Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
Jetzt mehr erfahren
Anzeige

    Brick Towers macht langfristiges Sparen mit Bitcoin und Blockchain programmierbar

    KI-generiert
    16.10.2026 114 mal gelesen 4 KommentareGoogle-News
    ×

    Einfach nach rechts zur nächsten Story wischen, nach links zurück

    Brick Towers will langfristiges Sparen neu denken: Die App urble verbindet persönliche Ziele wie Eigenheim, Weltreise oder Ruhestand mit Bitcoin, Stablecoins und automatisch ausführbaren Regeln. Im Mittelpunkt steht nicht kurzfristige Spekulation, sondern disziplinierter Vermögensaufbau.
    Nutzer legen ein Sparziel fest, anschließend erstellt ein Assistent einen passenden Plan. Familie und Freunde können direkt einzahlen und den Fortschritt verfolgen. Mehr als die Hälfte der bisherigen Sparpläne ist laut Bericht für eine andere Person angelegt.
    Die Blockchain macht Sparpläne programmierbar: Einzahlungen, Laufzeiten, Anlagen und Bedingungen werden digital festgelegt und können über Smart Contracts automatisch ausgeführt werden. Die Gründer wollen damit vor allem helfen, langfristig konsequent zu sparen.
    Aktuell bietet urble Bitcoin und den Schweizer Franken-Stablecoin ZCHF an. Für ZCHF werden variable Renditen von 2,80 Prozent bei einem Jahr, 3,15 Prozent bei drei Jahren und 3,33 Prozent ab vier Jahren ausgewiesen. Diese Erträge sind nicht garantiert, Bitcoin bleibt zudem stark volatil und eine klassische Einlagensicherung gibt es nicht.
    Die digitalen Vermögenswerte sollen in einer vom Nutzer kontrollierten Wallet liegen. Geplant sind tokenisierte ETFs, Sparpläne auf Gold und Silber sowie White-Label-Lösungen für Banken und Versicherer. Das Potenzial ist groß, doch Sicherheit, Transparenz, Regulierung und ein klares Verständnis der Risiken entscheiden über den langfristigen Erfolg.

    Brick Towers will das Sparen mit Bitcoin, Stablecoins und Blockchain-Technologie neu denken: Statt Spekulation stehen persönliche Ziele, automatische Regeln und langfristige Vermögensbildung im Mittelpunkt. Wie urble funktioniert, welche Chancen und Risiken das Modell bietet und warum das Schweizer Fintech auf programmierbares Sparen und digitale Selbstverwahrung setzt, zeigt der folgende Pressespiegel.

    Werbung

    Brick Towers will langfristiges Sparen programmierbar machen

    Das Schweizer Fintech Brick Towers will mit seiner App urble das langfristige Sparen neu organisieren. Wie Swiss-Press.com am 15.10.2026 berichtet, setzt das Unternehmen dabei auf Bitcoin, Stablecoins und Blockchain-Technologie, ohne den Schwerpunkt auf Krypto-Spekulation oder kurzfristigen Handel zu legen.

    Die besten Bücher zum Thema Bitcoin
    Egal, ob Du Dein Einsteiger bist oder Dein Fachwissen vertiefen möchtest - die richtige Literatur gibt es bei Amazon!
    Jetzt mehr erfahren
    Anzeige

    Vier Finanz- und Technologieexperten bauen dem Bericht zufolge eine Sparplattform, bei der die Kontrolle über das Vermögen beim Sparer bleibt. Die ersten Zahlen bezeichnet Brick Towers als ermutigend: Mehrere hundert Menschen haben die App seit dem Start vor wenigen Monaten heruntergeladen, während das Sparvolumen bereits nach wenigen Wochen im sechsstelligen Frankenbereich liegt.

    Bei urble legt der Nutzer zunächst ein persönliches Sparziel fest. Genannt werden unter anderem der Kauf eines Eigenheims, eine Weltreise, die Ausbildung der Kinder oder ein früherer Ruhestand. Anschließend entwickelt ein Assistent einen passenden Sparplan, der weitgehend automatisch abläuft.

    „Der Bausparvertrag war der Smart Contract der Wirtschaftswundergeneration“, sagt Ralph Hofacker laut Swiss-Press.com.

