Breaking: Handelsplattform für Bitcoin-Futures, Bakkt, auf Ende Januar verschoben

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Bakkts Bitcoin-Futures werden auf Ende Januar aufgeschoben.| © Depositphotos
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Die Handelsplattform der Intercontinental Exchange (ICE), Bakkt, wird die langerwarteten Bitcoin-Futures nur wohl doch erst am 24. Januar nächsten Jahres aufsetzen. Grund ist dem CEO zufolge das hohe Interesse an dem Produkt.

Am Dienstag verkündigte Bakkt, die Handelsplattform für Bitcoin-Futures der Intercontinental Exchange (ICE), dass sie die Einführung der geplanten Krypto-Terminkontrakte offenbar nicht wie geplant am 12. Dezember starten, sondern stattdessen bis zum 24. Januar 2019 hinauszuögern wird.

Seit der Bekanntgabe von Bakkt vergangenen August, setzt die Krypto-Gemeinde große Stücke darauf. Optimisten prophezeien mit dessen Start nämlich ein Ende des bald fast einjährigen Bärenmarktes. Auf der Blog-Plattform Medium erklärt Bakkt-CEO Kelly Loeffler, dass durch den Aufschub mehr Zeit für eine vernünftige Vorbereitung auf die Abwicklung der Kontrakte bleibe. Grund sei vor allem, dass das „Volumen von Interessenten mehr Arbeit erfordert“.

Besonders tragisch ist, dass diese Nachricht die Krypto-Gemeinde aktuell inmitten eines drastischen Kurseinbruches ereilt. Bakkt galt als das Licht am Ende des Tunnels, welches nun offenbar wieder in weite Ferne zu sein gerückt scheint. Hinzu kommt, dass der neue Temin wohl noch genehmigungspflichtig ist, womit der 24. Januar erst einmal nicht als fixes Datum angenommen werden kann.

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Bakkt ist eine Firma der ICE, welche wiederum eine Dachorganisation zahlreicher großer Börsen ist, darunter auch der bekannten New York Stock Exchange. Mit Bakkt sollten nun physisch unterlegte Bitcoin-Futures auf den Markt kommen. Im Gegenteil zu den Futures, welche vergangenen Dezember von CBOE und CME aufgesetzt wurden, handelt es sich dabei um Terminkontrakte, die nicht nur Wetten auf einen zukünftigen Bitcoin-Preis zulassen, sondern denen tatsächlich über den Markt erworbene Bitcoins zugrunde liegen. Nach Ablauf eines solchen Vertrages erhalten die Kunden also kein Fiatäquivalent, sondern die Bitcoins selbst.

Als kleines Trostpflaster kündigt die Bakkt-Chefin an, dass die Firma erwägt die gewonnene Zeit zu nutzen, um das „Angebot zu erweitern“, also neben Futures noch andere Anlagemöglichkeiten für institutionelle Investoren zu bieten. Darüber soll es dann kommende Woche nähere Details zu geben.

Glaubst Du, dass am 24. Januar dann aber wirklich die Futures kommen? Wir freuen uns über Anmerkungen in der Kommentarspalte!

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