängig von einer Kundenbeziehung zirkuliert.

BSA-, AML- und Sanktionsanforderungen setzen praktische Grenzen für die Übertragbarkeit. Banken müssen ihre Kunden kennen, Sanktionen überprüfen, verdächtige Aktivitäten überwachen und Anforderungen an Datenerfassung sowie die Travel Rule erfüllen.

Ein Einlage-Token kann daher nicht einfach auf ein nicht identifiziertes Wallet, über eine dezentrale Börse und weiter zu unbekannten Inhabern übertragen werden. Die Bank muss Kontrolle darüber behalten, wer den Token halten und übertragen kann.

Auch Datenschutz spricht gegen eine vollständig offene Nutzung. Transaktionsbeträge, Adressen und Historien sind auf öffentlichen Blockchains einsehbar, während institutionelle Kunden ihre Treasury-Bewegungen, Handelsaktivitäten und Geschäftsbeziehungen möglicherweise nicht öffentlich machen wollen.

Bei Zahlungen zwischen zwei Kunden derselben Bank ist keine Interbanken-Abwicklung erforderlich, da die Bank ihre Verbindlichkeit von einem Kunden auf den anderen überträgt. Überschreitet eine Zahlung die Bankbilanzen, bleibt eine Abwicklung der Interbankenverpflichtung notwendig.

Bei inländischen US-Dollar-Zahlungen kann dies über Fedwire erfolgen. Für grenzüberschreitende Zahlungen können Korrespondenzkonten erforderlich sein.

Konsortien könnten den abgeschirmten Bereich durch Interoperabilität erweitern. Teilnehmende Banken können sich auf Kundenberechtigung, Compliance-Standards, die Akzeptanz der tokenisierten Einlagen der anderen sowie auf Verrechnung und Abwicklung einigen.

> „Tokenisierte Einlagen verdrängen keine Stablecoins. Sie verdeutlichen, wo das Bankengeld endet, und Stablecoins setzen dort an.“

Die langfristige Vision besteht laut CoinDesk daher nicht zwingend in einem offenen Blockchain-Finanzsystem. Möglich sei vielmehr ein Netzwerk genehmigter Umgebungen, die miteinander kommunizieren können, während Identitäts-, Compliance- und Datenschutzkontrollen erhalten bleiben.

**Infobox:** Tokenisierte Einlagen bleiben genehmigungspflichtige Bankinstrumente. Stablecoins sind für offene Netzwerke und Zahlungen zwischen Parteien ohne gemeinsame Bankverbindung vorgesehen.

## Einschätzung der Redaktion

Die Entwicklungen zeigen ein uneinheitliches Bild: Während bei Riot Platforms ein belastbares KI-Infrastrukturgeschäft die Neubewertung stützt, bleiben Advanced Blockchain und MANTRA stark von operativer Umsetzung, Finanzierung beziehungsweise technischer Stabilität abhängig.

Besonders relevant ist die zunehmende institutionelle Differenzierung im Kryptomarkt. Tokenisierte Einlagen dürften eher in kontrollierten, regulierten Netzwerken wachsen, während offene Blockchains ihren Nutzen bei Identität, Sicherheit, Datenschutz und Interoperabilität beweisen müssen. Die KI-Blockchain-Erzählung besitzt Potenzial, ist aber ohne nachhaltige Nachfrage und klaren wirtschaftlichen Mehrwert spekulativ.

**Kurzfazit:** Der Markt belohnt derzeit nachweisbare Infrastruktur, Verträge und regulatorische Anschlussfähigkeit stärker als reine Technolog Versprechen.

Quellen:
- [Advanced Blockchain Aktie: 12-Prozent-Sprung auf 1,18 Euro](https://www.boerse-global.de/advanced-blockchain-aktie-12-prozent-sprung-auf-118-euro/820903)
- [MANTRA-Token stürzt um 18 % auf Rekordtief ab, nachdem Blockchain nach Exploit gestoppt wurde](https://www.coindesk.com/de/tech/2026/08/21/mantra-token-plunges-18-to-record-low-as-blockchain-halts-after-exploit)
- [Krypto-News: Advanced Blockchain, MANTRA und Riot Platforms im Fokus](https://cryptonews.net/de/news/blockchain/33329602/)
- [Advanced Blockchain Aktie: 9,8 Prozent auf 1,10 Euro](https://www.boerse-express.com/news/articles/advanced-blockchain-aktie-98-prozent-auf-110-euro-940441)
- [Riot Blockchain Aktie: Analysten überbieten sich](https://www.ad-hoc-news.de/boerse/news/unternehmensnachrichten/riot-blockchain-aktie-analysten-ueberbieten-sich/69976679)
- [Krypto für Berater: Was sind tokenisierte Einlagen?](https://www.coindesk.com/de/coindesk-indices/2026/08/20/crypto-for-advisors-what-are-tokenized-deposits)

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*Dieser Artikel wurde ursprünglich veröffentlicht auf [www.coinkurier.de](https://www.coinkurier.de/blockchain-news-advanced-blockchain-mantra-und-ki-finanzierung-im-fokus/)*
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