    Mehr als die Hälfte der Sparpläne ist laut dem Bericht für eine andere Person angelegt. Familie und Freunde können per Einladung direkt auf ein gemeinsames Ziel einzahlen und den Fortschritt live verfolgen. Brick Towers stellt damit nicht Kurse, Trading oder neue Token in den Mittelpunkt, sondern das langfristige Sparverhalten.

    Infobox: urble verbindet persönliche Sparziele mit automatisch ausführbaren Regeln. Das Sparvolumen liegt laut Swiss-Press.com nach wenigen Wochen im sechsstelligen Frankenbereich, und mehr als die Hälfte der Sparpläne ist für eine andere Person angelegt.

    Blockchain als technische Grundlage für Sparpläne

    Brick Towers spricht von „programmierbarem Sparen“. Regeln eines Sparplans sollen nicht nur in Vertragsunterlagen stehen, sondern technisch ausführbar sein. Dazu gehören Fragen wie, wer einzahlt, für wen gespart wird, bis wann der Sparprozess läuft, in welche Anlage investiert wird und unter welchen Bedingungen bestimmte Abläufe stattfinden.

    Ein Sparziel für ein Kind kann beispielsweise auf einen bestimmten Zeitpunkt ausgerichtet werden. Andere Sparpläne lassen sich an ein Datum, einen Zielbetrag oder eine bestimmte Anlage koppeln. Eigentum wird digital abgebildet, Transaktionen können programmiert und bestimmte Abläufe über Smart Contracts automatisch ausgeführt werden.

    Die Gründer sehen den Nutzen nicht allein in der Technologie. Christian Dick erklärt laut Swiss-Press.com, dass Anleger häufig weniger an fehlenden Anlageprodukten als am eigenen Verhalten scheiterten. Ein Sparplan mit festen Regeln soll dabei helfen, langfristig konsequent zu bleiben.

    „Zeit kann man nicht kaufen, aber man kann sie programmieren“, formuliert Ralph Hofacker den Ansatz.

    Die Architektur herkömmlicher Sparprozesse ist nach Darstellung des Unternehmens fragmentiert. Banken, Broker, Verwahrer und Zahlungsdienstleister greifen ineinander, damit aus regelmäßigen Einzahlungen über Jahre Vermögen entsteht. Brick Towers will möglichst viel dieser Struktur in Software abbilden.

    Infobox: Beim programmierbaren Sparen werden Ziele, Einzahlungen, Laufzeiten, Anlagen und Bedingungen in digital ausführbare Regeln übertragen. Die Plattform soll dadurch langfristige Sparprozesse automatisieren und transparenter machen.

    Gründer mit Erfahrung aus dem Schweizer Finanzsektor

    Das Team von Brick Towers kommt laut Swiss-Press.com nicht aus einer klassischen Krypto-Start-up-Welt, sondern aus dem Schweizer Finanzsektor. Christian Dick, Ralph Hofacker, Sergey Kisel und Imants Firsts waren zuvor bei Leonteq tätig und arbeiteten dort gemeinsam an einer Plattform für Spar- und Vorsorgelösungen mit mehr als 60.000 Policen und über einer Milliarde Franken verwaltetem Vermögen.

    Dick kam über die Credit Suisse und einen Hedgefonds zu Leonteq und forschte an der Universität St. Gallen zur Tokenisierung. Hofacker beriet sieben Jahre lang bei d-fine Banken und Versicherer. Bei Leonteq verantworteten Dick und Hofacker als Executive Directors gemeinsam die Entwicklung langfristiger Spar- und Vorsorgelösungen.

    CTO Sergey Kisel leitete bei Leonteq das IT-Team des Geschäftsbereichs und entwickelt Blockchain-Infrastruktur beim US-Unternehmen Digital Asset. Lead Architect und CISO Imants Firsts verfügt über mehr als zwei Jahrzehnte Erfahrung in der Architektur und Absicherung komplexer Softwaresysteme, unter anderem bei Swiss Re und Noumena Digital.

    Brick Towers arbeitete nach eigenen Angaben außerdem an Staking-Infrastruktur, kooperierte beim Aufbau eines Staking-Dienstes mit Google und gewann mehrere Hackathons im Ökosystem der Midnight Foundation. 2024 bestand das Unternehmen für einen Teil des Staking-Geschäfts ein SOC-2-Audit Typ II.

    Infobox: Das Gründerteam verbindet Erfahrungen aus Banken, Versicherungen, Vermögensverwaltung, Softwarearchitektur, Cybersicherheit und Blockchain-Infrastruktur. Zu den genannten früheren Stationen gehören Leonteq, Credit Suisse, Swiss Re und Noumena Digital.

