Brad Garlinghouse: Banken hassen SWIFT, lieben Ripple (XRP)

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Brad Garlinghouse, der CEO von Ripple (XRP) ist überzeugt, dass SWIFTs Tage gezählt sind. Seine Sicherheit nimmt er vor allem aus der Unzufriedenheit der Banken über SWIFT.

Ripple zieht mit XRP, einem innovativen DLT-Produkt, gegen niemand anderen als SWIFT zu Felde, das größte internationale Zahlungsnetzwerk mit über 11.000 Banken und Finanzinstitutionen. Weiterhin hat Ripple aber auch Bitcoin (BTC) und anderen Kryptowährungen den Kampf angesagt.

RippleNet ist ein Zahlungsnetzwerk für Banken und andere Finanzdienstleister und hat das Ziel, den internationalen Zahlungsverkehr zwischen diesen effizienter und günstiger zu gestalten. Das System wurde vor allem dem Zahlungsverkehr zwischen verschiedenen Währungsräumen gewidmet. Es will ineffiziente Zahlungskorridore effizienter gestalten. Deshalb wird Ripple auch oft als „Bitcoin der Banken“ bezeichnet.

Obwohl SWIFT allmählich Fortschritte in puncto Transaktionsgeschwindigkeit macht, meint Garlinghouse, dass Banken das Netzwerk nicht leiden können.

Beim Economic Club of New York in Manhattan meinte der Ripple-Chef, dass Ripple sein Netzwerk von 200 Banken und Finanzinstitutionen konstant ausbaut, da es ein 20 Billionen US-Dollar-Problem löst.

“Mehr als 20 Billionen US-Dollar werden jährlich grenzüberschreitend hin- und hergewechselt. SWIFT ist langsam und teuer. Ich sehe es so, dass sich das Silicon Valley mit dem Riesen Goliath anlegt. Wenn ich mich mit Banken unterhalte ist mir das immer eine große Freude, denn sie hassen SWIFT. Sie sind frustriert über SWIFT. Ihre Kunden hassen SWIFT ebenfalls. Mit ein bisschen Glück und ein bisschen Können ist es uns gelungen, dieses Problem richtig anzupacken.”

Dass Ripple seine native Kryptowährung XRP allerdings allmählich auch vom Image des “Banken-Coins” emanzipieren möchte, um auch im Bereich der Mikrotransaktionen, dApp-Integrationen etc. mitzumischen, verdeutlichte das Unternehmen unlängst in einer Pressemitteilung:

“ILP-Entwickler erfahren eine unendliche Skalierbarkeit und sind nicht an ein einziges Krypto-Ledger gebunden. Gemeinsam ermöglichen ILP und XRP den Handel mit Blockchain-übergreifenden Transaktionen, Micropayments und Web-Monetarisierung für eine ganze Reihe von Branchen wie Medien und Gaming.”

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