Bloomberg-Analyst sieht Bitcoin bald bei 1.500 US-Dollar

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Einem Bloomberg-Analysten zufolge wird Bitcoin noch weiter fallen - undzwar auf 1.500 US-Dollar. | © Depositphotos

Laut dem Bloomberg-Analysten Mike McGlone wird Bitcoin (BTC) noch einmal deutlich an Wert verlieren und bis auf 1.500 US-Dollar absinken. Gleichzeitig gäbe es aber auch positive Effekte, wie eine geringere Volatilität. Der BTC-Preis ist seit letztem Dezember bereits um 80 Prozent gefallen. Die meisten Altcoins mussten noch stärker bluten.

So dramatisch die Preisverluste sein mögen, die Bitcoin (BTC) in den letzten Wochen erlebt hat – das Schlimmste könnte noch bevorstehen. Das zumindest glaubt Mike McGlone, ein Finanzanalyst für das Medienunternehmen Bloomberg. Er schrieb am Mittwoch, es gäbe wenig, das einen Sturz bis auf 1.500 US-Dollar verhindern könnte.

Er schließt sich der verbreiteten Ansicht an, dass vor allem der Konflikt um die Bitcoin Cash (BCH)-Hard Fork am 15. November der Auslöser für das Absacken des Marktes im vergangenen Monat gewesen sei. Diese habe gezeigt, dass die Technologie noch in ihren Kinderschuhen stecke. Aufgrund der teils heftigen Drohgebärden in dieser Debatte hätten viele Institutionen fürs Erste Abstand von der Kryptobranche genommen.

Verluste seit Höchststand dramatisch

Bitcoins Preis ist auch heute wieder um über drei Prozent gesunken und rangiert aktuell unterhalb der $3.800-Marke. In knapp zwei Wochen feiert das Allzeithoch vom Bitcoin sein erstes Jubiläum, aber die meisten Investoren dürften kaum in Feierlaune sein. Schließlich hat BTC seitdem satte 80% seines Wertes verloren.

Bei aller Dramatik von Bitcoins Situation: Fast alle der nach Marktkapitalisierung größten Altcoins sind noch deutlich schlechter dran: Ethereum (ETH) beispielsweise hat seit seinem Allzeithoch Mitte Januar rund 93 Prozent seines Wertes eingebüßt. Bitcoin Cash (BCH) und Cardano (ADA) werden derzeit sogar rund 97 Prozent unter ihrem Höchststand gehandelt.

Das Gute an der Sache sehen

McGlone meint trotzdem, eine „nachhaltige“ und positive Tendenz erkennen zu können: „Der Trend sind niedrigere Preise, niedrigere Volatilität, weniger Spekulation“. Zu große Preisschwankungen werden oft als Hindernis angeführt, warum Bitcoin als Währung bislang keine echte Massenadaption erfahren hat. Allerdings hat sich dieses Jahr gezeigt, dass die Nutzung als Zahlungsmittel sank, obwohl auch die Volatilität abnahm.

Ein äußerst optimistisches Zukunftsbild zeichnete am Dienstag Roger Ver, CEO von Bitcoin.com, auch bekannt als „Bitcoin-Jesus“. Ebenfalls gegenüber Bloomberg erläuterte er, die langfristigen Aussichten seien „leuchtender als je zuvor. Es gibt mehr Bewusstsein, es gibt mehr Annahme[stellen], es gibt mehr Sachen, die auf der ganzen Welt passieren“.

Welchen Tiefpunkt wird der Kryptomarkt wohl noch erreichen, bis es schließlich wieder aufwärts geht? Schreib uns Deine Gedanken dazu in die Kommentarspalte!

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