    Nutzer sollen die Kontrolle über ihre digitalen Vermögenswerte behalten

    Bei urble liegen die digitalen Vermögenswerte laut Swiss-Press.com in einer vom Nutzer kontrollierten Wallet. Brick Towers kann demnach nicht eigenmächtig darüber verfügen. Für das Unternehmen ist entscheidend, wer tatsächlich über das Vermögen verfügen kann, und nicht allein, wer einen Schlüssel technisch verwahrt.

    Sollte urble eines Tages nicht mehr existieren, sollen Sparer über kompatible Wallet-Anwendungen weiterhin auf ihre Vermögenswerte zugreifen können. Gleichzeitig will Brick Towers die technische Verantwortung für die Nutzer reduzieren. Wiederherstellungsoptionen, Mehrfachsignaturen und weitere Sicherheitsmechanismen sollen das Risiko senken, dass der Verlust eines einzelnen Schlüssels zugleich den Zugang zum Vermögen bedeutet.

    Unter entsprechenden regulatorischen Voraussetzungen will das Unternehmen weitere Verwahrmodelle entwickeln. Für alternative Verwahrmodelle bereitet Brick Towers laut dem Bericht außerdem den Anschluss an eine Schweizer Selbstregulierungsorganisation vor.

    Mit einer größeren Finanzierungsrunde im Rücken richtet das Unternehmen den Blick auf die regulatorische Erschließung des europäischen Marktes und die Beantragung einer MiCA-Lizenz.

    Infobox: Das Modell setzt auf eine vom Nutzer kontrollierte Wallet. Brick Towers plant zugleich Wiederherstellungsoptionen, Mehrfachsignaturen und weitere Verwahrmodelle, wobei für den europäischen Markt eine MiCA-Lizenz beantragt werden soll.

    Bitcoin und ZCHF bilden das aktuelle Angebot

    Das derzeitige Angebot von urble konzentriert sich auf Bitcoin und den Schweizer Franken-Stablecoin ZCHF. Bitcoin beschreibt Ralph Hofacker als „modernes Gold“. Bei urble soll die Kryptowährung nicht primär kurzfristig gehandelt, sondern über einen längeren Zeitraum regelmäßig angespart und gehalten werden.

    Der zweite Anlagebaustein ist ZCHF, ein Stablecoin des Frankencoin-Protokolls, der den Schweizer Franken abbildet. Für das Franken-Sparen weist urble laut Swiss-Press.com derzeit variable jährliche Renditen von 2,80 Prozent bei einem Jahr, 3,15 Prozent bei drei Jahren und 3,33 Prozent bei vier Jahren oder länger aus.

    AnlagebausteinAngabe
    BitcoinLangfristiger Vermögenswert, von Brick Towers als „modernes Gold“ bezeichnet
    ZCHF bei einem Jahr2,80 Prozent variable jährliche Rendite
    ZCHF bei drei Jahren3,15 Prozent variable jährliche Rendite
    ZCHF bei vier Jahren oder länger3,33 Prozent variable jährliche Rendite

    Die genannten Erträge sind nicht garantiert. Sie entstehen nicht als klassischer Bankzins, sondern innerhalb des Protokolls über dezentrale Finanzanwendungen. Bitcoin unterliegt starken Kursschwankungen, die ZCHF-Erträge sind variabel und nicht garantiert. Eine klassische Einlagensicherung wie bei einem Bankkonto gibt es laut dem Bericht nicht.

    ZCHF kann direkt in einer digitalen Wallet gehalten und über die Blockchain übertragen werden. Dadurch könnte der digitale Franken grundsätzlich auch für Nutzer außerhalb der Schweiz interessant sein, die Vermögen in Schweizer Franken halten möchten, ohne zwingend ein Schweizer Bankkonto zu benötigen. Welche Möglichkeiten bestehen, hängt laut Swiss-Press.com vom jeweiligen Land und den regulatorischen Vorgaben der beteiligten Anbieter ab.

    „Der Franken war immer der sichere Hafen der Welt. Jetzt bekommt er einen Internetanschluss“, sagt Christian Dick laut Swiss-Press.com.

