BlockFi meldet Insolvenz an

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Nach dem Zusammenbruch von FTX hat BlockFi offiziell Insolvenz angemeldet.

Am 28. November gaben BlockFi und acht der Tochtergesellschaften bekannt, dass sie Insolvenz beantragt haben. Laut einer Pressemitteilung von BlockFi verfügt das Unternehmen über Barmittel in Höhe von 256,9 Millionen USD und wird voraussichtlich genügend Liquidität bereitstellen, um bestimmte Operationen während des Umstruktuierungsprozesses bewältigen zu können.

BlockFir hat mehr als 100.000 Gläubiger sowie Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in Höhe von 1 bis 10 Milliarden USD. Die Petitionsliste listet mehrere Hauptgläubiger auf, darunter Ankura Trust Company, LLC. Die unbesicherte Forderung des Unternehmens wird laut der Liste auf rund 729 Millionen USD geschätzt. FTX.US (genannt als West Realm Shires), und die Securities and Exchange Commission haben ebenfalls unbesicherte Forderungen in Höhe von 275 Millionen USD bzw. 30 Millionen USD.

Mark Renzi, Finanzberater des Unternehmens erklärte, dass das Managementteam und der Vorstand von BlockFi nach dem Zusammenbruch von FTX sofort Maßnahmen ergriffen hätten, um Kunden und das Unternehmen zu schützen. BlockFi hat laut ihm auch von Anfang an daran gearbeitet, die Krypto-Branche positiv zu gestalten und den Sektor voranzubringen. Das Unternehmen freut sich auch auf einen transparenten Prozess, der das beste Ergebnis für alle Kunden und andere Interessensgruppen erzielt.

Als sich der Bärenmarkt Anfang dieses Jahres verschärfte, begannen die Probleme von BlockFi insbesondere nach dem Zusammenbruch von Terra. Im Kuni kündigte BlockFi eine Kreditlinie in Höhe von 250 Millionen USD bei FTX an, die seine Bilanz- und Plattformstärke weiter unterstützt.

Am 11. November, nachdem FTX Insolvenz angemeldet hatte, kündigte BlockFi an, Abhebungen und Kundeneinlagen auf seiner Plattform auszusetzen. Das Unternehmen räumte ein, dass es ein erhebliches Engagement in FTX und seinen verbundenen Unternehmen hat, zu denen Verpflichtungen gegenüber BlockFi gehören. Sie haben auch Vermögenswerte auf der Plattform sowie eine nicht in Anspruch genommene Kreditlinie von FTX.

Neben BlockFi sind auch Gemini und Genesis nach dem Zusammenbruch von FTX schwer angeschlagen.

Bildquelle: Pixabay

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