    Infobox: urble bietet derzeit Bitcoin und ZCHF an. Für ZCHF werden variable jährliche Renditen von 2,80 Prozent bei einem Jahr, 3,15 Prozent bei drei Jahren und 3,33 Prozent bei vier Jahren oder länger ausgewiesen; diese Erträge sind nicht garantiert.

    Tokenisierung soll digitale und klassische Finanzwelt verbinden

    Brick Towers sieht die zunehmende Tokenisierung als Signal für eine neue Finanzinfrastruktur. Internationale Börsen, Banken und Finanzinfrastrukturanbieter arbeiten laut dem Bericht daran, Wertpapiere und andere Vermögenswerte auf eine digitale Infrastruktur zu übertragen.

    Nach Einschätzung der Gründer könnten verschiedene Anlageklassen künftig stärker über eine gemeinsame digitale Infrastruktur zugänglich werden. Während heute für Aktien ein Depot, für Gold ein Schließfach und für Bitcoin eine Börse benötigt wird, könnten diese Vermögenswerte perspektivisch in einer einzigen Wallet zusammengeführt werden.

    „Die eigentliche Frage ist, wem sie gehört: der Bank oder dem Sparer“, sagt Christian Dick laut Swiss-Press.com.

    Auch etablierte Anbieter nähern sich dem Thema. Sparkassen erweitern dem Bericht zufolge ihr Angebot um den Kryptohandel. Für Brick Towers zeigt dies, dass digitale Vermögenswerte zunehmend Teil der klassischen Finanzwelt werden und nicht mehr nur eine Nischenerscheinung sind.

    Das Unternehmen will digitale Vermögenswerte jedoch nicht nur handelbar machen, sondern sie in langfristige Spar- und Anlagekonzepte integrieren. Die Technologie hinter urble könnte perspektivisch auch anderen Finanzinstituten als Infrastruktur dienen.

    Infobox: Brick Towers erwartet, dass digitale Vermögenswerte und klassische Finanzprodukte stärker über gemeinsame digitale Infrastrukturen zugänglich werden. Die Wallet soll dabei nach der Vision des Unternehmens eine zentrale Rolle übernehmen.

    Geplante Erweiterung um ETFs, Gold und Silber

    In der nächsten Phase will Brick Towers urble schrittweise um weitere Anlageklassen erweitern. Geplant sind unter anderem tokenisierte ETFs auf den MSCI World oder den S&P 500 sowie Sparpläne auf Gold und Silber.

    Für diese Erweiterungen nennt Ralph Hofacker laut Swiss-Press.com einen Zeithorizont von sechs bis 18 Monaten. Das Unternehmen will sich von einer Plattform für einzelne Sparpläne zu einer Infrastruktur für programmierbaren Vermögensaufbau entwickeln.

    Das größere Potenzial sieht Brick Towers außerhalb der eigenen App. Mittelfristig soll die Technologie hinter urble als White-Label-Lösung Banken und Versicherern zur Verfügung stehen. Diese könnten eigene Spar- und Anlageprodukte entwickeln, während Brick Towers die technische Infrastruktur bereitstellt.

    Darüber hinaus denkt Christian Dick an Portfolios, die mehrere Anlageklassen verbinden und sich innerhalb festgelegter Regeln automatisch steuern lassen. KI-Agenten könnten künftig vorgegebene Quoten für Aktien, Anleihen oder Gold überwachen und innerhalb definierter Risiko- und Anlagegrenzen ein Rebalancing auslösen.

    „Nicht nur die Ausführung wird automatisiert, sondern auch die Einhaltung von Anlagerichtlinien“, sagt Christian Dick laut Swiss-Press.com.

    Noch handelt es sich dabei um ein Zukunftsszenario. Die dafür notwendigen technischen Bausteine entstehen nach Darstellung des Unternehmens jedoch bereits heute: digitale Vermögenswerte, programmierbare Regeln und klar definierte Berechtigungen.

    Infobox: Brick Towers plant tokenisierte ETFs auf den MSCI World oder den S&P 500 sowie Sparpläne auf Gold und Silber. Der genannte Zeithorizont für diese Erweiterungen beträgt sechs bis 18 Monate; zusätzlich ist eine White-Label-Lösung für Banken und Versicherer vorgesehen.

    Einschätzung der Redaktion

    Der Ansatz ist relevant, weil er Blockchain-Technologie auf ein konkretes Alltagsproblem richtet: langfristige finanzielle Disziplin. Entscheidend wird jedoch nicht die technische Programmierbarkeit sein, sondern ob Nutzer die damit verbundenen Risiken verstehen und die Anwendung dauerhaft akzeptieren.

    Besonders überzeugend ist die Verbindung aus persönlichen Zielen, gemeinschaftlichem Sparen und automatisierten Abläufen. Gleichzeitig bleiben Bitcoin-Volatilität, variable Erträge, fehlende klassische Einlagensicherung und regulatorische Anforderungen zentrale Hürden. Die geplante Erweiterung um weitere Anlageklassen könnte das Modell deutlich attraktiver machen, erhöht aber auch die Komplexität und den Aufklärungsbedarf.

    Das größte Potenzial liegt daher weniger in einer weiteren Krypto-App als in einer möglichen Infrastruktur für digitale, regelbasierte Sparprodukte. Ob daraus ein breiter Finanzstandard entsteht, hängt maßgeblich von Sicherheit, Transparenz, Nutzerfreundlichkeit und regulatorischer Verlässlichkeit ab.

    Kurzfazit: Ein technologisch ambitionierter Ansatz mit erkennbarem Nutzen für diszipliniertes Sparen – aber mit erheblichen Anforderungen an Vertrauen, Risikokommunikation und Regulierung.

    Quellen:

    Hinweis zum Einsatz von Künstlicher Intelligenz auf dieser Webseite

    Ihre Meinung zu diesem Artikel

    Bitte geben Sie eine gültige E-Mail-Adresse ein.
    Bitte geben Sie einen Kommentar ein.
    Die Idee mit den persönlichen Sparzielen und gemeinsamen Einzahlungen finde ich tatsächlich spannend, gerade wenn man für Kinder oder eine Reise spart. Bei den variablen ZCHF-Renditen und der fehlenden Einlagensicherung wäre ich aber sehr vorsichtig – das klingt schnell sicherer, als es am Ende ist. Entscheidend wird sein, wie verständlich urble die Risiken erklärt und was passiert, wenn die Technik oder die Firma mal nicht mehr läuft.
    Die Selbstverwahrung klingt auf dem Papier gut, aber genau da dürfte es für viele Nutzer kompliziert werden. Wenn der Zugang trotz Wiederherstellungsoptionen nicht klappt, hilft einem die beste Blockchain wenig – gerade beim Sparen für Kinder oder die Altersvorsorge braucht es deshalb sehr klare Notfalllösungen und verständliche Erklärungen.
    Genau diese Frage nach der verständlichen Risikoerklärung finde ich entscheidend, denn bei Bitcoin, variablen ZCHF-Erträgen und fehlender Einlagensicherung darf die einfache Bedienung nicht den Eindruck erwecken, es handle sich um ein normales Sparkonto.
    Ich finde den Gedanken mit programmierbaren Sparplänen schon ziemlich spannend, aber irgendwie wird mir bei Blockchain schnell alles als einfacher verkauft als es eigendlich ist. Ein Sparziel für Kinder oder eine Reise klingt erstmal viel verständlicher als einfach nur Bitcoin kaufen und hoffen das der Kurs steigt. Gerade das gemeinsame einzahlen durch Familie und Freunde könnte im echten Leben echt praktisch sein, wobei ich mich frage was passiert wenn jemand aus versehen auf den falschen Link klickt oder später nicht mehr mitmachen will.

    Was ich im Artikel noch etwas vermisst habe ist eine ganz genaue Erklärung, wie diese Wallet für normale Leute funktioniert. Viele können ja schon ihr normales Onlinebanking kaum wiederherstellen wenn das Passwort weg ist. Mehrfachsignaturen und Wiederherstellung klingt zwar sicher, aber vermutlich auch komplizierter und am Ende muss man doch wieder irgendwelche Wörter oder Schlüssel aufbewahren. Wenn urble irgendwann weg ist, hilft es auch nur dann weiter wenn die andere Wallet die ganzen Regeln und Smart Contracts wirklich versteht. Sonst besitzt man vielleicht alles selber, kommt aber trotzdem nicht mehr richtig ran, was dann schon etwas ironisch wäre.

    Bei den ZCHF Renditen würde ich auch nicht automatisch von einem sicheren Franken Sparen reden. 3,33 Prozent hört sich natürlich besser an als vieles auf dem Sparkonto, aber wenn das aus DeFi kommt ist es halt kein normaler Zins und nicht einfach gratis Geld. Ich verstehe ehrlich gesagt noch nicht genau woher die Rendite kommt und wer am Ende dafür haftet wenn im Protokoll ein Fehler passiert. Ein Stablecoin kann ja auch mal seine Bindung verlieren, zumindest theoretisch, und dann ist der Franken plötzlich nicht mehr ganz so stabil wie der Name vermuten lässt. Das sollte in der App wahrscheinlich sehr deutlich stehen und nicht irgendwo nur im Kleingedruckten.

    Auch Bitcoin als modernes Gold finde ich ein bischen gewagt. Gold schwankt zwar auch, aber Bitcoin kann innerhalb kurzer Zeit sehr stark fallen und bei einem Sparziel für ein Haus wäre das schon eine unangenehme Überraschung. Wenn man zehn oder zwanzig Jahre Zeit hat kann sich das vielleicht ausgleichen, muss aber nicht genau dann wenn man das Geld braucht. Ein festes Datum und ein volatiler Kurs passen nicht immer gut zusammen, ausser der Plan wechselt rechtzeitig in etwas weniger riskantes. Ob urble sowas automatisch macht oder ob der Nutzer das selber entscheiden muss wird mir aus dem Artikel nicht ganz klar.

    Die Idee als Infrastruktur für Banken und Versicherungen finde ich dagegen interessanter als noch eine weitere App für Krypto Fans. Wenn etablierte Anbieter die Technik nutzen könnten, wäre vielleicht auch die Bedienung besser und die rechtlichen Fragen wären nicht komplett beim einzelnen Nutzer. Andererseits wird dann der grosse Vorteil der Selbstverwahrung wieder kleiner, weil am Ende doch mehrere Firmen beteiligt sind. Und je mehr Anlageklassen später dazukommen, desto mehr muss man verstehen. ETF, Gold, Silber, Bitcoin und irgendwelche KI die automatisch umschichtet klingt schon fast wie ein Finanzroboter der irgendwann selber nicht mehr weis warum er was gekauft hat.

    Unterm Strich finde ich den Ansatz nicht schlecht, vor allem weil Sparen mit einem konkreten Ziel für viele Menschen besser funktioniert als einfach nur abstrakt Vermögen aufzubauen. Aber die Technik darf nicht dazu führen, das sich Risiken unsichtbar anfühlen. Die wichtigsten Fragen wären für mich Gebühren, Zugriff im Notfall, Steuern, rechtliche Eigentumsverhältnisse und was genau bei einem Konkurs von Brick Towers passiert. Wenn diese Antworten klar und ohne Fachchinesisch erklärt werden, könnte daraus wirklich etwas brauchbares werden. Bis dahin ist es für mich eher ein interessantes Experiment als ein Ersatz für ein normales Sparkonto oder einen breit gestreuten Sparplan.

    Keine Anlageberatung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG)

    Die Inhalte dieser Website dienen ausschließlich der Information und Unterhaltung der Leser*innen und stellen keine Anlageberatung und keine Empfehlung im Sinne des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) dar. Die Inhalte dieser Website geben ausschließlich unsere subjektive, persönliche Meinung wieder.

    Die Leser*innen sind ausdrücklich aufgefordert, sich zu den Inhalten dieser Website eine eigene Meinung zu bilden und sich professionell und unabhängig beraten zu lassen, bevor sie konkrete Anlageentscheidungen treffen.

    Wir berichten über Erfahrungswerte mit entsprechenden Anbietern und erhalten hierfür gemäß der Partnerkonditionen auch Provisionen. Unsere Testberichte basieren auf echten Tests und sind auch via Screenshot dokumentiert. Ein Nachweis kann jederzeit eingefordert werden.

    Anbieter im Vergleich (Vergleichstabelle)

    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
     Hashing24KI-generiertCryptotab Browser MiningKI-generiertNiceHashKI-generiert
      Hashing24 Cryptotab Browser Mining NiceHash
    Transparente Gebührenstruktur
    Niedrige Gebühren
    Energieeffizienz
    24/7 Support
    Vertragsflexibilität
    Gute Kundenbewertungen
    Sicherheitsmaßnahmen
    Skalierbarkeit
    Regulierungskonformität
    Mehrere Standorte
    Zuverlässige Auszahlungen
    Transparente Leistungsberichte
    Erneuerbare Energien
    Bonus für Neukunden
      » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE » ZUR WEBSEITE
    Tabelle horizontal scrollen für mehr Anbieter
    Counter